Fazit

Mit der vorliegenden Beta-Release revidiert Nero den negativen Eindruck, den der Vorgänger hinterlassen hat, gründlich. Speziell Windows-Umsteigern kommt die Programmoberfläche sehr entgegen, da sie sich kaum mehr vom großen Windows-Bruder unterscheidet.

Technisch wartet Nerolinux mit Features wie der Hot-Plug-Unterstützung von USB-Brennern und dem Blue Ray- und HD DVD-Support auf, die unter Linux kein anderes Programm zu bieten hat. Allerdings fanden einige Features wie beispielsweise der Cover Designer oder der Audio-Editor bislang nicht den Weg in die Linux-Version.

Abgesehen von einigen Schwächen wie der unvollständigen Übersetzung oder der fehlenden Überbrennfunktion präsentiert sich Nerolinux 3 als rundum gelungene Software und würdigen Konkurrent für K3b.

Glossar

Hot-Plug

Bezeichnet die Änderung der Gerätekonstellation im laufenden Betrieb. In diesem Fall ist das Anschließen von CD/DVD-Brenners während des Betriebs gemeint.

Burn Proof

Von Sanyo entwickeltes Verfahren, das bei einem CD/DVD-Brennern verhindert, dass bei einem Buffer Underrun das zu beschreibende Medium unbrauchbar wird.

Lead-Out

Optionale Schlussmarke am Ende des Datenbereichs von CDs. Bei mehreren Sessions auf einer CD schließt jede Session mit einem eigenen Lead-Out ab.

Infos

[1] Nerolinux: http://www.nero.com/deu/NeroLINUX.html

[2] K3b: http://www.k3b.org

[3] Kurztest K3b 1.0: Marcel Hilzinger, "Numero uno", LinuxUser 05/2007, S. 66

[4] Nerolinux-Handbuch: ftp://ftp6.nero.com/user_guides/nerolinux/NeroLINUX_qs_eng.pdf

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