Home / LinuxUser / 2007 / 07 / Tux lebt!

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Tux lebt!

Mit Python programmierbarer Tux-Roboter

01.07.2007 Schluss mit Krawatten, After Shave oder ähnlich unnützem Zeug – zum nächsten Fest lassen Sie sich von Ihren Liebsten etwas ganz Spezielles schenken: einen programmierbaren Pinguin.

Wer schon immer einen sprechenden und sich bewegenden Pinguin auf seinem Schreibtisch haben wollte, wird jetzt fündig: Die belgische Firma Kysoh SA [1] hat Tux zum Leben erweckt. Der niedliche Pinguin kommuniziert über Funk mit einem beliebigen Linux-Rechner und lässt sich mit Python-Skripten steuern. Dank Infrarot-Sensor übernimmt Tux Droid, wie das Kerlchen heißt, auch die Funktion einer universalen Fernbedienung (siehe Tabelle "Technische Daten").

Technische Daten

Name Tux Droid
Hersteller Kysoh S.A. (http://www.kysoh.com)
Bewegliche Teile Augen, Flügel, Schnabel, Drehung um die eigene Achse
Sensoren Infrarot, Helligkeitssensor
Anschlüsse Line-In, Kopfhörer, Seriell
Zubehör Infrarot-Fernbedienung, WLAN-Dongle im Fisch-Outfit
Maße (ca) 20 x 13 x 21 cm
Gewicht (ca) 600 g
Preis 79 Euro

Den Tux Droid können Sie zum Preis von 79 Euro online im Webshop des Herstellers bestellen oder bei unserer Leseraktion gewinnen: Wir verlosen drei der robotischen Pinguine (siehe Kasten "Tux-Droid-Leseraktion"). Als Leser des LinuxUser sparen Sie beim Kauf von Tux Droid zudem 10 Euro – Details dazu finden Sie ebenfalls im erwähnten Kasten.

Tux-Droid-Leseraktion

Die LinuxUser-Redaktion sucht den schönsten und originellsten selbstgemachten Pinguin: Zeichnen, malen, basteln, modellieren oder backen Sie Tux, wie Ihn die Welt noch nicht gesehen hat, und senden Sie ihren Pinguin per Post an die LinuxUser-Redaktion (Adresse am Ende des Hefts) oder ein Foto davon per E-Mail an mailto:redaktion@linux-user.de.

Auf welche Art Sie Tux kreativ darstellen, spielt keine Rolle, Hauptsache selbst gemacht. Die besten Pinguine veröffentlicht LinuxUser in Ausgabe 09/2007, die drei Erstplatzierten bekommen je einen Tux Droid geschenkt. Einsendeschluss für die Verlosung ist der 18. Juli 2007.

Wer sich nicht auf Kreativität und Glück verlassen will, kann Tux Droid im Online-Shop von Kysoh kaufen und mit LinuxUser dabei die Versandkosten im Wert von 10 Euro sparen. Wählen Sie dazu auf dem Bestellformular unter http://www.kysoh.com/tux_order.html bei Shipping den Eintrag No shipping aus und geben Sie ganz unten im Kommentarfeld den Gutscheincode TIA4LUG2007 an.

Schwerer Start

Gelingt es Ihnen, Tux und seinen Fisch (Abbildung 1) – bei letzterem handelt es sich um einen USB-WLAN-Adapter – aus der massiven Verdrahtung der Originalpackung zu befreien, sollten Sie zunächst seinen Akku mit Hilfe des beiliegenden Adapters aufladen. Sonst laufen Sie Gefahr, dass sich Tux sehr seltsam benimmt und epileptisch mit den Augen zuckt, was auf eine Krankheit schließen ließe. In Wirklichkeit mangelt es dem Pinguinroboter dann jedoch nur an Energie.

Abbildung 1: Tux kommt in Begleitung eines handgroßen Fischs, der über ein USB-Kabel als Funkadapter dient.

