Interessante Spürnasen

LU 09/2007, S. 75: Vielen Dank für den sehr informativen Artikel zu Desktop-Suchmaschinen. Mir war vorher beispielsweise nicht bewusst, dass Google Desktop weder mit RTF- noch DOC-Textdateien umgehen kann – und das, wo die Mehrheit meiner Dokumente just in RTF vorliegt…

Ein interessanter Aspekt von Desktop-Suchprogrammen ist aber auch, wieviel Festplattenplatz sie für ihre Dienste in Beschlag nehmen. Bei mir lief Beagle auf Xubuntu 7.04, und ich wunderte mich, wieso es auf meiner 20-GByte-Festplatte immer enger wurde – bis ich herausfand, dass Beagle nach einigen Wochen bereits satte 2 GByte in Beschlag nahm. Nachdem ich das Verzeichnis ~/.beagle löschte, war der Index anfangs zwar nur schlanke 6 MByte groß, aber danach konnte ich dem Datenklops direkt beim Wachsen zusehen.

Googles Desktop-Suche kann zwar Multimediadateien indizieren, nicht aber die Formate RTF oder DOC – was Michael Barnikel ärgert.

Google dagegen schien konstant 80 MByte in Beschlag zu nehmen, aber nach nur einer Woche ist auch Googles Datenhaufen auf ein halbes Gigabyte angeschwollen und wächst weiter. Das ganze erinnert mich irgendwie an den Film "The Blob" (1960, mit Steve McQueen).  Ich finde, es sollte eine Möglichkeit geben, die Größe des Index auf ein sinnvolles Maß zu begrenzen. Als nächstes werde ich mal Tracker ausprobieren: Ich halte es mit Carrell und "lass' mik überrasken". Michael Barnikel

LinuxUser: Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass Tracker recht ressourcenfreundlich ist – sowohl, was die Speicherauslastung, als auch, was die Belastung der CPU angeht. Bei mir benötigt Tracker momentan 170 MByte, wovon 44 MByte zur Volltextsuche, 34 MByte für Dateien und 45 MByte für E-Mails beansprucht werden. In den Tracker-Einstellungen kann man die Suchmaschine anweisen, wovon sie einen Index erstellen soll. Einen Reiter für Performance-Einstellungen gibt es ebenfalls. (cme)

Linux-Jünger jünger

LU 09/2007, S. 8:Seit vielen Jahren bin ich schon ein begeisterter Leser von LinuxUser und Linux-Magazin. Dieses Mal habe ich aber mit Überraschung gelesen, dass Sie die Fünftplatzierte des Tux-Droid-Wettbewerbs mit zehn Jahren zu den jüngsten Linux-Nutzerinnen zählen. Meine fünfjährige Tochter nutzt seit langem begeistert OpenSuse 10.2 und ist in unserer Familie mit Abstand beste Supertux-Spielerin. Darüber hinaus nutzt sie auch gerne Tuxpaint, Krita (zum Malen) und den Kartoffelknülch. Michael Trent

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