Wo Linux draufsteht, sollte eigentlich auch Linux drin sein. Doch nicht jedes Linux-Notebook führt diesen Namen auch zu Recht, wie unser Notebook-Test ans Licht bringt. So schafft es nur einer von drei Anbietern, das Notebook so auszuliefern, dass man damit auch ohne langwierige Nachkonfiguration arbeiten kann. Die ausführlichen technischen Daten zu allen vorgestellten Geräten finden Sie in der Tabelle "Testgeräte im Überblick".
Für rund 450 Euro offeriert Dell das Notebook Inspiron 6400n mit Celeron-Prozessor (1,6 GHz), 512 MByte RAM, einer 60-GByte-Platte und Onboard-Grafik. Beim Laufwerk hat Dell gespart und dem Gerät nur ein CD-RW/DVD-ROM-Kombilaufwerk verpasst. Einen DVD-Brenner gibt es nur gegen Aufpreis. Mit dabei sind hingegen Kartenleser und Firewire-Schnittstelle. Sämtliche Anschlüsse funktionieren mit dem vorinstallierten Ubuntu einwandfrei.
Hand und Auge sind mit dem Inspiron mehrheitlich gut bedient. Die Tastatur lässt sich leise und mit angenehmem Widerstand klicken. Die Maustasten am Touchpad dagegen wirken etwas wackelig, als säßen sie nicht fest im Gehäuse – etwas mehr Druckwiderstand wäre hier angebracht. Den Kartenleser hat Dell zu weit unten positioniert: Der Schlitz befindet sich nur knapp 5 Millimeter über der Tischfläche, sodass man den Rechner anheben muss, um eine Karte einzuschieben.
Beim Setup hat sich Dell die Zeit genommen, Treiber für das interne Conexant-Modem zu installieren. Eine Abfrage von wvdial führt sogleich zum gewünschten Ergebnis, und über das Einwahl-Tool von Ubuntu sind Sie im Nu online. Möchten Sie den Rechner neu installieren, finden Sie im Dell-Linuxwiki [1] passende Debian-Pakete für das HSF-Modem. Damit enden jedoch die positiven Erfahrungen mit Dell und Ubuntu 7.04.
Im Auslieferungszustand zeigt das WXGA-Display gerade mal 1024x768 Pixel an, auch im Ubuntu-Konfigurationstool zur Bildschirmauflösung lassen sich keine höheren Werte auswählen – und das, obwohl sich in der xorg.conf der korrekte Maximal-Eintrag von 1280 x 800 findet. Sie sehen somit ein unscharfes und verzerrtes Bild. Das Problem stellt der von Ubuntu verwendete X.org-Treiber i810 dar. Um eine korrekte Anzeige zu erhalten, müssen Sie diesen durch den Intel-Treiber ersetzen. Laden Sie dazu über
$ sudo apt-get install xserver-xorg-video-intel
den entsprechenden X-Server-Treiber herunter und ändern Sie über sudo gedit in der Datei /etc/X11/xorg.conf in der Section Devices den Eintrag Driver "i810" zu
Driver "intel"
Nach einem Neustart des X-Servers oder des Rechners stellt das System automatisch die korrekte Auflösung von 1280x800 Pixeln ein (Abbildung 1). In unseren Tests gab es mit dem Intel-Treiber allerdings Probleme mit der Videowiedergabe. So stürzten Xine und VLC mit einer Fehlerausgabe gleich nach dem Start ab. Das Problem trat beim i810-Treiber nicht auf.
Keinerlei Mühe hat Dell in das Setup der Sondertasten investiert. Lediglich die Lautstärkeregler funktionieren, obwohl sämtliche Tasten Keycodes senden. Probleme macht auch die Ausgabeumleitung auf einen externen Monitor: Beim Zurückschalten löst sich das umgeleitete Bild nicht wirklich vom zweiten Monitor, es flackert dort immer wieder auf.
Neben der Grafik macht die Sensorik des Touchpads etwas zu schaffen, es ist zu sensibel eingestellt. Der Cursor bleibt in Tabellenzellen hängen und reagiert manchmal nur unwillig auf die Eingabe durch das Touchpad. Fenster geraten ab und zu willkürlich in den Vordergrund und springen wieder zurück, während man den Zeiger irgendwo über den Screen führt. Aufgeklappte Menüs klappen sich zu, sobald mit dem Cursor ein Eintrag darin ausgewählt werden soll. Das Touchpad lässt sich aber über den Befehl synclient TouchpadOff=1 problemlos ausschalten.
