Beagle: Suchvarianten

In der Regel genügt zur Suche die Eingabe des gewünschten Begriffes. Beagle zeigt dann die Ergebnisse nach nach Kategorien wie Medien oder Dateien sortiert an. Allerdings erfordert das Programm den exakten Suchbegriff, damit es fündig wird. Eine Abkürzung, etwa lin statt linux, reicht nicht aus. Als Alternative erlaubt Beagle auch die Suche mit Wildcards auch innerhalb von Suchbegriffen, beispielsweise l*nux. Zur Suche nach bestimmten Dateitypen kennt Beagle die Anweisung ext: gefolgt von der Dateiendung, beispielsweise mp3.

Generell sucht Beagle bei der Eingabe mehrerer Suchbegriffe mit einer logischen UND-Verknüpfung: Es zeigt also alle Dateien, in denen sämtliche gesuchten Begriffe vorkommen. Die Anweisung OR zwischen den Suchbegriffen erbringt dagegen nur Resultate, in denen entweder der eine oder der andere Begriff auftaucht (Abbildung 6). Um nach einer genauen Phrase zu suchen, erlaubt das Programm, mehrere Begriffe mit Anführungszeichen zu verbinden. Um Dokumente auszuschließen, in denen ein bestimmter Begriff vorkommt, setzen Sie ein Minuszeichen davor.

Abbildung 6: Beagle bietet diverse Anweisungen, um die Suche zu verfeinern.

Ein Beispiel: linux OR debian ext:txt -microsoft zeigt alle Textdateien, in denen Linux oder Debian, nicht aber Microsoft vorkommt. Groß- und Kleinschreibung in Suchbegriffen ignoriert das Programm.

Beagle: Textformate

Beagle unterstützt deutlich mehr Textformate als Google Desktop. Neben den üblichen Office-Formaten wie ODT, ODS und DOC indiziert das Programm auch PDF-und TXT-Dateien im Volltext. Eine Auflistung aller unterstützten Dateiformate finden Sie in der Tabelle "Bewertungsmatrix". Zeigt Beagle sowohl beim Suchen als auch den Formaten seine Stärke, treten bei der Visualisierung der Suchtreffer einige Mängel zutage. So zeigt das Programm neben Titel und Pfade die Treffer lediglich als Einzeiler an (Abbildung 7).

Abbildung 7: Bei der Anzeige der Treffer zeigt sich Beagle reichlich zugeknöpft: Eine Zeile muss reichen, um das Dokument zu identifizieren. Dafür indiziert das Programm auch Dokumente im RTF- und DOC-Format.

Ein Cache, wie ihn Google Desktop besitzt, fehlt Beagle. In PDF-Dateien zeigt es zusätzlich den Verfasser des Werkes an. Während ein Doppelklick auf den Eintrag das Dokument öffnet, erreichen Sie über die rechte Maustaste das Kontextmenü, über das Sie den beinhaltenden Ordner öffnen oder die Datei als Mail versenden. Der letzte Eintrag, In den Müll verschieben löscht nicht etwa den Eintrag aus dem Suchindex, sondern die Datei von der Festplatte. Eine Mehrfachauswahl der Treffer ist nicht möglich.

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