Less und Pipes

LU 07/2007, S. 95: Ich finde es interessant, dass zum Thema Pipes immer wieder Less als Beispiel herangezogen wird, wo es doch gar nicht von stdin liest. Ein einfaches less auf der Kommandozeile ergibt lediglich die Ausgabe

Missing filename ("less --help" for help)

ohne von der Tastatur zu lesen. Es konnte mir noch niemand erklären, warum ls -l | less trotzdem funktioniert. Ihr vielleicht? Georg Grafendorfer

LinuxUser: In der Datei edit.c im Quellcode von Less gibt es folgenden Funktion, die die Fehlermeldung erzeugt:

edit_stdin()
{
     if (isatty(fd0))
     {
        error("Missing filename (\"less --help\" for help)", NULL_PARG);
        quit(QUIT_OK);
        }
     return (edit("-"));
}

Der Code schaut nach, ob er mit einem Terminal verbunden ist oder die Standardeingabe auf was anderes verbogen wurde. So findet das Programm heraus, ob Sie mit less < Datei oder Befehl | less eine Umleitung vornehmen. (hge)

Erfüllung der Paketwünsche

LU 07/2007, DVD: Mit großer Freude habe ich mir die neueste Ausgabe von LinuxUser geholt. Der Grund: PCLinuxOS auf der DVD. Ich nutze PCLinuxOS seit der Version 0.92. Der Spitzname der Distribution, "The distro-hopper-stopper", trifft vollends auf mich und viele andere User zu. Früher nutzte und testete ich verschieden Distris nebeneinander. Zusätzlich hatte ich noch Windows installiert. Seit Version 0.93 von PCLinuxOS nutze ich ausschließlich diese – ohne Windows.

Da Sie diese großartige Distribution bisher nicht in ihrem Heft erwähnt haben, war ich nun umso mehr erfreut, sie auf der Heft-DVD zu finden. Allerdings hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Artikel über PCLinuxOS gewünscht. Einer der größten Pluspunkte der Distribution sind die hohe Stabilität, die exzellente Hardware-Erkennung und das tolle Paketmanagement. Zudem werden Paketwünsche, die man im US-Forum stellen kann, in der Regel innerhalb kürzester Zeit erfüllt.

Sie stellen in der aktuellen Ausgabe auch die Software Ardour vor. Sie ist schon seit einiger Zeit über die Repos von PCLinuxOS erhältlich. Auch viele andere Pakete, die laut Ihren Aussagen oft nur für OpenSuse erhältlich sind, findet man auch in den PCLinuxOS-Repos. Macht man eine Spende in Höhe von 20 US-Dollar an "Texstar", den Chef und Hauptentwickler von PCLinuxOS, bekommt man Zugang für 12 Monate zum Zugang zum Pass-Repository. Das ist immer einige Tage, oft sogar ein bis zwei Wochen aktueller als die öffentlichen Repositories. Für mich als Anhänger der Open-Source-Community ist es selbstverständlich, mindestens einmal im Jahr etwas für "meine" Distribution zu spenden: Gute Arbeit gehört entlohnt. Klaus Winklbauer

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