Hängen Sie nicht an Ubuntu 7.04, dann installieren Sie auf dem Inspiron 6400n am besten Ubuntu 7.10 oder OpenSuse 10.3. Unter diesen zwei Distributionen funktionieren die Grafik und die Sondertasten nach einer Neuinstallation ohne manuelle Eingriffe. Lediglich für das Modem müssen Sie dann den Treiber manuell nachinstallieren.
Auf der Suche nach alternativen Anbietern von Notebooks mit vorinstalliertem Linux stieß die Redaktion auf die in London ansässige Firma Xephi [2]. Sie bietet gleich mehrere Modelle mit vorinstalliertem und vorkonfiguriertem Ubuntu 7.04 an. Hierbei handelt es sich um Geräte des zweigrößten chinesischen PC-Herstellers, Hasee [3].
Das Lambda 320N macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck: Das ca. 3,4 cm dicke Notebook ist etwas größer als ein A4-Blatt und wiegt mit Akku erträgliche 2 Kilo. Nichts klappert, die Verarbeitung des vollständig aus Kunststoff bestehenden Gehäuses wirkt solide. Das Display lässt sich bis auf 180 Grad öffnen und hält in allen Lagen sicher, schafft allerdings keine optimale Ausleuchtung: Vor allem an den Rändern zeigt es eine deutliche Vignettierung. Das tut der Arbeit aber nicht wirklich Abbruch, da das Display in der optimalen Auflösung von 1280x800 Pixeln kontrastreiche Farben und scharfe Konturen zeichnet. Die Finger fühlen sich auf der Tastatur recht wohl, nur die Orientierung auf dem Touchpad gelingt nicht auf Anhieb. Das liegt daran, dass der Hersteller es plan mit der restlichen Handauflage eingearbeitet hat.
Unser Testgerät kam mit englischem Tastaturlayout, das Lambda 320N ist aber wahlweise auch mit deutschem Layout erhältlich. Als Gimmick liegen dem Gerät Aufkleber mit Tux-Logo und Sonderzeichen wie Euro und Akzenten zur Ergänzung der Tastenkappen bei (Abbildung 2).
Hinsichtlich der Ausstattung lässt das Hasee-Fabrikat nicht viel zu wünschen übrig: Ein mit 1,8 GHz getakteter Intel Core Duo, eine Grafikkarte mit Intel-Chip, 1 GByte Arbeitsspeicher und eine 80-GByte-SATA-Platte sorgen für zufriedenstellende Leistung, die tägliche Arbeit (Office-Programme, Internet, Musik hören, Bildbearbeitung) geht flüssig vonstatten. Mit Fast-Ethernet-Anschluss und eingebautem WLAN findet sich im mobilen Einsatz immer eine Verbindung ins Internet. Ein 4-in-1-Kartenleser, S-Video-Ausgang und ein USB-Host-Anschluss gehören ebenso zum Umfang.
Der Hasee Lambda 320N kommt mit vorinstalliertem Ubuntu 7.04. Es demonstriert eindrucksvoll, dass auch ein bereits eingespieltes Linux-System out of the box laufen kann, ohne selbst Hand anzulegen. Das Notebook zeigt sich von Anfang an voll einsatzbereit: Die WXGA-Auflösung ist korrekt eingestellt, dem Gerät lassen sich problemlos Töne entlocken, und sogar der 3D-Grafikkartentreiber verrichtet mit wabbelnden Fenster bereits seinen Dienst. Direkt nach dem Start versuchen wir den Laptop gleich wieder schlafen zu legen. Ohne zu murren lässt sich der Hasee ins Suspend-to-RAM sowie Suspend-to-Disk versetzen und wacht zudem wieder voll funktionsfähig auf.
Die Funktionstasten arbeiten ebenfalls auf Anhieb: Lautstärkeregelung, Anzeigehelligkeit sowie Suspend-to-RAM. Allein die Ausgabeumschaltung, mit der Sie auf einen externen Monitor oder Beamer wechseln, funktioniert nicht perfekt. Dennoch ist diese Feature möglich, Sie müssen dazu nur den X-Server neu starten.
