Hallo Neo
Das Neo1973-Telefon und die OpenMoko-Plattform
Bessere Zukunft
FIC kann die gravierenden Softwareprobleme nur dann in den Griff bekommen, wenn sich die Firma für das Engagement von außenstehenden Open-Source-Entwicklern öffnet und die Early Adopters nicht mit den Problemen der Firmware des TI-GSM-Chips und dem fehlenden Treiber des GPS-Moduls im Regen stehen lässt. Trotz der Promotion als Open-Source-Projekt geben sich die Taiwanesen aber hinsichtlich der Entwicklungsentscheidungen und Kommunikation sehr verschlossen. FIC trifft die meisten strategischen Entscheidungen im Alleingang und informiert außenstehende Entwickler oft erst Monate später. So werden diese zusammen mit Alpha-Software-Implementierungen vor vollendete Tatsachen gestellt.
Ebenfalls nicht offen liegen die Schaltpläne des Neo1973. Das behindert die Entwicklung von Treibern, beispielsweise für das Powermanagement, und macht es anderen Firmen unmöglich, auf der Hardware-Plattform aufzubauen oder diese zu erweitern. Bis das Linux-Handy für Endbenutzer auf den Markt kommt, dürfte noch ein Jahr vergehen.
[1] OpenMoko Shop: http://openmoko.com
[2] OpenMoko Projekt Homepage: http://openmoko.org/
[3] Open Embedded: http://www.openembedded.org/
[4] SIM Karten Fehler: http://bugzilla.openmoko.org/cgi-bin/bugzilla/show_bug.cgi?id=666
[5] T2 SDE Neo1973 Target: http://www.t2-project.org/targets/neo1973/



