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Datenfluss

Ein-/Ausgabeumleitung

Zeit für Tee?

Zwischen die einzelnen Pipe-Stücke bauen Sie mit dem Programm Tee einen Abzweig ein. Das Kommando erwartet Daten aus der Standardeingabe und schreibt sie sowohl in eine Datei als auch auf den Bildschirm. Ein solches T-Stück darf ganz am Ende oder zwischen den einzelnen Befehlen stehen:

Befehl1 | tee ausgabe.txt | Befehl2

Um beispielsweise ausgehend vom aktuellen Verzeichnis nach PNG-Dateien zu suchen, diese Ausgabe sowohl in der Datei bilder.txt zu protokollieren als auch anzuzeigen und mit Grep nach der Zeichenkette buch zu durchstöbern, tippen Sie beispielsweise:

find . -name "*.png" | tee bilder.txt | grep buch

Standardmäßig überschreibt Tee die angegebene Datei, falls diese bereits existiert. Um an ein vorhandenes Protokoll anzuhängen, steht der Aufrufparameter -a bereit:

find . -name "*.png" | tee -a bilder.txt | grep buch

Die verschiedenen Operatoren sowie die Pipe und der Tee-Befehl ermöglichen also eine sehr flexible Kombination von Kommandos. Für eine schnelle Suche beispielsweise lohnt sich daher meist nicht der Aufwand, ein komplettes Skript zu schreiben. Bei regelmäßigem Einsatz fließen Ihnen die Kombinationen ohnehin wie selbstverständlich aus den Fingern.

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Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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