Anders als im Akkubetrieb klappt das Speedstepping bei angeschlossenem Stromkabel nicht auf Anhieb: ein Ubuntu-7.04-Problem. Erst der Befehl sudo powernowd -m2 setzt die CPU-Taktung auf 800 MHz herab und fährt sie bei Belastung schrittweise auf 1,8 GHz hoch. Unter OpenSuse 10.3 trat der Fehler nicht auf. Alternativ drücken Sie die spezielle [S]-Taste, um den Prozessor herunterzutakten. Das lohnt sich auch, wenn kein Strom gespart werden muss: Bleibt die Taktrate auf dem Maximalwert, erwärmt sich die CPU stark. Der eingebaute Lüfter rotiert ohne Pause, was sich nicht gerade vorteilhaft auf die Geräuschkulisse auswirkt. Laut ist das Gebläse zwar nicht, doch der Dauerbetrieb nervt trotzdem.
Mit richtig konfiguriertem Powermanagement erwärmt sich der Prozessor zwar immer noch, aber der Lüfter schaltet sich nur noch rund alle 10 Minuten ein, sobald der Prozessor 56 Grad Celsius erreicht. Das Herunterkühlen dauert weniger als drei Minuten, aber dieses Schauspiel vollzieht sich regelmäßig. Abhilfe könnte hier ein leiser Lüfter schaffen, der sich ständig dreht und so die Temperatur der CPU konstant hält. Der relativ kleine Akku hält rund zwei Stunden durch – nicht gerade exorbitant, dennoch ist das Gerät wegen seiner Größe für den mobilen Linux-Liebhaber zu empfehlen.
Das zweite Testmodell von Xephi, der Hasee Lambda 206S, kommt ebenfalls im Kunststoff-Outfit daher, aber mit glänzendem Rand rund um die Tastatur. Wie beim Lambda 320N gibt es auch hier keine lockeren Teile oder groben Verarbeitungsmängel, einen Schönheitspreis verdient das Notebook aber nicht. Das nicht spiegelnde 14-Zoll-Display ist gleichmäßig ausgeleuchtet und bildet grafische Details gut ab, könnte allerdings einen Tick heller sein.
In dem gut 24 mal 33 cm großen Notebook versieht ein mit 1,6 GHz getakteter Core-Duo-Prozessor von Intel seinen Dienst. Die relativ hohe Taktrate verhilft dem Gerät trotz des nur 512 MByte großen Arbeitsspeichers zu ausreichend Leistung für die tägliche Arbeit. Auch größeren Kraftanstrengungen zeigt sich die CPU gewachsen, die Festplatte des Lambda 206S lässt allerdings zu wünschen übrig: Für einen Einsatz als Desktop-Ersatz erscheinen die 60 GByte schon etwas mager, denkt man an die heimische Musik- und Videosammlung. Keine wirkliche Ausweichmöglichkeit betet der fest integrierte CD-Brenner, der DVDs nur liest.
Für die Netzwerkanbindung sorgen ein Fast-Ethernet-Anschluss sowie eine interne WiFi-Karte. Die Funkverbindung lässt sich wie bei allen Hasee-Modellen über einen Schiebeschalter am Notebookgehäuse an- und abschalten. Mikrofon- und Kopfhöreranschluss finden sich an der Frontseite. Drei USB-Anschlüsse stehen für den Anschluss von Peripherie zur Verfügung, ein Monitorausgang für einen externen Bildschirm. Ein S-Video-Ausgang, ein Firewire-Anschluss und ein Cardreader runden das Schnittstellenangebot ab.
Das vorinstallierte Ubuntu passt wie angegossen: Alle Komponenten verrichten nach dem Hochfahren wünschgemäß ihren Dienst. Das Speedstepping klappt von Anfang an, die Prozessoren heizen sich kaum auf. So muss auch der Lüfter nur sehr selten eingreifen, und wenn er kühlt, tut er dies auf einem geräuschärmeren Niveau als beim Lambda 320N. Suspend-to-RAM und -to-Disk funktionieren einwandfrei, was bei vergleichbaren Notebooks nicht selbstverständlich ist.
Neben dem Einschaltknopf des Notebooks finden sich zwei Sondertasten: Einer davon ordnet man eine Aktion frei zu, die andere – mit einem Lüftersymbol versehen – soll vermutlich das Speedstepping aktivieren. Sie ließ aber im Test keine Funktionalität erkennen. Anstandslos dagegen verrichten alle weiteren Funktionstasten ihren Dienst: Lautstärkeregelung, Einstellung der Anzeigehelligkeit und Suspend-to-RAM. Auch den Lambda 206S können Sie wahlweise mit englischem oder deutschem Tastaturlayout erhältlich.
