Schrittverrückter

Sobald das Gespann aus Tanzmatte und Adapter korrekt reagiert, laden Sie sich Stepmania unter [8] herunter. Greifen Sie dabei zum Binärpaket, das mit allen halbwegs aktuellen Distributionen funktioniert. Entpacken Sie es anschließend in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Über den Paketmanager Ihrer Distribution installieren Sie die SDL-Bibliothek und dessen Kompagnon SDL-Image (unter Ubuntu im Paket libsdl_image, unter OpenSuse SDL_image). Als Dritter im Bunde fehlt noch das Paket mad.

Am einfachsten haben es Ubuntu-Nutzer, die via Paketmanager nach libmad0 suchen und es einspielen. Unter OpenSuse fallen deutlich mehr Handgriffe an: Binden Sie zunächst Packman als zusätzliche Paketquelle ein (ftp://packman.iu-bremen.de/suse/10.X, wobei Sie X durch 1 oder 2 ersetzen). Dann starten Sie wie gewohnt den Paketmanager und installieren mad.

Verwenden Sie eine der vielen anderen Distributionen, deren Paketmanager kein libmad mitbringt, laden Sie die gleichnamige Bibliothek unter [9] oder von der Heft-CD herunter und übersetzen sie per Hand.

Abschließend verlangt Stepmania noch eine aktivierte und funktionierende 3D-Beschleunigung. Nvidia- und ATI-Nutzer verwenden gewöhnlich die proprietären Treiber der Hersteller, Hilfe bietet unter anderem ein Artikel unserer Schwesterzeitschrift EasyLinux [10].

Almdudler

Kein Stepmania ohne Tanzmusik: Eigene Musik-CDs oder MP3-Dateien reichen hier nicht aus, da sie keinerlei Informationen über passende Schrittfolgen enthalten. Auf der Stepmania-Homepage finden Sie glücklicherweise bereits eine recht breite Musikauswahl [11]. Für den Anfang empfiehlt sich eines der vier Plague-Mix-Archive. Die Dateien besitzen die Endung smzip, hinter der sich ein gewöhnliches ZIP-Archiv verbirgt. Mindestens eine solche Datei entpacken Sie nun über unzip. Der Inhalt aus dem Verzeichnis Songs gehört in das gleichnamige Verzeichnis im Stepmania-Ordner.

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