Home / LinuxUser / 2007 / 11 / Gnome-News

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(230 Punkte bei 9 Stimmen)
Wheezy + Kernel 3.9.2 + LXDE
(185 Punkte bei 5 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Famiientreffen, das Neunzehnte
(121 Punkte bei 4 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(108 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

01.11.2007

Die Evolution des RSS-Feeds

RSS-Feeds erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wer nicht für jeden Informationsdienst ein neues Programm installieren will, für den ist das Evolution-Plugin Evolution-RSS-Reader (http://mips.edu.ms/evo/index.php/Evolution_RSS_Reader_Plugin) genau das Richtige. Das noch ein sehr junge Projekt entwickelt sich rasch und hat gerade Version 0.0.5 freigegeben. Sie verfügt über verbesserte Parsing-Funktionen und beherrscht außerdem den Im- und Export via OPML.

Die meisten Distributionen enthalten Evolution-RSS noch nicht. Daher müssen Sie das Paket selbst einspielen oder aus dem Quellcode übersetzen. Fertige Pakete bietet der Entwickler zur Zeit nur für die aktuellen Fedora-Versionen an, aber auch auf unter Debian 4.0 ließ sich das Programm problemlos kompilieren. Haben Sie diese Hürde genommen, müssen Sie das Plugin nur noch in den Einstellungen von Evolution aktivieren. Nach einem Neustart von Evolution tragen Sie in den Evolution-Einstellungen im Bereich News & Blogs die von Ihnen favorisierten RSS-Feeds ein.

Das Plugin siedelt die Liste der abonnierten RSS-Feeds in einer eigenen Hierarchie unterhalb der lokalen E-Mail-Konten an. In den Einstellungen legen Sie darüber hinaus fest, welche der eingetragenen RSS-Feeds aktiv sind und somit angezeigt werden sollen. Im Konfigurationsmenü stellen Sie zudem ein, in welchen Intervallen Evolution neue Nachrichten in den Feeds abfragt.

Welcher Feed neue Nachrichten enthält und wie viele, das zeigt Evolution in gewohnter Form an. Wählen Sie eine Nachricht aus, lesen Sie wahlweise die jeweilige HTML-Seite oder eine Zusammenfassung – letzteres unterstützen jedoch nicht allen RSS-Feeds.  ->CD

Je nach Konfiguration zeigt Evolution-RSS die jeweilige HTML-Seite statt einer Zusammenfassung an.

Wissen, was das System macht

Jeder Benutzer weiß gerne, wohin die Leistung seines Rechenknechts gerade verschwindet. Wer Gewissheit will, muss entweder einen Blick ins /proc-Verzeichnis werfen – oder bemüht ein Programm wie Procmeter3 (http://www.gedanken.demon.co.uk/procmeter3/)

Im Grunde genommen handelt es sich bei Procmeter um eine Sammlung von Modulen, die den Inhalt des /proc-Verzeichnis für den Benutzer auswerten und in einem Monitoring-Fenster anzeigen. So lassen sich mit einem Blick die CPU-Auslastung oder die Belegung des chronisch knappen Arbeitsspeichers erfassen. Ein Biff-Modul signalisiert den Eingang von E-Mails; APM- und ACPI-Module verraten, wie es um den Stromverbrauch des Rechners und die verbleibende Akku-Kapazität steht. Darüber hinaus ermittelt Procmeter3 auch CPU-Temperatur und Lüftergeschwindigkeit, sofern die vorhandene Hardware lm_sensors unterstützt und man den eingesetzten Kernel entsprechend angepasst hat.

Das sind jedoch nur einige der Systeminformationen, die Procmeter3 sammelt und für den Anwender aufbereitet. Welche Daten das Programm in welcher Form anzeigt, legt man über ein Auswahlmenü selbst fest. Als Darstellungsformen beherrscht Procmeter3 neben der Textdarstellung auch eine grafische Aufbereitung als Fortschrittsbalken.

