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Neue Wege

Foresight Linux 1.4 mit brandneuem Gnome 2.20

01.11.2007 Foresight kommt als erstes Linux mit Gnome 2.20 – die Macher mögen es auch sonst topaktuell..

Alle neuen und interessanten Techniken in einer Distribution vereint – mit diesem anspruchsvollen Ziel machten sich die Entwickler von Foresight Linux [1] an die Arbeit. Jetzt liegt die Version 1.4 vor, die Sie auch auf der Heft-DVD finden. Sie bringt als erste Distribution überhaupt den neuen Gnome-Desktop 2.20 [2] mit. Zudem vereint Foresight Techniken wie das Framework Avahi [3], das mittels Zeroconf das Einrichten des Netzwerks dramatisch vereinfacht, oder das Paketmanagement Conary [4], das distributionsübergreifend arbeitet.

Welche Features die vorliegende Version genau enthält, zeigt die Tabelle "Programmversionen". Da sich Foresight aber recht rasch weiterentwickelt, lohnt es sich, häufiger ein Update vorzunehmen. Beachten Sie aber: Trotz sorgfältiger Arbeit handelt es sich bei vielen Programmen um Software, die sich derzeit noch stark wandelt. Es kann daher vorkommen, dass Ihr System nicht immer stabil läuft. Nutzen Sie es nicht für die tägliche Arbeit, und legen Sie Sicherheitskopien aller wichtigen Daten auf dem Rechner an.

Programmversionen

Beagle 0.2.18
F-Spot 0.4.0
Avahi 0.6.20
HAL 0.5.9
Conary 1.1.95
Mono 1.2.5

(Alle Versionen nach Update.)

Live-System testen

Die Linux-User-DVD enthält ein Live-System von Foresight Linux. Das können Sie nicht auf die Festplatte spielen, vielmehr lädt die Distribution alle notwendigen Programme in den Arbeitsspeicher. Auf diese Weise fahren Sie ausgiebige Tests, ohne Foresight zu installieren.

Legen Sie einfach die DVD in das Laufwerk und booten Sie den Rechner von der DVD, wozu Sie gegebenenfalls die Boot-Reihenfolge im BIOS ändern müssen. Nach dem Neustart des Rechners erscheint das Boot-Menü mit dem Linux-User-Logo. Hier wählen Sie mit Hilfe der Pfeiltasten Foresight 1.4 aus und drücken [Eingabe]. Am Anmeldeprompt (Abbildung 1), der im Grünton von Foresight Linux erscheint, geben Sie keinen Usernamen und kein Passwort ein, sondern klicken links oben auf Click here to login, woraufhin Gnome 2.20 startet.

Abbildung 1: Hier genügt ein Klick auf die Schrift links oben, Username und Passwort benötigen Sie nicht.

Tastaturwechsel

Nach dem Start verpassen Sie der Tastatur zunächst ein anderes Layout – sonst scheitern Sie, sobald Sie Zeichen wie "@" oder "/" eingeben. Unter System | Preferences | Keyboard finden Sie Abhilfe. Im Reiter Layout klicken Sie auf die Schaltfläche Add, suchen aus dem Dropdown-Menü Layouts den Punkt Germany heraus und geben als Tastaturvariante im Menü darunter Eliminate dead keys an. Mit einem Klick auf Add übernehmen Sie die Änderungen. Nun erscheint auch Germany in der Liste (Abbildung 2). Löschen Sie den Eintrag U.S. English einfach, indem Sie auf Remove klicken.

Abbildung 2: Stellen Sie zunächst das Layout des Keyboards von Englisch auf Deutsch um, andernfalls funktioniert Ihre Tastatur nur sehr umständlich.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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