Leserbriefe
Boykottiert Novell/Suse!
LU 07/2007, S. 5: Die Redaktion sollte auch die nötigen Konsequenzen aus dem Editorial ziehen:
- Testet keine Software mehr aus dem Hause Novell,
- gebt keine Anleitungen mehr für OpenSuse und Suse,
- druckt statt dessen Artikel, die Suse-Nutzern den Umstieg auf andere Distributionen erleichtern, und
- ruft zum Boykott von Novell/Suse auf!
Soll Novell/Suse doch versuchen, Bill Gates und Steve Ballmer von ihren Produkten zu überzeugen – vielleicht wollen die ja Suse haben. Martin Schäfer
LinuxUser: Das war auch mein erster Impuls, schon im November, aber: Das wäre dann doch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Entwickler bei Suse und OpenSuse sind – soweit sie nicht ohnehin schon das Unternehmen verlassen haben – auch nicht restlos glücklich über die Situation. Es wäre etwas unfair, ihnen auch noch für etwas Knüppel zwischen die Beine zu werfen, was sie gar nicht verbrochen haben. Gefragt ist vielmehr politischer Druck auf Novell selbst – und den kann meines Erachtens nur die FSF leisten. Ich setze auf die GPLv3 und die zügige Relizenzierung vom möglichst viel Software nach der neuen Lizenzversion. (jlu)
JPEG verzweifelt gesucht
LU 07/2007, S. 40: Ich habe mit Interesse Ihren Artikel über Webcams gelesen. Erfreulich, dass Sie dank des GSPCA-Moduls die Lage als "entspannt" beschreiben können.
Noch mehr gefreut hat mich, dass ich ein Bild von einer PAC7311-Kamera in Ihrem Magazin sehen konnte, da ich der Entwickler des PAC7311-Treibers bin. Aber wie man deutlich auf dem Bild sehen kann, ist die Qualität sehr schlecht. Daher möchte ich an dieser Stelle einen Aufruf machen: Ich brauche einen JPEG Guru, der mir hilft, die Bildqualität zu verbessern.
Der Hersteller Pixart hat bei dieser Kamera seine eigene "JPEG-Interpretation" verwirklicht und gibt leider keinerlei nähere Information dazu heraus. Selbst als ich geschäftlich in Taiwan war und Pixart besuchen wollte, haben sie ein Gespräch verweigert.
Jörg Schummer hat herausgefunden, wie wir das "Pixart-JPEG" dekodieren können. Leider erreiche ich Jörg über seine E-Mail-Adresse nicht mehr, und das ist der einzige Kontakt den ich zu Jörg hatte. Vielleicht erreiche ich ihn ja über diesen Leserbrief. Thomas Kaiser



