Home / LinuxUser / 2007 / 11 / Nahtloser Übergang

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Nahtloser Übergang

Virtualbox 1.5.0

01.11.2007 In der neuen Version 1.5.0 bringt Innoteks beliebte Virtualbox jetzt Windows und Linux nahtlos unter einen Hut.

Schon seit einigen Jahren bietet Wine die Möglichkeit, Windows-Anwendungen unter Linux auszuführen. Während das bei einfachen Programmen ziemlich gut gelingt, hat der Anwender bei komplexeren Anwendungen wie Spielen allzu oft das Nachsehen. Einen Ausweg bietet das Virtualisieren des kompletten Betriebssystems, bei dem die Programme dann in ihrer "natürlichen" Umgebung starten. VMware, der Marktführer für entsprechende Software, bietet zwar leistungsfähige, aber auch kostenpflichtige Virtualisierungslösungen an. So weichen viele Anwender auf freie Lösungen wie Bochs oder Qemu aus. Allerdings glänzen beide Emulatoren weder durch Performance, noch bringen sie intuitive GUIs mit.

Anfang 2007 allerdings hat sich die Situation in diesem Marktsegment grundlegend verändert: Das Unternehmen Innotek veröffentlichte im Januar sein bis dahin weitgehend unbekanntes Produkt Virtualbox [1] in einer "Open Source Edition" unter der GPL. Die in Stuttgart ansässige Firma hat sich auf für Unternehmen maßgeschneiderte Virtualisierungslösungen spezialisiert. Innotek arbeitet früher mit Connectix zusammen, die ihrerseits mit dem Produkt Virtual PC recht erfolgreich war.

Kostenlos virtualisieren

Virtualbox gibt es in zwei Spielarten: Neben der zitierten Open-Source-Edition in Quellform offeriert Innotek auch eine fertig paketierte, binäre Variante. Letztere bietet gegenüber der freien Edition vier zusätzliche Features: Via RDP kommunizieren Sie mit der Sitzung in der virtuellen Maschine. Daneben unterstützt die Virtualbox-Binärversion USB 1.1/2.0 sowie USB über RDP: Zugriffe auf USB-Geräte innerhalb einer virtuellen Maschine stellen also kein Problem dar. Zum anderen freuen sich Poweruser sicherlich über die Unterstützung für iSCSI-Geräte. Diese stellt Virtualbox als ganz normale Laufwerke in der Maschine bereit. All diese Features will Innotek im Lauf der Zeit aber auch in die GPL-Version integrieren. Beide Virtualbox-Versionen dürfen Sie für private und akademische Zwecke kostenlos einsetzen.

In der neuen Version 1.5.0 haben die Entwickler besonderen Wert auf die Steigerung der Geschwindigkeit von RDP und der virtuellen Maschine gelegt. Zudem lassen sich Gastsysteme jetzt via PXE 2.1 starten, sodass Sie für die Installation eines Betriebssystems nicht mehr zwangsläufig lokale Medien benötigen. Stattdessen tut es auch ein PXE-Server im Netzwerk. Neu ist auch die Unterstützung für die 64-Bit-Version von Windows als Gast. Dazu benötigen Sie jedoch auch ein 64-Bit-Wirtssystem. Mit dem X.org-Server in der Version 1.3 – wie ihn die gängigen Distributionen wie Ubuntu, Fedora oder OpenSuse einsetzen – kommt die Virtualisierungslösung nun ebenfalls zurecht. Erstmals integrierte Innotek virtuelle serielle Ports, die sich im Menü Maschine | Ändern... konfigurieren lassen. Über diese Schnittstellen greifen Sie innerhalb der virtuellen Maschine bequem auf Geräte wie Modems zu.

Installation

Die Installation und der Start von Virtualbox erfolgen vollkommen unproblematisch. Debian- beziehungsweise Ubuntu-Benutzer tragen zur einfacheren Installation in die Datei /etc/apt/sources.list die auf der Download-Seite [2] angebotene Apt-Quelle ein und installieren Im Anschluss via Synaptic oder per apt-get Virtualbox. Die für den Betrieb notwendigen Kernelmodule übersetzt das Installationsprogramm ohne weiteres Zutun, sofern es die Linux-Kernel-Header und einen Compiler vorfindet. Im Anschluss gilt es noch, die zukünftigen Benutzer von Virtualbox in der Gruppe vboxusers einzutragen. Das erledigen Sie mit dem Befehl adduser Benutzer vboxusers.

Auch Benutzer anderer Distributionen lässt der Hersteller nicht im Regen stehen: Im Gegensatz zur Konkurrenz von Vmware hält Innotek eine breite Palette von Paketen für die verschiedensten Distributionen parat. Fehlt Ihre Distribution in der Liste, besorgen Sie sich die Binärdatei VirtualBox_1.5.0_Linux_x86.run und führen sie manuell als root aus.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1005 Hits
Wertung: 48 Punkte (10 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Christian Meyer

Linux-Nutzer seit 1996, aktiv bei Gnome zwischen 2000 und 2006.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...