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Gnomogramm

01.12.2007

Mach mal Pause

Wer kennt das nicht, dass man über die Arbeit oder ein Problem jede Zeit vergisst. Da Pausen aber erwiesenermaßen wichtig sind und die Arbeitkraft erhalten, gibt es mit Workrave (http://www.workrave.org/welcome/) jetzt ein Tool, das den Anwender an seine Ruhephasen erinnert.

Dabei hat der Anwender die Möglichkeit, so genannte Mikro- und Ruhepausen zu definieren. Mikropausen dauern meist nur wenige Sekunden, werden aber öfter eingelegt werden. Ruhepausen fallen in wesentlich größeren Abständen an, zum Beispiel stundenweise, dauern dann aber auch einige Minuten. In welchen Intervallen Workrave an die einzelnen Pausentypen erinnert, legen Sie selbst fest. Natürlich können Sie Pausen auch aufschieben, jedoch nur zeitlich begrenzt: Ein Vertagen bis zum vorgezogenen Feierabend erlaubt Workrave nicht.

Wer in den Pausen seine Mobilität erhalten will, für den hält Workrave auch ein kleines Sortiment an Übungen aus den Bereichen Gymnastik und Augentraining parat, die anschaulich erklärt werden. Im täglichen Betrieb integriert sich Workrave unauffällig in die Taskbar von Gnome. Steht mal wieder eine Pause an, so informiert das Programm Sie über ein akustisches Signal. Auf Wunsch forciert Workrave die Arbeitsunterbrechung sogar dadurch, dass es die weitere Tastatureingabe blockiert.

Workrave ist jetzt in der Version 1.8.5 erschienen. Es läuft auf allen Unix-Derivaten, und es gibt sogar eine Version für Windows.

workrave-003.png

Workrave's Gymnastikübungen sind unterhaltsam und halten fit.

Jemand da?

Pinger (http://aa.vslib.cz/silk/projekty/pinger/) ist das ideale Programm für alle, die regelmäßig die Online-Verfügbarkeit von Rechnern prüfen wollen, aber nicht gleich eine komplette Monitoring-Lösung wie Nagios bemühen möchten.

Sie machen das Programm in wenigen Handgriffen einsatzbereit, indem Sie die zu überwachenden Rechner in die Datei pingerrc in Ihrem Home-Verzeichnis eintragen. Hier legen Sie auch fest, in welchen Intervallen Pinger die Rechner anfragen soll und welche Größe das ICMP-Paket hat, das ping sendet. Statt eines ICMP-Ping kann Pinger die Verfügbarkeit auch via ARP-Request feststellen.

Das Programm protokolliert auf Wunsch den Status der zu prüfenden Rechner in eine Log-Datei und schreibt alle fehlgeschlagenen Pings in ein Error-Log. Dabei legen Sie für jeden Rechner einzeln fest, ob er im Protokoll erscheinen soll. Pinger ist jetzt in der Version 0.32 erschienen. Sie beseitigt einen Speicherfehler und bietet erstmals ein scrollbares Gtk-Fenster.

pinger-001.png

Die Reihenfolge der Rechnerliste legt der Anwender in der Konfiguration fest.

Gimp 2.4 ist da

Zwei Monate nach dem letzten Release Candidate und zwei Jahre nach der letzten stabilen Version ist nun Gimp 2.4 erschienen (http://www.gimp.org). Diese Version enthält endlich die lang erwartete Farbverwaltung. Eine optimierte Unterstützung für Farbprofile erleichtert das Einschätzen des Druckfarbwertes ganz beträchtlich. Ebenfalls neu ist die halbautomatische Objektauswahl, die den Anwender bei Freihandselektionen unterstützt.

Viele Anwender werden sich insbesondere über die optimierte Bedieneroberfläche freuen. So entfernten die Entwickler endlich die verwirrenden Menüpunkte ScriptFu und PythonFu und betteten deren Inhalt in das Filtermenü ein. Darüber hinaus helfen zahlreiche neue Tools dem Anwender unter anderem bei der Korrektur von Perspektive, Linsenfehlern oder der Beseitigung des Rote-Augen-Effekts.