Procmeter3 ist jetzt in der Version 3.4g erschienen, die eine Reihe von Fehlern beseitigt. Unter anderem kommt die CPU-Statistik jetzt mit Mehrkernsystemen klar, und die Variablengrößen für die Netzwerkstatistik wurden angepasst. ->CD

Das Monitoring-Fenster von Procmeter3 ist schmal genug, um es dezent am Bildschirmrand zu platzieren.

Novell und Microsoft beschleunigen Moonlight

Novell und Microsoft planen, die Entwicklung von Moonlight (http://www.mono-project.com/Moonlight), dem Mono-Derivat von Microsofts Flash-Konkurrent Silverlight, zu beschleunigen. Moonlight-Initiator Miguel de Icaza äußert sich in diesem Zusammenhang sehr positiv über die Kooperationsbereitschaft von Microsoft. Im Rahmen der Kooperation versorgen die Redmonder Novell mit den notwendigen Silverlight-Spezifikationen, um die Kompatibilität zwischen Silver- und Moonlight sicherzustellen, und gewährt Novell außerdem Zugang zu den Silverlight-Testumgebungen.

Im Gegenzug treibt Novell die Implementierung Silverlight 1.0 und 1.1 in Moonlight voran und sorgt für Paketierung und Verteilung auf die gängigen Distributionen. Darüber hinaus stellt Microsoft seine Video-Codecs auch den Moonlight-Anwendern zum Download bereit. Die Lizenzen der Codecs erlauben jedoch ausschließlich die Nutzung mit Moonlight. Wann die erste stabile Version von Moonlight verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.

Kurz notiert

Da sich in der Vergangenheit an Gimps Benutzeroberfläche des öfteren die Geister schieden, ruft das Gimp-Team jetzt zum GIMP UI Brainstorm auf. Anwender haben die Möglichkeit, ihre zündende Bedienungsidee grafisch darzustellen und das Ergebnis als E-Mail mit dem Betreff "GIMP" an gimp.brainstorm@gmail.com zu schicken. Die Mail soll keinen Text enthalten, da er nicht berücksichtigt wird. Weitere Informationen liefert das Redesign Blog unter http://gimp-brainstorm.blogspot.com/.

Wie OpenMoko-Projektgründer Sean Moss-Pultz jetzt in einer Diskussion auf der OpenMoko-Community-Mailing-Liste (http://lists.openmoko.org/pipermail/community/) durchblicken ließ, soll die nächste Generation von OpenMoko-Handys eine wesentlich intuitivere Bedienoberfläche erhalten. Der Oberfläche der ersten Entwicklerexemplare fehlt es noch an der notwendigen Ergonomie, wofür Moss-Pultz die kurze Entwicklungsphase sowie Änderungen im Hardwaredesign verantwortlich macht. Ob die neue Oberfläche bis zum Start des Massenvertriebs der Neo-1973-Handys verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Laut dem OpenMoko-Wiki (http://wiki.openmoko.org) gibt es die ersten OpenMoko-Serienhandys Neo 1973 nicht wie geplant im Oktober, sondern erst kurz vor Weihnachten. Auf Grund von Designänderungen zur Anpassung des GPS-Chipsatzes läuft die Produktion erst Anfang Dezember an. Die Preisempfehlung für die zweite Generation des Neo 1973, das sich von der Vorgängerversion durch integriertes WLAN, mehr Speicher, schnellere CPU und einen leistungsfähigeren Akku unterscheidet, liegt bei 450 US-Dollar für die Basic-Variante und 600 US-Dollar für die Advanced-Ausführung.

Mitte September gab Trolltech das Framework Qtopia Phone Edition (http://trolltech.com/products/qtopia/phone_edition) unter der GPLv2 frei. Bei dieser Gelegenheit kündigten die Norweger auch die Integration von Qtopia Phone Edition ins Neo-1973-Smartphone von OpenMoko an. Auf seiner Website stellt Trolltech bereits ein 32 MByte großes binäres Image für das Neo 1973 zum Download bereit. Dabei nutzt Qtopia Phone Edition bereits einen Teil der OpenMoko-Software. Trolltech plant darüber hinaus, die Zusammenarbeit mit OpenMoko künftig zu intensivieren.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

706 Hits
Wertung: 110 Punkte (8 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...