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01.11.2007

Midi-Tower komplett mit "Etch"

Der Wilhelmshavener Versandanbieter Mindfactory AG (http://www.mindfactory.de) bietet ab sofort ein vorkonfiguriertes Linux-Tower-System auf der Basis von Debian 4.0 "Etch" an. Als Oberfläche dient Gnome 2.18 mit der vorkonfigurierten 3D-Erweiterung Beryl. Auf einem Asus-Mainboard des Typs M2N-E SLI versieht ein mit 2,8 GHz getakteter AMD Athlon 64 X2 Dualcore seinen Dienst, dem 2 GByte DDR2-RAM zur Verfügung stehen. Für flotte Grafik sorgt eine Geforce 8600GT mit 256 MByte Speicher, als Massenspeicher stehen eine 500-GByte-SATA-Festplatte von Samsung sowie ein DVD-Brenner (18x) parat. Der in einem schwarzen Gehäuse im Midi-Format untergebrachte Rechner kostet 749 Euro, hinzu kommen die Versandkosten.

Einen flotten Midi-Tower mit vorinstalliertem Debian "Etch" bietet der Online-Anbieter Mindfactory jetzt zum moderaten Preis an.

Shuttle-Mini-PCs mit Suse Linux

Der Mini-PC-Hersteller Shuttle bietet jetzt zwei Modelle seiner XPC-Reihe mit vorinstalliertem Suse Linux an. Die in zwei Grundvarianten lieferbaren Rechner lassen sich hinsichtlich Prozessor, Speichergröße und Laufwerksausstattung individuell konfigurieren. Für Privatkunden offeriert Shuttle den LinuXPC SD3002Q mit OpenSuse 10.2, auf Unternehmen zielt der LinuXPC SD3002W mit Suse Linux Enterprise Desktop 10 SP1.

Beide Rechner bieten in einem silbernen Aluminiumgehäuse als Grundausstattung eine 80-GByte-SATA-Festplatte, ein DVD-Laufwerk, integrierte Intel-Grafik (GMA 950), DDR2-Speicher, Multicore-CPU-Unterstützung, 8-Kanal-Audio und leise Kühlung per ICE-Heatpipe. Bei den Intel-Prozessoren auf Sockel-775-Basis kann der Käufer zwischen mehreren Modellen von Celeron D bis Core2 Duo E6xxx wählen, der Hauptspeicher lässt sich auf bis zu 2 GByte ausbauen. An Anschlüssen stehen USB 2.0 (6x), Firewire (2x), Gigabit-Ethernet, Line-In/Out sowie eine serielle Schnittstelle zur Verfügung. Über einen PCI-Steckplatz lassen sich zusätzliche Erweiterungen integrieren.

In der Grundkonfiguration wandern rund 490 Euro für das Privatanwendermodell beziehungsweise 530 Euro für den Firmenrechner über den Ladentisch, 24 Monate Pick-up-and-Return-Service inklusive. Die LinuXPCs sind über den Fachhandel in Deutschland ab sofort lieferbar.

Ab sofort gibt es Shuttles beliebte XPC-Systeme auch mit vorinstalliertem Suse Linux.

Nachfolger für den "Slug"

Als erweitertes Nachfolgemodell für den in Linux-Bastlerkreisen extrem populären NAS-Server NSLU2 alias "Slug" liefert Linksys (http://www-de.linksys.com) jetzt das NAS200 aus. Wie der "Slug" bietet auch das NAS200 eine Firmware auf Linux-Basis, die der Hersteller als 240-MByte-Archiv zum Download anbietet und die sich als Basis für Selbstgestricktes förmlich aufdrängt.

