Frisch serviert
Alte Hardware als Server weiterverwenden
Mehr Komfort
Als KDE-Nutzer steht Ihnen ein etwas komfortablerer Weg zur Verfügung, um diese Einstellungen vorzunehmen. Dazu öffnen Sie das KDE-Kontrollzentrum und wählen in der Liste den Punkt Angeschlossene Geräte | Drucker (Abbildung 2). Dort geht es weiter über Druckerserver und Server einrichten, wo Sie nun bequem an allen genannten Einstellungen drehen dürfen. In einigen Fällen müssen Sie zuvor die notwendigen Administratorrechte über die Schaltfläche Systemverwaltermodus anfordern.
Neben KDE bringen einige Distributionen eigene CUPS-Konfigurationsprogramme mit. Besonders angenehm sticht hier SuSE Linux heraus. Dort versteckt sich der entsprechende Assistent in YaST unter Hardware | Drucker. Dort wählen Sie rechts unten CUPS-Einstellungen für Experten | CUPS-Servereinstellungen (Abbildung 3).
Tanzkurs
Sohn Peter schwört auf sein Windows. Auch die überzeugenden Argumente seines Vaters konnten ihn bislang nicht zu einem Umstieg auf Linux bewegen: Die neuesten Spiele laufen nun einmal nur unter der Regie Redmonds. Leider kocht Windows in vielen Dingen sein eigenes Süppchen. Dies gilt insbesondere für den Zugriff auf Ordner über ein Netzwerk, die so genannten Freigaben. Windows bevorzugt hierbei von Haus aus das Server-Message-Block-Protokoll, kurz SMB.
Es regelt den Dateiaustausch, den Druckerzugriff und den Zugriff auf die Verzeichnisse eines entfernen Computers. Um Linux SMB sprechen zu lassen, benötigen Sie auf dem Server in der Abstellkammer die Software Samba. Damit verhält sich das freie Betriebssystem fast wie ein richtiger Windows-Server.
Aktuell ist derzeit Samba 3, das jeder guten und halbwegs aktuellen Distribution beiliegt. Eine Suche im Paketmanager bringt schnell die verfügbaren Pakete zum Vorschein. Sofern Ihre Distribution das Samba-Paket in kleinere, handliche Stücke aufteilt, benötigen Sie für den Server das Basispaket und den Samba-Server.



