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Licht und Schatten

Professionelle Raw-Verarbeitung für Linux

Bildverwaltung

Den ersten Teil des Raw-Workflows, nämlich das Verwalten von Bildern, unterstützt Lightzone in der Version 2.4 nur rudimentär. Das Tool erlaubt es, Bilder zu löschen, zu drehen und zu bewerten. Das Anlegen neuer Ordner und das Verschieben von Bildern beherrscht die Software dagegen noch nicht. Die Browser-Ansicht erlaubt es lediglich, die Bilder nach verschiedenen Kriterien sortieren, etwa Dateinamen, Aufnahmedatum oder Bewertung.

Wenn Sie jetzt Bilder in der Browseransicht drehen oder bewerten, stellen Sie schnell fest, dass das Programm die Bilddateien nicht ändert, sondern die Änderungen in zusätzlichen Files festhält. Alle Änderungen macht das Tool also prinzipiell nicht-destruktiv. Das gilt auch für das weiter unten beschriebene Editieren der Bilder. Löschen Sie dagegen ein Bild, verschwindet es nach einer Sicherheitsabfrage definitiv auch von Platte.

Der Editor

Der Editor arbeitet als Kernkomponente von Lightzone. Editieren bedeutet, dass Sie nacheinander verschiedene Werkzeuge auf das Bild anwenden. In Abbildung 2 sehen Sie zum Beispiel zwei Werkzeuge auf dem Stapel, einmal das Werkzeug RAW-Adjustments, und einmal den (eingeklappten) RAW ZoneMapper.

Abbildung 2: Über dem Werkzeugstapel zeigt die Software im Beispiel das Histogramm der Aufnahme an.

Ganz oben in der Abbildung 2 sehen Sie das Histogramm. Die einzelnen Graustufen (Zonen) zeigt das Programm ebenfalls. Im unteren Werkzeug passen Sie die Belichtung (Exposure) auf intuitive Weise an. Weitere Werkzeuge legen Sie über die Palette (in der Abbildung 2 oberhalb des Histogramms) auf den Stapel. Jedes Werkzeug blenden Sie darüber hinaus über die Box mit dem Haken in der Titelleiste des Werkzeugdialogs einzeln ein und aus.

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