Schließen Sie den Fisch-Dongle an den Rechner an, legen die Batterie in die Fernbedienung ein und drücken einige Knöpfe, passiert – rein gar nichts. Auch ein Blick in das dünne "Instruction Manual" hilft nicht weiter: Es erklärt zwar, wie Sie Tux Droid mit dem Rechner verbinden (wozu man nun wirklich kein Handbuch bräuchte), verweigert aber jegliche Information zur Software. Für detaillierte Informationen und die Software verweist das Manual lapidar auf die Kysoh-Homepage [1]. Schwer verständlich, warum die belgische Firma die Linux-only-Hardware ohne Treiber-CD verschickt. Die dritte und letzte Enttäuschung wartet, sobald Sie sich vom Tux-Droid-Community-Portal [2] das rund 2 MByte große Tuxsetup-Paket herunterladen und installieren: Mangels aktueller Firmware können Sie ihren Pinguinroboter immer noch nicht benutzen. Sie müssen zunächst auf dem WLAN-Adapter ein Firmware-Update vornehmen.

Firmware-Update

Laden Sie sich aus dem Kysoh-Downloadbereich [3] den Tuxsetup-Tarball herunter. Bei Redaktionsschluss war Version 1.0-rc2 vom 20. April 2007 aktuell. Entpacken Sie den Tarball und führen Sie als Root ./tuxsetup aus. Der Befehl installiert die Tux-Droid-Tools nach /opt/tuxdroid. Möchten Sie auch die Sprachfunktion von Tux nutzen, benötigen Sie zusätzliche Acapela-Sprachdateien. Die Installation beschreibt der Kasten "Sprachdateien nachrüsten".

Sprachdateien nachrüsten

Für die Text-to-Speach-Funktion nutzen die Tux-Droid-Entwickler Sprachdateien der französischen Firma Acapela [5]. Sie finden diese im Kysoh-Downloadbereich [3] ganz unten. Zurzeit liegt je eine Datei für Englisch und Französisch zum Download bereit. Weitere 18 Sprachen, darunter auch Deutsch, sollen laut Kysoh demnächst Tagen folgen. Laden Sie sich die gewünschten Sprachen in ein beliebiges Verzeichnis und entpacken Sie den Tarball. Im Verzeichnis befindet sich eine Datei WIZARD. Für die Installation rufen Sie einfach mit Administratorrechten diese Datei auf, zum Beispiel über sh WIZARD oder mit ./WIZARD. Das Tool kopiert die Sprachdateien nach /opt/Acapela. Ob die Sprachunterstützung funktioniert, zeigt Ihnen die Statusanzeige der GUI tuxgi an (Abbildung 2).

Für das Firmware-Update benötigen sie zusätzlich das Tool dfu-programmer[4], um den Atmel-Chip des Dongles aufzufrischen. LinuxUser benutzte eine selbst kompilierte Version 0.4.1. Haben Sie Dfu-Programmer installiert und das Setup vorgenommen, geben Sie als root folgenden Befehl ein:

tuxup --all --pretend /opt/tuxdroid/firmware

Er überprüft, ob die Tux-Droid-Tools und dfu-programmer korrekt installiert sind und zeigt als Ausgabe die aktuellen Firmware-Versionen an. Für die nächsten Schritte brauchen Sie eventuell einen Assistenten: Trennen Sie den Fisch-Dongle vom Rechner und schalten Sie Tux aus. Halten Sie mit einer Büroklammer den Resetknopf am Bauch des Dongles (kleines Loch) gedrückt und schließen Sie gleichzeitig den Dongle an den Rechner an. Die Augen des Fischs dürfen nicht leuchten, sonst müssen Sie es noch einmal probieren.

Wechseln Sie ins Verzeichnis /opt/tuxdoid/firmware und starten Sie das Firmware-Update über den Befehl tuxup fuxusb.hex. Verläuft alles erfolgreich, sehen Sie die im Kasten "Ausgabe von tuxup" abgedruckten Zeilen. Sie können nun Tux einschalten und den Dongle erneut am Rechner anschließen. Hat alles geklappt, leuchten die Augen des Pinguins und des Fisches permanent blau.

Ausgabe von

tuxup
kim:/opt/tuxdroid/firmware # tuxup fuxusb.hex
Programming fuxusb.hex in the USB CPU
Bootloader Version: 0x03 (3)
Validating…
6789 bytes used (41.44%)
[OK]
Time elapsed:  7 seconds.
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1337 Hits
Wertung: 119 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 1 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...