Direkter DSL-Zugang

Den direkten DSL-Zugang ohne Umweg über einen DSL-Router konfigurieren Sie unter Debian und Ubuntu mit Hilfe von Pppoeconf. Das Programm sucht auf allen Schnittstellen einen PPPoE Access Concentrator, das DSL-Modem muss also eingeschaltet sein. Als Suse-Anwender verwenden Sie am besten das komfortable DSL-Modul von YaST unter Netzwerkgeräte | DSL. Weitere Hinweise finden Sie auch im Netz [12].

Ausblick

Mit den Handreichungen aus diesem Artikel haben Sie die Grundkonfiguration Ihres Netzwerks im Griff. In einem weiterführenden Artikel in der nächsten Ausgabe von LinuxUser lesen Sie mehr zum Absichern des Netzes mit einer Firewall und zur Diagnose und Beseitigung von Fehlern im LAN.

Glossar

ESSID

Extended Service Set Identifier. Kennung eines Funknetzwerks.

WEP

Wired Equivalent Privacy. Veralteter Standard zur WLAN-Verschlüsselung.

WPA

Wi-Fi Protected Access. Basiert auf WEP, bietet jedoch durch dynamische Schlüssel und weitere Mechanismen aus dem Standard IEEE 802.11i zusätzlichen Schutz. Erst WPA2 implementiert den vollständigen Standard.

Twisted-Pair-Kabel

Ein aus paarweise miteinander verseilten Adern bestehendes Kabel, wie es in der Netzwerktechnik häufig zum Einsatz kommt. Üblich sind Kabel der Kategorie 5 (Cat. 5).

Crossover-Kabel

Ein Twisted-Pair-Kabel, bei dem die signalführenden Adernpaare miteinander vertauscht sind. Dient zum direkten Verbinden zweier Computer.

Udev

Programm, um Gerätedateien in /dev zu verwalten und Kernel-Treiber zu laden.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol. Protokoll, um mit Hilfe eines Servers einen oder mehrere Clients mit der passenden Netzwerkkonfiguration zu versorgen.

PPPoE Access Concentrator

Gegenstelle für das DSL-Modem beim Provider.

Infos

[1] Netzwerkkonfiguration: Martin Steigerwald, "Komplexe Architektur", LinuxUser 03/2007, S. 86, http://www.linux-user.de/ausgabe/2007/03/086-selbsthilfe-5/

[2] Netzwerkkonfiguration: Hans-Georg Eßer, "Netzwerk in der Shell", LinuxUser 03/2002, S. 30, http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/03/030-konsole/konsole.html

[3] Iproute2: http://linux-net.osdl.org/index.php/Iproute2

[4] Marcel Hilzinger, "Home sweet home", LinuxUser 11/2005, S. 44, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/11/044-heimnetz/

[5] Gip IP Address Calculator: http://www.debain.org/software/gip/

[6] Sipcalc: http://www.routemeister.net/projects/sipcalc/

[7] Linux Advanced Routing and Traffic Control: http://www.lartc.org

[8] Proxy-DNS-Server: Frederik Bijlsma, "Wer kennt die Namen?", LinuxUser 05/2002, S. 78, http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/05/078-pdnsd/pdnsd-4.html

[9] Ifplugd: Martin Steigerwald, "Gut geraten", LinuxUser 07/2005, S. 46, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/07/046-ifplugd/

[10] SCPM: Richard Baraban, "Flexibel ins Netz", LinuxUser 07/2005, S. 38, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/07/038-scpm/

[11] Netzwerkprofile: Elisabeth Bauer, "Fliegender Wechsel", LinuxUser 07/2005, S. 42, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/07/042-profile/

[12] Ins Internet mit DSL: Erik Bärwaldt, "Mit Highspeed ins Netz", LinuxUser 03/2007, S. 40

[13] Treiber für Intel PRO/Wireless 3945: http://ipw3945.sourceforge.net

[14] Treiber für viele Karten mit Atheros-Chipsatz: http://madwifi.org

[15] Test WLAN-Adapter: Marcel Hilzinger, "G-Schwindigkeit", LinuxUser 03/2007, S. 30

[16] Wireless Tools: http://www.hpl.hp.com/personal/Jean_Tourrilhes/Linux/Tools.html

[17] Wikipedia zu WEP: http://de.wikipedia.org/wiki/Wired_Equivalent_Privacy

[18] WPA-Supplicant: http://hostap.epitest.fi/wpa_supplicant/

[19] Networkmanager: http://www.gnome.org/projects/NetworkManager/

[20] Generator für WEP- und WPA-Schlüssel: http://www.zugerweb.ch/keygen.htm

[21] Generator für WPA-Schlüssel: http://www.kurtm.net/wpa-pskgen/

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