Der NAS200 bietet in zwei 3,5-Zoll-SATA-Laufwerkeinschüben Platz für Festplatten, die er über einen Fast-Ethernet-Anschluss per SMB, FTP oder HTTP im Netz bereitstellt. Über zwei USB-2.0-Anschlüsse lassen sich weitere externe Massenspeicher einbinden. Über einen UPnP-AV-Mediaserver unterstützt das NAS200 das Mehrfach-Streaming von Videos, zudem bringt das Gerät einen HTTP- und FTP-Server mit und unterstützt DDNS.

Nach ersten Erkenntnissen der Bastlerfraktion basiert das Betriebssystem des NAS200 auf Kernel 2.6.19 und umfasst Busybox, Tinylogin und eine Ash-Shell. Daneben finden sich Libupnp, Cron, Lvm, Smtpclient, Sfdisk, Mdadm, Samba-3.0.22, Thhtpd, Xfsprogs und Wget. Handgestrickte Firmware für das NAS200 – ähnlich wie Unslung oder SlugOS für den NSLU2 gibt es derzeit allerdings noch nicht, dazu ist das System noch zu neu. Sie dürfte aber nicht allzulang auf sich warten lassen, denn das NAS200 ist ähnlich günstig zu haben wie der Vorgänger: Der Straßenpreis liegt derzeit bei rund 130 Euro.

Hack mich: Mit dem NAS200 präsentiert Linksys einen Nachfolger für den in Linux-Bastlerkreisen populären NSLU2.

Kurz notiert

Kernelentwickler Greg Kroah-Hartman hat den Startschuss für das Linux Driver Project (http://www.linuxdriverproject.org) gegeben. Sein Arbeitgeber Novell hat ihn hauptberuflich für dieses Projekt freigestellt. Firmen können dabei kostenlos Treiber für ihre Hardware entwickeln lassen, müssen dazu aber die Spezifikationen ihres Produkts zur Verfügung stellen. Die neuen Treiber stehen unentgeltlich zur Verfügung und finden außerdem ihren Weg in den Kernel-Entwicklungsstamm.

Novell sucht einen Linux-Evangelisten für die OpenSuse-Community, der als Öffentlichkeitsarbeiter die Linux-Gemeinde von den wichtigen Beiträgen Novells zu dem Thema überzeugen, den Kontakt zu Projekten und Entwicklern halten und ein "kritisches Feedback" an die Novell-Führungsriege liefern soll. Falls Ihnen der Job zusagt, können Sie sich unter http://www.novell.com/job_search/servlet/eJobSearch?Detail=007086 bewerben.

Auf seiner Hausmesse IDF hat Intel die Energiesparinitiative Less Watts vorgestellt. Die Website http://www.lesswatts.org/ versammelt einige Open-Source-Projekte, die den Energieverbrauch von Linux-Systemen senken sollen. Dazu zählen unter anderem das bereits im Sommer vorgestellte Tool Powertop, der Kernel-Patch Tickless Idle und das Linux Battery Life Toolkit. Hinzu kommen Projekte, die auch den Anwendungen unter Linux das Stromsparen durch Power-Management beibringen sollen.

AMD hat seinen Ankündigungen Taten folgen lassen und in Zusammenarbeit mit Novell den ersten freien Linux-Treiber für seine ATI-R500- und R600-Grafikkarten veröffentlicht (http://news.opensuse.org/?p=265). Die Qualität des ersten freien ATI-Treibers beschreiben die Entwickler noch als "Alpha". Als nächste Schritte haben sie sich vorgenommen, Unterstützung für RandR 1.2, Video-Overlay, 2D-Grafikbeschleunigung und mehr Hardware hinzuzufügen.

Einen Linux-Treiber für seine Smart-Label-Printer der SLP-Serie hat Seiko jetzt veröffentlicht. Er unterstützt die Modelle 100, 200, 240, 410, 420, 430, 440 and 450 und arbeitet laut Hersteller mit jedem Linux zusammen, das Cups verwendet. Das GPL2-lizenzierte Treiberpaket steht unter http://siibusinessproducts.com/support/linuxdriver_sla.html zum Download.

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