Home / LinuxUser / 2007 / 07 / Wenn zwei sich streiten

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Wenn zwei sich streiten

Desktop-Alternative Xfce

Einstellungssache

Eine von der Community eingeforderte Erweiterung erlaubt es in der neuen Version endlich, Verknüpfungen von Programmen und Dateien direkt auf dem Desktop abzulegen. Bislang war dies nur über das umständliche Abarbeiten von Skripten möglich. Auch der Aufruf von Programmen fällt dank eines über die rechte Maustaste erreichbaren Kontextmenüs leichter: Mit einem Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche öffnet sich das Programmmenü, aus dem Sie Anwendungen direkt starten, ohne zuvor ein Menü in einer der Panelleisten öffnen zu müssen. Last not least ist mit Version 4.4 nun auch ein Papierkorb auf dem Desktop angekommen.

Sofort ins Auge sticht eine Erweiterung für den Xfce-Einstellungsmanager, der die Funktion des früheren Settingsmanagers übernimmt (Abbildung 1). Das Verwaltungstool erlaubt es einerseits, über eine grafische Oberfläche diverse Hardwareeinstellungen vorzunehmen, zum Beispiel für Tastatur- und Maussteuerung oder für die Bildschirmauflösung.

Abbildung 1: Eine Sache der Einstellung: Hier konfigurieren Sie die Komponenten von Xfce.

Andererseits bietet er verschiedene Menüs zur Konfiguration der Xfce-Komponenten. Neben vielen neuen Themes, Bildschirmschonern und anderem Artwork hat das Entwicklerteam dem Windowmanager auch Compositing-Effekte beigebracht, die sich im laufenden Betrieb zu- oder abschalten lassen (Abbildung 2).

Abbildung 2: Die Compositing-Effekte von Xfce lassen sich im laufenden Betrieb ein- und ausschalten.

Die stabil arbeitenden Transparenz- und Schatteneffekte verbergen sich hinter der Schaltfläche Fenstermanager-Tweaks. Wer mit diesen Effekten arbeiten will, benötigt allerdings leistungsfähige Hardware, da die optischen Leckerbissen viel Rechenpower fordern.

Software an Bord

Xfce setzt auf die weit verbreiteten Gtk-Bibliotheken und erlaubt so die Arbeit mit ursprünglich für Gnome entwickelten Applikationen. Aber der Desktop bringt zusätzlich auch eigene Anwendungen mit: Neben dem Terminal und dem kleinen Kalender Orage zählen dazu der XArchiver, ein Programm für das Packen und Entpacken von Softwarearchiven, und XfMedia, ein auf die Xine-Engine aufsetzender einfacher Multimedia-Player. Ebenfalls mit an Bord ist Xfburn, ein auf die Cdrecord-Programmsammlung aufsetzendes Brennprogramm für CDs und DVDs.

Der bislang in Xfce integrierte Editor Leafpad musste in der neuen Version dem schlanken Programm Mousepad weichen, das sich hervorragend zum Bearbeiten kleinerer Dateien eignet. Aus den verschiedenen Entwicklungswerkzeugen ragt die neue, in der Programmiersprache Python geschriebene Anwendung Installit mit dem Ansatz hervor, künftig die Softwareverwaltung unter Linux zu vereinheitlichen. Hier geht es darum, mit einer einheitlichen Installationsroutine das Einrichten von Programmen nachhaltig zu erleichtern.

Als leistungsfähigen Standard-Dateimanager integriert Xfce Thunar. Das sehr schnelle arbeitende Programm bleibt in Sachen Funktionsumfang seinem Gnome-Pendant Nautilus nichts schuldig (Abbildung 3). Thunar bietet eine einfache Navigation auch zwischen verschiedenen Verzeichnisebenen sowie vielfältige Einstellungs- und Ansichtsmöglichkeiten. Im Vergleich zum Nautilus (von Konqueror ganz zu schweigen) glänzt er durch geradezu atemberaubende Geschwindigkeit.

Abbildung 3: Schnell und leistungsfähig: Der Xfce-Dateimanager Thunar im Einsatz.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 159 Punkte (16 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...