Neugierig auf die Marke Hasee geworden, schauten wir uns im Internet und auf der Homepage des Herstellers nach weiteren Modellen um und fanden so das 12-Zoll-Modell W225R im Angebot von Tinxi-online bei Ebay. Ein so kleines Notebook mit Core-Duo-Prozessor, 2 GByte RAM und 80-GByte-Festplatte für rund 600 Euro findet man nicht jeden Tag. Die Redaktion bot deshalb kurzerhand auf ein Gerät, um es in die Tests mit aufzunehmen.
Der kleine Hasee wiegt inklusive Akku knapp zwei Kilogramm (nicht 1,8 kg, wie auf den meisten Sites angegeben). Die Schwachpunkte des sehr günstigen Geräts liegen auch hier beim Lüfter und beim Display. Der Lüfter schaltet sich im Vier- bis Fünfminutentakt regelmäßig für ein paar Sekunden ein, um die CPU wieder auf 49 Grad zu kühlen. Er arbeitet dabei nicht viel lauter als ein gewöhnlicher Notebook-Ventilator, verursacht jedoch ein hochfrequentes Nebengeräusch, das nach einem Tag Arbeit in den Ohren noch nachklingt. Im Vergleich zu den zwei Hasee-Modellen von Xephi macht das kleinste Notebook den größten Lärm. Abhilfe schafft ein Ersatzlüfter, den Sie mit etwas Glück auf Ebay oder ähnlichen Sites finden. Der Redaktion gelang es in der kurzen Testspanne allerdings nicht, einen geeigneten Ersatz einzubauen. Das Display des W225R spiegelt stark und arbeitet selbst bei einer typischen Bürobeleuchtung von der Helligkeit her an der untersten Grenze. Abgesehen davon fand sich kein einziger Pixelfehler, auch die Schärfe des 12-Zoll-TFTs lässt keine Wünsche offen.
Sieht man von diesen zwei Mängeln ab, bietet das W225R ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis – mittlerweile findet man es als Schnäppchen bereits für unter 500 Euro. Die Verarbeitung des Notebooks fällt durchaus solide aus, die Tastatur gibt sich angenehm hart. Der Linux-Support des Notebooks ist sehr gut. Die interne Radeon Xpress 200M arbeitet mit den Fglrx-Treibern von ATI/AMD schnell und eignet sich auch für Spiele und den 3D-Desktop. Das WLAN-Modul von Atheros unterstützen die Madwifi-Treiber. Alle anderen Komponenten kooperieren mit OpenSuse 10.3 und Ubuntu 7.04 out-of-the-box, das Touchpad bietet zum Beispiel horizontales und vertikales Scrolling.
Die Akkulaufzeit hält sich mit rund 2 Stunden in Grenzen, allerdings lässt sie sich dank perfekt funktionierendem Suspend-to-RAM künstlich etwas verlängern, indem Sie das Notebook einfach schlafen schicken, wenn Sie es gerade nicht brauchen. Für einen ganzen DVD-Film reicht die Batterie allerdings nicht: Unter Last ist spätestens nach 1,5 Stunden Schluss. Das gilt auch für die übrigen Hasee-Modelle.
Unter Suse müssen Sie für Suspend-to-RAM als Root s2ram -f aufrufen, da das Suspend-Tool das Hasee-Modell nicht in seiner Whitelist führt und somit den Dienst in der Grundeinstellung verweigert.
In letzter Minute erhielten wir von Lincomp [4] noch ein Lifebook der E-Serie von Fujitsu-Siemens mit vorinstalliertem Ubuntu 7.10 RC1 "Gutsy Gibbon". Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 1200 Euro richtet sich das Notebook eher an Business-Kunden. Dazu passt auch die Hardware mit einem 15-Zoll-TFT im konservativen XGA-Format (1024x768), einer seriellen und einer parallelen Schnittstelle sowie Gigabit-Ethernet- und 802.11n-Interfaces. Das Gerät bringt zudem einen Kartenleser für Smartcards mit, der allerdings unter Linux nicht funktioniert. Wäre dies der einzige Mangel des E8310, könnte man das Gerät noch als linuxtauglich einstufen. Das Lifebook hat aber noch weitere Schwachstellen:
Bei diesen Problemen handelt sich in erster Linie um Hardware- beziehungsweise Treiberprobleme. Im jetzigen Zustand eignet sich der Rechner definitiv nicht als Linux-Laptop. Die CPU bleibt auch unter Last bei 800 MHz stehen, Sie können die volle Leistung der Dual-Core-CPU somit nicht nutzen. Durch den heruntergetakteten Prozessor verlängert sich zwar die Akkulaufzeit auf zwei Stunden, hingegen bleibt das Display immer auf der höchsten Helligkeitsstufe und untergräbt somit ein effektives Powermanagement. Die tatsächliche Akkulaufzeit konnten wir mangels Speedstepping nicht testen, Sie dürfte aber zwischen zwei und drei Stunden liegen.
