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Gnome-News

01.11.2007

Die Evolution des RSS-Feeds

RSS-Feeds erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wer nicht für jeden Informationsdienst ein neues Programm installieren will, für den ist das Evolution-Plugin Evolution-RSS-Reader (http://mips.edu.ms/evo/index.php/Evolution_RSS_Reader_Plugin) genau das Richtige. Das noch ein sehr junge Projekt entwickelt sich rasch und hat gerade Version 0.0.5 freigegeben. Sie verfügt über verbesserte Parsing-Funktionen und beherrscht außerdem den Im- und Export via OPML.

Die meisten Distributionen enthalten Evolution-RSS noch nicht. Daher müssen Sie das Paket selbst einspielen oder aus dem Quellcode übersetzen. Fertige Pakete bietet der Entwickler zur Zeit nur für die aktuellen Fedora-Versionen an, aber auch auf unter Debian 4.0 ließ sich das Programm problemlos kompilieren. Haben Sie diese Hürde genommen, müssen Sie das Plugin nur noch in den Einstellungen von Evolution aktivieren. Nach einem Neustart von Evolution tragen Sie in den Evolution-Einstellungen im Bereich News & Blogs die von Ihnen favorisierten RSS-Feeds ein.

Das Plugin siedelt die Liste der abonnierten RSS-Feeds in einer eigenen Hierarchie unterhalb der lokalen E-Mail-Konten an. In den Einstellungen legen Sie darüber hinaus fest, welche der eingetragenen RSS-Feeds aktiv sind und somit angezeigt werden sollen. Im Konfigurationsmenü stellen Sie zudem ein, in welchen Intervallen Evolution neue Nachrichten in den Feeds abfragt.

Welcher Feed neue Nachrichten enthält und wie viele, das zeigt Evolution in gewohnter Form an. Wählen Sie eine Nachricht aus, lesen Sie wahlweise die jeweilige HTML-Seite oder eine Zusammenfassung – letzteres unterstützen jedoch nicht allen RSS-Feeds.  ->CD

evolutionrss-002.png

Je nach Konfiguration zeigt Evolution-RSS die jeweilige HTML-Seite statt einer Zusammenfassung an.

Wissen, was das System macht

Jeder Benutzer weiß gerne, wohin die Leistung seines Rechenknechts gerade verschwindet. Wer Gewissheit will, muss entweder einen Blick ins /proc-Verzeichnis werfen – oder bemüht ein Programm wie Procmeter3 (http://www.gedanken.demon.co.uk/procmeter3/)

Im Grunde genommen handelt es sich bei Procmeter um eine Sammlung von Modulen, die den Inhalt des /proc-Verzeichnis für den Benutzer auswerten und in einem Monitoring-Fenster anzeigen. So lassen sich mit einem Blick die CPU-Auslastung oder die Belegung des chronisch knappen Arbeitsspeichers erfassen. Ein Biff-Modul signalisiert den Eingang von E-Mails; APM- und ACPI-Module verraten, wie es um den Stromverbrauch des Rechners und die verbleibende Akku-Kapazität steht. Darüber hinaus ermittelt Procmeter3 auch CPU-Temperatur und Lüftergeschwindigkeit, sofern die vorhandene Hardware lm_sensors unterstützt und man den eingesetzten Kernel entsprechend angepasst hat.

Das sind jedoch nur einige der Systeminformationen, die Procmeter3 sammelt und für den Anwender aufbereitet. Welche Daten das Programm in welcher Form anzeigt, legt man über ein Auswahlmenü selbst fest. Als Darstellungsformen beherrscht Procmeter3 neben der Textdarstellung auch eine grafische Aufbereitung als Fortschrittsbalken.

Procmeter3 ist jetzt in der Version 3.4g erschienen, die eine Reihe von Fehlern beseitigt. Unter anderem kommt die CPU-Statistik jetzt mit Mehrkernsystemen klar, und die Variablengrößen für die Netzwerkstatistik wurden angepasst. ->CD

procmeter3-001.png

Das Monitoring-Fenster von Procmeter3 ist schmal genug, um es dezent am Bildschirmrand zu platzieren.

