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Gnome angetestet

Vorschau auf Gnome 2.20

Alles unter einem Hut

Unter Appearance (die entsprechende Übersetzung steht in der aktuellen Betaversion noch aus) vereint das Kontrollzentrum die bisher voneinander getrennten Dialoge Thema, Hintergrund, Schrift und Interface (Abbildung 2). Ein Durchklicken durch viele Dialoge entfällt damit, und Sie erledigen die Konfiguration Ihres Desktops schneller und effektiver. Bequem ist die aussagekräftige Thema-Vorschau, die Ihnen einen ersten Eindruck über das Erscheinungsbild der Oberfläche gibt. Falls ein Thema nicht gefällt, können Sie es beliebig anpassen. Die neue Gtk+-Version erlaubt endlich Änderungen bei den Farben einzelner GUI-Elemente, sofern das gewählte Theme dies unterstützt.

Abbildung 2

Abbildung 2: Der neue Dialog zum Aussehen des Desktops vereint vier bisher unabhängige Dialoge in einem.

Mehr für Entwickler

Gnome wäre nicht Gnome, wenn in der aktuellen Ausgabe nicht auch etwas für Entwickler mitbrächte. Der Desktop setzt auf die neueste Gtk+-Version, die mit Fehlerbereinigungen, sparsameren Ressourcenverbrauch und allerhand neuen Widgets aufwartet. Glib enthält unter anderem eine Klasse, die reguläre Ausdrücke unterstützt. In Pango, zuständig für das Layout von Schriften, verbesserten die Entwickler die OpenType-Layout-Engine, insbesondere in Bezug auf das Kerning von Schriften. Dadurch erscheinen Schriften sauberer als zuvor.

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LinuxUser 05/2014

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