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Bleibender Eindruck

Gnome 2.20 im Detail

Multimedialer Genuss

Im Zeitalter des multimedialen Entertainments darf ein ein fehlender Codec dem abendlichen Heimkinoerlebnis nicht im Wege stehen. Bisher stand der Anwender in der Pflicht, fehlende Codecs per Hand nachzuinstallieren, was oft mit einer frustrierenden, weil erfolglosen Suche endete. Der Multimediaplayer von Gnome macht damit Schluss: Er bietet dem Benutzer an, fehlende Codecs automatisch nachzurüsten. Das Feature steht derzeit unter Ubuntu und OpenSuse zur Verfügung. Andere Distributoren wie Fedora ziehen aller Voraussicht nach in der nächsten Version nach. Eingebettete Videos auf Internetseiten und die Option, sie im Vollbildmodus abzuspielen, funktionieren in Totem jetzt besser. Nützlich ist auch der pulsierende Abspielknopf, welcher signalisiert, wann Sie ein Video starten können.

Evolution

Fast jeder hat schon einmal vergessen, einen wichtigen Anhang bei einer E-Mail auch tatsächlich mitzuschicken. Die Groupware-Lösung Evolution bewahrt Sie in Zukunft vor einem solchen Missgeschick: Ein Dialog warnt Sie, wenn auf Anhänge hindeutende Schlüsselwörter in der E-Mail vorkommen, Sie aber keine Datei beigelegt haben (Abbildung 7).

Abbildung 7

Abbildung 7: Anhang vergessen? Kein Problem: Evolution erinnert Sie an fehlende Anlagen.

Neu ist auch die automatische Benachrichtung bei eintreffenden E-Mails: Im Gnome-Panel erinnert Sie ein blinkendes Briefsymbol daran (Abbildung 8). Anwender, die den Computer neu aufsetzen, hatten in der Vergangenheit immer das Problem, die von Evolution angelegten Daten auf das neue System zu übertragen. Die Backup- beziehungweise Restore-Funktion springt hier in die Bresche. Sie sichert alle relevanten Dateien, die sich später in einem Rutsch wieder einspielen lassen (Abbildung 9).

Abbildung 8

Abbildung 8: Ein blinkendes Briefsymbol macht bei neu eingetroffenen E-Mails auf sich aufmerksam.

Abbildung 9

Abbildung 9: Alle Evolution-Einstellungen sichern Sie mit dem neuen Backup-Plugin.

Etwas schwieriger zu finden ist die "magische Leerzeichentaste": Ein Druck auf die Leerzeichentaste zeigt alle neuen E-Mails in sämtlichen Ordnern. Sie brauchen dazu nicht mehr die Maus zu bemühen; Evolution erledigt die bequeme Navigation zwischen den neuen E-Mails.

Evolution nutzt die in Gtk+ 2.10 eingeführte Drucker-API (Abbildung 10). Das Drucksystem funktioniert plattformübergreifend, also auch unter Windows, auf das die Entwickler Evolution bereits portiert haben. Erfreulicherweise funktioniert nun auch die Antispam-Erweiterung zuverlässig. Sie sind dabei nicht auf Spamassassin eingeschränkt: Die Alternative namens Bogofilter stellt Evolution vor keine Probleme. In den Einstellungen steht eine Option zur Spam-Konfiguration bereit.

Abbildung 10

Abbildung 10: Der neue Gtk+-Druckdialog fand jetzt auch Einzug in die Groupware-Lösung Evolution.

Evolution ist aber auch als die Groupware-Lösung bekannt, die beinahe perfekt mit Microsofts Exchange-Server zusammenarbeitet. Dazu beherrscht es nun auch das so genannte Delegate, das es Kollegen ermöglicht, an Ihren Daten zu arbeiten, während Sie gerade nicht am Platz sind. Andere Verbesserungen betreffen die Performance des Konnektors, der im Offline-Modus wesentlich schneller arbeitet und Ordner flinker lädt.

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LinuxUser 05/2014

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