Suspend-to-RAM funktioniert zwar unter Suse und Ubuntu, bei OpenSuse 10.3 bleibt das Display jedoch nach dem Resume auf der untersten Helligkeitsstufe: praktisch schwarz. Da es keine Möglichkeit gibt, das TFT heller zu stellen, müssen Sie den Rechner neu booten. Dieses Problem kennt man auch von Macbooks, das dort benutzte Tool backlight hilft aber beim Lincomp-Rechner nicht.
Ein rundum zufriedenstellendes Linux-Notebook liefert lediglich Xephi in Form des 2 Kilo leichten Lambda 320N mit vorinstalliertem Ubuntu 7.04 und 3D-Desktop. Mit 850 Euro gehört das Gerät allerdings nicht zu den preiswertesten im Testfeld. Auch das etwas schwerere 14-Zoll-Modell von Xephi eignet sich gut als Linux-Notebook, es ist jedoch nicht wesentlich leichter als das Dell-Modell, kostet hingegen gut 200 Euro mehr.
Das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet der Dell Inspiron 6400n. Für alle, die keine Probleme haben, ein Linux-System aufzusetzen, lässt sich das Dell-Notebook uneingeschränkt empfehlen. Hätte sich Dell beim Setup etwas mehr Mühe gegeben, würde der Rechner sogar das Prädikat "LinuxUser-Empfehlung" verdienen.
Steht der mobile Gebrauch des Notebooks im Vordergrund, spricht nichts gegen einen Kauf des (zwar etwas lauten) Hasee W225R. Es eignet sich auch ideal als Zweit-Notebook für unterwegs. Das Lifebook von Lincomp empfiehlt sich aufgrund mangelnder Hardwareunterstützung nicht als Linux-Laptop.
Testgeräte im Überblick
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| Modell | W225R | Lambda 320N | Lambda 206S | Inspiron 6400n | Lifebook E8310 |
| Hersteller | Hasee Inc. | Hasee Inc. | Hasee Inc. | Dell Inc. | Fujitsu-Siemens |
| Preis ca. | 650 Euro | 850 Euro | 750 Euro | ab 450 Euro | 1200 Euro |
| Betriebssystem | ohne | Ubuntu 7.04 | Ubuntu 7.04 | Ubuntu 7.04 | Ubuntu 7.10 RC1 |
| Bezugsquelle | http://www.tinxi.de/ | http://www.xephi.co.uk/laptops/ | http://www.xephi.co.uk/laptops/ | http://www.dell.de/ubuntu | https://de.lincomp.eu |
| Bemerkungen | – | – | – | 4 Wochen Lieferzeit | 10 Tage Lieferzeit |
| Prozessor und Speicher | |||||
| CPU | Intel Core Duo T2350 | Intel Core Duo T2250 | Intel Core Duo T2060 | Intel Celeron M 520 | Intel Centrino Duo T7100 |
| Takfrequenz | 1,8 GHz | 1,8 GHz | 1,6 GHz | 1,6 GHz | 1,8 GHz |
| RAM | 1 x 2 GByte (1 Slot) | 1 x 1 GByte (1 Slot) | 1 x 512 MByte (1 Slot) | 1 x 512 MByte (2 Slots) | 1 x 1 GByte (2 Slots) |
| Grafik | |||||
| Bildschirm | 12,1 Zoll WXGA, spiegelnd | 13,3 Zoll WXGA, spiegelnd | 14,1 Zoll WXGA | 15,4 Zol, WXGA | 15 Zoll XGA |
| Auflösung (physikalisch/eingestellt) | 1280x800 / – | 1280x800 / 1280x800 | 1280x800 / 1280x800 | 1280x800 / 1024x786 | 1024x786 / 1024x786 |
| Grafik | ATI Radeon Xpress 200M (shared memory) | Intel 945GM (GMA 950, shared memory) | Intel 945GM (GMA 950, shared memory) | Intel 945GM (GMA 950, shared memory) | Intel GM965 (shared memory) |
| Ausgabeumschaltung | nur durch Neustart des X-Servers | nur durch Neustart des X-Servers | nur durch Neustart des X-Servers | X | nur durch Neustart des X-Servers |
