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Kreativ in drei Dimensionen

3D-Grafik mit OpenOffice Draw

Führungslinien einfügen

Als nächstes erstellen Sie magnetische Führungslinien, die Ihre Maus später beim Zeichnen der Zahnradzähne in der Spur halten. Mit diesen Linien positionieren Sie den Mauszeiger beim Zeichnen eines Elements exakt dorthin, wo er soll.

Damit Sie solche Hilfslinien überhaupt sehen können, wählen Sie aus dem Menü Ansicht | Führungslinien den Punkt Führungslinien sichtbar. Anschließend erstellen Sie über Einfügen | Fangpunkt/-linie einfügen die benötigten Fanglinien. Wählen Sie als Linienart Vertikal aus und geben Sie bei Position einen X-Wert von 10,00cm ein. Klicken Sie dann auf OK, um die Führungslinie einzufügen. Dass Sie dabei erfolgreich waren, erkennen sie an der gestrichelten Linie auf dem Blatt, die nun beide Kreise exakt in der Mitte teilt. Wiederholen Sie diese Schritte und fügen Sie mit den Werten 9,00cm und 11,00cm zwei weitere Führungslinien ein.

Bevor Sie nun anfangen, die Zähne zu zeichnen, teilen Sie Draw noch mit, dass sich alle Aktivitäten in der Nähe der Führungslinien an diesen ausrichten. Wählen Sie dazu aus dem Menü Extras die Optionen und doppelklicken Sie in der Liste den Eintrag OpenOffice Draw. Dort stellen Sie unter Raster das Fangverhalten ein: Deaktivieren Sie die Option Fangraster benutzen und aktivieren Sie stattdessen die Optionen An Fanglinien und An Objektpunkten. Der Fangbereich, in dem diese Optionen wirken, sollte 20 Pixel betragen. Klicken Sie anschließend auf OK, um die Änderungen zu übernehmen.

Beachten Sie, dass Sie damit die Grundeinstellungen von Draw verändert haben. Sie gelten von nun an für alle Dokumente, die Sie mit Draw erstellen. Sollten Sie diese Optionen nicht (mehr) benötigen, schalten Sie sie auf dem beschriebenen Wege einfach wieder ab.

Zähne zeichnen

Das Zeichnen der Zähne an einem Zahnrad ist Filigranarbeit, die eine genaue Betrachtung des Gegenstandes erfordert. Wählen Sie daher aus der Symbolleiste Zoom die Lupe mit dem kleinem Plus aus, und ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck auf, in das die oberen beiden Kreislinien sowie die Hilfslinien passen. Damit zoomen Sie in diesen Bereich hinein. Wählen Sie nun aus der Symbolleiste Zeichnen bei Standardformen das Werkzeug Gleichschenkliges Dreieck aus. Bevor Sie nun den ersten Zahn in Form eines Dreiecks zeichnen, lesen Sie sich die folgende Schritte in Ruhe durch. Dann geht die Arbeit sehr viel leichter von der Hand.

  • Klicken Sie mit der Maus auf die Stelle, an der die linke Führungslinie den inneren Kreis kreuzt, und halten Sie die Maustaste gedrückt.
  • Ziehen Sie die Maus nun ungefähr an den Punkt, an dem die rechte Führungslinie den inneren Kreis kreuzt. Ganz genau müssen Sie nicht arbeiten, denn Sie haben ja in den Optionen eben einen Toleranzwert eingegeben, der an Ihrer Statt für die nötige Genauigkeit sorgt. Halten Sie die Maustaste noch immer gedrückt.
  • Ziehen Sie nun den Mauszeiger nach oben zu dem Punkt, an dem die mittlere Fanglinie den äußeren Kreis kreuzt. Nun erkennen Sie erstens die Form des Dreiecks und zweitens die exakte Positionierung. Lassen Sie erst jetzt die Maustaste los und entfernen anschließend die Farbe aus dem Dreieck. Wenn diese Aktion nicht zu Ihrer Zufriedenheit geklappt hat – kein Problem: Machen Sie über [Strg]+[Z] die Aktion einfach rückgängig.

Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit Abbildung 3. Achten Sie darauf, dass die unteren beiden Eckpunkte des Dreiecks direkt auf dem Kreis liegen, das es sonst später beim Verschmelzen zu Problemen kommen kann.

Abbildung 3

Abbildung 3: Der erste Zahn: Die Führungslinien erleichtern das exakte Zeichnen.

Die übrigen Zähne müssen Sie nicht per Hand zeichnen. Es reicht aus, den ersten zu kopieren, einzufügen und schließlich den eingefügten Zahn zu drehen. Klicken Sie dazu in der Symbolleiste Zoom auf die Option Optimal. Wählen Sie dann aus der Symbolleiste Zeichnen das pfeilförmige Auswahl-Werkzeug und markieren Sie anschließend den Zahn. Klicken Sie in der selben Symbolleiste auf Effekte (viertes Symbol von rechts): Draw stellt die Objektpunkte des Dreiecks nun rot dar. In der Mittelachse des Zahns befindet sich zudem nun ein Drehpunkt.

Kopieren Sie das Dreieck mit [Strg]+[C] in die Zwischenablage und fügen es über [Strg]+[V] gleich wieder ein. Drücken Sie [F4] und wechseln Sie in das Register Drehung. Legen Sie hier den Drehpunkt fest. Er liegt genau in der Mitte der beiden Kreise. Für die Position X benötigen Sie den Wert 10,00cm und für die Position Y den Wert 12,00cm. Der Drehwinkel beträgt 40,00 Grad. Klicken Sie auf OK, nachdem Sie alles eingestellt haben.

Durch den gleichmäßigen Versatz der Kopie um 40 Grad gegenüber dem Original fällt es leicht, den kompletten Kreis mit seinen 360 Grad mit Zähnen zu versorgen. Kopieren Sie einfach bei erhaltener Markierung über [Strg]+[C] das aktuelle Dreieck und fügen es über [Strg]+[V] wieder ein. Stellen Sie im Menü Position und Drehung nur jeweils einen anderen Drehwinkel ein: 80 Grad, 120 Grad, 160 Grad, 200 Grad, 240 Grad, 280 Grad und schließlich 320 Grad. Abbildung 4 zeigt, wie die gedrehten Dreiecke anschließend aussehen.

Abbildung 4

Abbildung 4: So ist das Zahnrad schon zu erkennen. Allerdings müssen noch alle Elemente miteinander verschmelzen.

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