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Sherlock Holmes der Neuzeit

Vergleichstest Google Desktop vs. Beagle

Beagle

Beagle ist unter Linux nach wie vor das beliebteste Volltextsuchprogramm, nicht zuletzt wegen seiner unkomplizierten Bedienung und Zuverlässigkeit. Das Programm läuft nach der Installation als Daemon und registriert nach dem initialen Indizieren der Daten Veränderungen in Echtzeit. Da sich die Suchmaschine dazu des Kernelmoduls Inotify bedient, setzt dies jedoch ein Kernel ab 2.6.13 voraus. Wer Beagle beispielsweise auf einem Server ohne Zugriff auf die grafische Oberfläche betreiben möchte, dem bietet Peagle ([5], auf Heft-CD) ein auf PHP basierendes Frontend für den Webbrowser.

Bedienung

Nach der Installation erwartet Beagle einen Neustart, um den Daemon zu anzustoßen. Danach fängt das Programm direkt an, die in den Einstellungen festgelegten Verzeichnisse zu indizieren. In der Grundeinstellung nimmt sich der Daemon lediglich das Heimatverzeichnis des angemeldeten Benutzers vor.

Mit einem Klick auf das Lupensymbol in der Kontrollleiste oder den Hotkey [F12] öffnen Sie die Suchmaske. Zum Eingrenzen der Treffer bietet das Programm keinerlei zusätzliche Schaltflächen. Sobald Sie beim Eintippen des Suchbegriffes eine Pause von mindestens einer Sekunde machen, startet das Programm die Suche.

Arbeiten Sie hauptsächlich mit der Konsole, so offeriert Beagle auch dort seine Dienste. Mit der Eingabe von beagle-query Suchbegriff starten Sie die Suche. Anders als Google Desktop bietet Beagle keinerlei Möglichkeiten, den Cache neu aufzubauen oder einzelne Einträge daraus zu entfernen. Zwar zeigt Beagle an, dass er zur Zeit das Dateisystem indiziert, verweigert aber eine Information darüber, wie weit es damit ist.

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LinuxUser 05/2014

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