Novell und Microsoft beschleunigen Moonlight

Novell und Microsoft planen, die Entwicklung von Moonlight (http://www.mono-project.com/Moonlight), dem Mono-Derivat von Microsofts Flash-Konkurrent Silverlight, zu beschleunigen. Moonlight-Initiator Miguel de Icaza äußert sich in diesem Zusammenhang sehr positiv über die Kooperationsbereitschaft von Microsoft. Im Rahmen der Kooperation versorgen die Redmonder Novell mit den notwendigen Silverlight-Spezifikationen, um die Kompatibilität zwischen Silver- und Moonlight sicherzustellen, und gewährt Novell außerdem Zugang zu den Silverlight-Testumgebungen.

Im Gegenzug treibt Novell die Implementierung Silverlight 1.0 und 1.1 in Moonlight voran und sorgt für Paketierung und Verteilung auf die gängigen Distributionen. Darüber hinaus stellt Microsoft seine Video-Codecs auch den Moonlight-Anwendern zum Download bereit. Die Lizenzen der Codecs erlauben jedoch ausschließlich die Nutzung mit Moonlight. Wann die erste stabile Version von Moonlight verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.

Kurz notiert

Da sich in der Vergangenheit an Gimps Benutzeroberfläche des öfteren die Geister schieden, ruft das Gimp-Team jetzt zum GIMP UI Brainstorm auf. Anwender haben die Möglichkeit, ihre zündende Bedienungsidee grafisch darzustellen und das Ergebnis als E-Mail mit dem Betreff "GIMP" an gimp.brainstorm@gmail.com zu schicken. Die Mail soll keinen Text enthalten, da er nicht berücksichtigt wird. Weitere Informationen liefert das Redesign Blog unter http://gimp-brainstorm.blogspot.com/.

Wie OpenMoko-Projektgründer Sean Moss-Pultz jetzt in einer Diskussion auf der OpenMoko-Community-Mailing-Liste (http://lists.openmoko.org/pipermail/community/) durchblicken ließ, soll die nächste Generation von OpenMoko-Handys eine wesentlich intuitivere Bedienoberfläche erhalten. Der Oberfläche der ersten Entwicklerexemplare fehlt es noch an der notwendigen Ergonomie, wofür Moss-Pultz die kurze Entwicklungsphase sowie Änderungen im Hardwaredesign verantwortlich macht. Ob die neue Oberfläche bis zum Start des Massenvertriebs der Neo-1973-Handys verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Laut dem OpenMoko-Wiki (http://wiki.openmoko.org) gibt es die ersten OpenMoko-Serienhandys Neo 1973 nicht wie geplant im Oktober, sondern erst kurz vor Weihnachten. Auf Grund von Designänderungen zur Anpassung des GPS-Chipsatzes läuft die Produktion erst Anfang Dezember an. Die Preisempfehlung für die zweite Generation des Neo 1973, das sich von der Vorgängerversion durch integriertes WLAN, mehr Speicher, schnellere CPU und einen leistungsfähigeren Akku unterscheidet, liegt bei 450 US-Dollar für die Basic-Variante und 600 US-Dollar für die Advanced-Ausführung.

Mitte September gab Trolltech das Framework Qtopia Phone Edition (http://trolltech.com/products/qtopia/phone_edition) unter der GPLv2 frei. Bei dieser Gelegenheit kündigten die Norweger auch die Integration von Qtopia Phone Edition ins Neo-1973-Smartphone von OpenMoko an. Auf seiner Website stellt Trolltech bereits ein 32 MByte großes binäres Image für das Neo 1973 zum Download bereit. Dabei nutzt Qtopia Phone Edition bereits einen Teil der OpenMoko-Software. Trolltech plant darüber hinaus, die Zusammenarbeit mit OpenMoko künftig zu intensivieren.

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