Detaillierte Informationen zu diesen und zahlreichen weiteren Neuerungen von Gimp 2.4 finden Sie in den Release Notes. Für OpenSuse 10.2 und 10.3 findet sich der neue Gimp bereits in den Packman-Repositories, Anwender anderer Distributionen laden das Programm von der Projekthomepage herunter.

gimp1.png

Und täglich grüßt der Pinguin: Gimp 2.4 glänzt zwar nicht mit einer komplett neuen Benutzeroberfläche, aber zumindest haben die Entwickler endlich einmal etwas aufgeräumt.

Nokias neues Tablet

Nokia erweitert die Palette seiner Internet Tablets um das N810 (http://www.nokia.de/link?cid=PLAIN_TEXT_608497), das jetzt auf dem Web-2.0-Summit erstmals vorgestellt wurde. Hardwareseitig lehnt sich das neue Gerät mit WLAN-Support, integrierter Webcam, 256 MByte Flash und 128 MByte RAM an seinen Bruder N800 an. Darüber hinaus besitzt das N810 jedoch einen GPS-Empfänger und eine vollwertige ausziehbare Tastatur. Auch der darstellbare Farbraum fällt mit 262 144 Farben viermal größer als der des kleinen Bruders. In beiden Geräten kommt als Betriebssysteme das Linux-Derivat Maemo zum Einsatz. Ab November soll das N810 im Handel erhältlich sein, mit einem Preis von voraussichtlich 450 Euro kommt es nur wenig teurer als der Vorgänger.

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Nokias neues Linux-Tablet N810 bietet eine vollwertige Tastatur und einen GPS-Empfänger.

Mono-Umgebung in den Startlöchern

Die Gnome-Entwicklungsumgebung MonoDevelop (http://www.monodevelop.com) steht nach vierjähriger Entwicklungszeit jetzt offenbar kurz vor der Fertigstellung. Neben Java, C# und Visual Basic.Net unterstützt das Tool nun auch C und C++. Die entsprechenden Erweiterungen programmierten Studenten im Rahmen der Google-Initiative "Summer of Code". Ebenfalls neu ist die Datenbankerweiterung, die teilweise auf der alten Mono-Query-Erweiterung basiert. Mit ihr lassen sich Datenbanken, Tabellen, Procedures und Views anlegen, manipulieren und wieder löschen. Darüber hinaus werteten die Entwickler den Editor mit automatisch generierten XML-Kommentar-Tags und On-the-fly-Fehlermarkierungen auf und beseitigten zahlreiche Fehler. Im Augenblick befindet sich die MonoDevelop 1.0 noch im Beta-Stadium, der Erscheinungstermin für die endgültige Version steht noch nicht fest.

Md-main.png

Mit MonoDevelop entwickeln Sie in Java, C#, Visual Basic.Net und jetzt auch in C/C++.

Genialer Genius

Das Rechenprogramm Genius (http://www.5z.com/jirka/genius.html), ein Urgestein unter den Gnome-Projekten, ist nach 10-jähriger Entwicklung nun in Version 1.0 erschienen. Ursprünglich war Genius der Taschenrechner der Gnome-Distribution ab Gnome 0.11, später trennten sich die Release-Zyklen. Mittlerweile kann es Genius mit Mathematik-Größen wie Maple, Mathematic oder Mathlab aufnehmen: Er beherrscht sowohl rationale als auch komplexe Zahlen, unterstützt Matrix-Kalkulationen und zahlreiche mathematische Funktionen. Matrizen lassen sich wahlweise in LaTeX, Troff oder MathML ausgeben. Zur grafischen Darstellung von Funktionen beherrscht das Programm außerdem 2D- und 3D- Funktionen, deren Ergebnisse sich auch in EPS- oder PNG-Dateien exportieren lassen.

Kurz notiert

Planmäßig veröffentlichte die Gnome Foundation jetzt mit Gnome 2.20.1 das ersten Korrekturrelease des neuen Gnome-Desktops (http://www.gnome.org). Es beseitigt etliche Fehler, passt die Sprachunterstützung an und aktualisiert Bibliotheken wie beispielsweise Gtk+, bietet aber keine neuen Funktionen. Die gibt es erst mit Gnome 2.21, dessen Entwicklung soeben begonnen hat. Bis März nächsten Jahres soll daraus die nächste, stabile Version 2.22 entstehen.

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LinuxUser 05/2014

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