Freie Rede
Freie VoIP-Lösung
Beste Verbindungen
Video und Audio stehen: Zeit für einen Anruf. Im Idealfall kennen Sie bereits die Wengophone-Adresse des Gesprächspartners und dieser ist Online. Dann setzen Sie ihn über Kontakt hinzufügen auf die Benutzerliste. Dazu tragen Sie in der Kontaktverwaltung zunächst eine neue Gruppe für ihn ein und geben dann in der Zeile Wengo-ID seinen Benutzernamen an – ohne ein @voip.wengo.fr dahinter, das ist wichtig. Nach einem Klick auf Speichern taucht der neue Nutzer im Reiter Meine Kontakte auf.
Neben seinem Namen sollte ein grüner Kreis erscheinen. Färbt sich der Kreis dagegen orange, sitzt Ihr Gesprächspartner gerade nicht am Rechner. Ein grauer Kreis zeigt, dass bei ihm kein Wengophone läuft oder er Offline oder "unsichtbar" ist. Letzteres bedeutet, dass er seinen Status bewusst nicht zeigt. Ein roter Kreis signalisiert, dass der Gesprächspartner zu tun hat und keine Telefonate entgegennimmt. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Eintrag, so enthüllt ein Dropdown-Menü weitere Informationen. Neben den Telefonnummern erscheint dort mitunter ein Bild des Gesprächspartners.
Kennen Sie die Adresse des Gesprächspartners nicht, klicken Sie auf das Symbol Kontakt finden im Hauptfenster. Eine Webseite mit einer Eingabezeile öffnet sich. Entweder Sie suchen nun in allen verfügbaren Feldern oder Sie geben Firstname und Lastname der gesuchten Person ein. Eine Suche nach marcel fördert beispielsweise 380 Ergebnisse zu Tage, bei denen neben den Benutzernamen die Wengophone-Adressen mit der Endung @voip.wengo.fr erscheinen.
Häufig ergänzen die Nutzer noch Telefonnummern von Festnetzanschlüssen oder Handys. Übernehmen Sie diese ruhig in die Kontaktverwaltung, achten Sie aber auf eine spezielle Schreibweise: Die Nummer 0049301234567 erreicht einen Anschluss in Berlin, wobei 0049 die Landesvorwahl darstellt, gefolgt von der Städtevorwahl ohne führende Null (30 statt 030). Dann kommt die eigentliche Telefonnummer (Abbildung 6).
Gratis sind die Anrufe auf Festnetz und Handy nicht, sie kosten aber auch nicht übermäßig viel. Eine Tarifübersicht bietet die Wengophone-Webseite [2]. Eine SMS kostet 8,5 Cent, ein Anruf ins französische Festnetz schlägt zurzeit mit 1 Cent pro Minute zu Buche. Gehen Ihnen die geschenkten Cents aus, verschaffen Sie sich mit Ihrer Kreditkarte oder via Pay Pal Kredit [3].
Sicherheit
Tauschen Sie sensible Daten aus, legen Sie vermutlich Wert auf die Privatsphäre während der Kommunikation. Wengophone verschlüsselt die Kommunikation über SRTP (Secure Real-Time Transport Protocol) mit 128 Bit. Dabei handelt es sich um einen Standard für die Verschlüsselung von VoIP-Kommunikation. Wichtig ist, dass beide Gesprächspartner die Verschlüsselung aktivieren, wie am Anfang des Artikels beschrieben.
Special Effects
Neben dieser schon recht eindrucksvollen Liste an Features bringt Wengophone noch eine Reihe weiterer Annehmlichkeiten mit. Über einen Klick auf das Symbol Send SMS im Hauptfenster verschicken Sie die beliebten Textnachrichten – theoretisch. Beim Wählen der Nummer geben Sie die Landesvorwahl gefolgt von der Handynummer ein. Die führende Null des Handy-Anbieters lassen Sie weg, zum Abschicken klicken Sie auf Senden. Über den Button mit dem Pluszeichen fügen Sie weitere Empfänger für Ihre Nachricht hinzu. Im Test erreichten die gesendeten Textnachrichten ihr Ziel allerdings nicht, abgebucht wurde trotzdem – eine böse Falle.
Die Telefonkonferenz starten Sie über einen Klick auf Konferenz starten. In der Version 2.0 funktionierte dieses Feature noch nicht, mittlerweile klappt es gut, sogar mit Videoübertragung (Abbildung 7). Zunächst geben Sie die Benutzernamen der beiden anderen Teilnehmer ein und klicken auf Starten. Die Software ruft beim ersten Konferenzteilnehmer an und – sobald dieser abnimmt – beim zweiten. Als Initiator der Konferenz sehen Sie beide Teilnehmer, während diese jeweils nur Ihr Bild empfangen.
Die meisten Instant Messenger bringen die Möglichkeit mit, Dateien zu versenden – das kann auch Wengophone. Klicken Sie unter Meine Kontakte auf einen Benutzer, dem Sie eine Datei schicken wollen. Rechts neben dem Bild sehen Sie vier Icons. Das rechte Icon mit dem grünen Pfeil öffnet einen Auswahldialog: Sie suchen eine Datei wie etwa meinbild.png aus und klicken auf Öffnen. Der Gesprächspartner erfährt, dass Sie ihm eine Datei namens meinbild.png schicken wollen und klickt auf Annehmen. Auch dieses Feature funktioniert erst seit Version 2.1. Um einen Chat mit einem Nutzer zu beginnen, klicken Sie wieder auf den Namen und dann auf das zweite Icon rechts neben seinem Bild, das eine Sprechblase darstellt.



