Mit Q zum Partnertausch
Emulator Qemu
Randaleresistent
Qemu öffnet nun ein neues Fenster, in dem das Betriebssystem von der eingebundenen CD startet. Im Beispielfall aus Abbildung 2 ist dies Knoppix. Wie Sie leicht auf dessen Desktop und in seinem Gerätemanager feststellen können, sieht das Gast-Betriebssystem ausschließlich die von Qemu simulierte Hardware. Folglich glaubt in diesem Beispiel Knoppix, ein richtiges CD-Laufwerk zu nutzen, auch wenn die Daten tatsächlich aus einer Image-Datei stammen. Diese Abschottung hat den Vorteil, dass Sie im virtuellen PC nichts kaputt machen können (Abbildung 3). Im Gegenzug bekommen Sie die darin gespeicherten Daten nicht ohne Verrenkungen wieder heraus.
Feste Platten
Die bislang von Qemu emulierte Hardware fällt mit einem CD-Laufwerk recht dürftig aus. Für die dauerhafte Installation eines Betriebssystems fehlt insbesondere ein schöner großer Massenspeicher. Für Windows XP sollte eine mindestens 5 GByte große Festplatte her. Diesen Platz muss das Wirtssystem auf irgendeine Art und Weise bereitstellen. Dazu könnte man eine komplette, vorhandene Festplatte nutzen. Den gewählten Kandidaten stellt man dann Qemu über den zusätzlichen Parameter -hda /dev/hdb zur Verfügung, wobei hdb durch den Gerätenamen der entsprechenden Platte zu ersetzen ist. Insgesamt aktiviert man Qemu in einem solchen Fall also per:
qemu -cdrom /dev/cdrom -boot d -m 512 -hda /dev/hdb
Diese Form der Festplattennutzung führt jedoch recht häufig zu Datenverlusten und ist somit wenig empfehlenswert. Auf keinen Fall sollten Sie Qemu Ihre derzeitige Haupt-Festplatte oder gar ein bestehendes Windows übergeben: Da sich die Hardware des virtuellen PCs vollkommen von derjenigen unterscheidet, unter der das Windows-System ursprünglich installiert wurde, läuft das emulierte Ergebnis in den meisten Fällen nur noch extrem absturzfreudig vor sich hin.



