Drucken

Haben Sie die Bilder fertig bearbeitet, geht es im letzten Schritt der Verarbeitungskette an den Druck. Sie erreichen den Druckdialog beispielsweise über den Browser-Modus (Abbildung 5). Haben Sie die entsprechenden Parameter gesetzt und den Druck angestoßen, erscheint der Standarddruckdialog von Java. In der aktuellen Version der JRE unterstützt Java auch Cups. Damit sollte der Druck auf allen modernen Distributionen klappen.

Abbildung 5: Der Druckdialog von Lightzone bietet Optionen zum Positionieren des Bildes auf der Druckseite.

Wer des Englischen mächtig ist, findet auf der Hersteller-Website Anleitungen und Hilfestellungen als Film und in Form von PDF-Dateien. Das hilft für einen schnellen Start. Ansonsten experimentieren Sie einfach herum – dank der nichtdestruktiven Arbeitsweise gibt es immer ein Zurück.

Fazit

Lightzone mischt mit innovativen Konzepten den Markt der Fotobearbeitungs-Software vor allem bei den professionellen Tool auf. Unter Linux nimmt es zur Zeit mit seiner Fähigkeit zum Bearbeiten von Bildern mit 16-Bit-Farbtiefe und dem nichtdestruktiven Editieren in einer komfortablen Oberfläche eine herausragende Position ein.

Allerdings steht das Programm unter keinen freien Lizenz. Auch die Tatsache, dass die Linux-Version der Windows- beziehungsweise Mac-Version hinterherhinkt, zeigt, dass der Hersteller Linux als System zweiter Klasse ansieht. Zudem gibt es keine Garantie, dass der Hersteller die Linux-Version nicht doch wieder komplett einstellt. Dann bleibt nur noch der Export aller LZN-Dateien ins TIF-Format mit der letzten verfügbaren Version.

Wer das Risiko der Abhängigkeit von einem Hersteller vermeiden und deshalb nur freie Software einsetzen möchte, dem steht es offen, einen professionellen Workflow zum Verarbeiten von Raw-Dateien allein auf freie Tools aufzubauen, wie zum Beispiel mit Dcraw [5] oder dem darauf basierenden Ufraw [6], das als Plugin für Gimp oder als Stand-alone-Tool arbeitet. Es verhält sich damit aber in etwa so, wie mit dem Unterschied zwischen selbst Kochen und Essen gehen: Alle Zutaten und die Rezepte sind da, den Kochlöffel müssen Sie aber trotzdem noch selbst schwingen.

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