| 3D-Desktop | * | X | X | * | * |
| Ausstattung | |||||
| Festplatte | 80 GByte, SATA | 80 GByte, SATA | 60 GByte, SATA | 60 GByte, SATA | 80 GByte, SATA |
| CD/DVD | DVD-RW | DVD/CD-RW | DVD/CD-RW | DVD/CD-RW | DVD+/-RW |
| Kommunikation | Fast Ethernet, WLAN 802.11 b/g | Fast Ethernet, WLAN 802.11 b/g | Fast Ethernet, WLAN 802.11 b/g | Fast Ethernet, WLAN 802.11 b/g, 56k-Modem | Gigabit Ethernet, WLAN 802.11 b/g/n-draft |
| Peripherie | 3 x USB 2.0, 1 x Firewire 400, 1 x ExpressCard/34 | 2 x USB 2.0, 1 x USB-Host 2.0, 1 x Firewire, 1 x CardBus | 3 x USB 2.0, 1 x Firewire 400, 1 x CardBus, 1 x ExpressCard/54 | 4 x USB 2.0, 1 x Firewire 400, 1 x ExpressCard/54 | 4 x USB 2.0, 1 x ExpressCard/54, 1 x Cardbus, 1 x seriell, 1 x parallel |
| Audio/Video | VGA, Mikrofon, Kopfhörer | S-Video, VGA, Mikrofon, Kopfhörer | S-Video, VGA, Mikrofon, Kopfhörer | S-Video, VGA, Mikrofon, Kopfhörer | S-Video, VGA, Mikrofon, Kopfhörer |
| Cardreader | SD/MMC | SD/MMC | SD/MMC | MS/MSPro, SD/MMC, xD | SD/MMC/Smardcard |
| Webcam | O | O | O | O | O |
| Fingerprintreader | O | O | O | O | O |
| Gewicht | 2 kg | 2 kg | 2,5 kg | 2,9 kg | 2,7 kg |
| Akkulaufzeit (ca.) | 1,5 bis 2 Stunden | 1,5 bis 2 Stunden | 1,5 bis 2 Stunden | 3 bis 4,5 Stunden | 2 Stunden |
| Linux-Support | |||||
| Sound | * | X | X | X | X |
| Ethernet | * | X | X | X | X |
| WLAN | * (atheros)
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X (ipw3945)
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X (ipw3945)
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X (ipw3945)
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X (iwl4965)
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| Modem | O | O | O | X (Conexant HSF Modem) | O |
| Bluetooth | O | O | O | O | X |
| Firewire | * | X | X | X | O |
| Touchpad, Sondertasten | |||||
| 3 Tasten | * (emuliert) | X (emuliert) | X (emuliert) | X (emuliert) | X (emuliert) |
| Scrollfunktion | * | vertikal X, horizontal O | O | vertikal X, horizontal O | vertikal X, horizontal O |
| Sondertasten | O | O | X | Lautstärke, Abspieltasten | Lautstärke (restliche Tasten senden keine Keycodes) |
| Energiemanagement | |||||
| Speedstep | * | X | X | O | X |
| Suspend (Disk/RAM/Standby) | * / * / O | X / X / O | X / X / O | X / X / O | X / X / O |
| LID Sleep/Wakeup | * / * (nur Bildschirmsperre) | * / * (nur Bildschirmsperre) | * / * (nur Bildschirmsperre) | * / * (nur Bildschirmsperre) | * / * (nur Bildschirmsperre) |
| X=unterstützt O=nicht vorhanden *=unterstützt, aber nicht eingerichtet | |||||
Glossar
Whitelist
Im Gegensatz zur Blacklist, die nicht unterstützte Geräte oder Treiber auflistet, bringt eine Whitelist Informationen zu erlaubten Diensten oder unterstützten Geräten mit.
[1] Modem-Treiber: http://linux.dell.com/wiki/index.php/Tech/Modems
[2] Xephi: http://www.xephi.co.uk
[3] Hasee: http://www.hasee.com
[4] Lincomp: https://de.lincomp.eu/shop.html