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Leserbriefe

01.06.2007

Was heißt da aufwändig?

LU 05/2007, S. 56: Seit etwa eineinhalb Jahren arbeite ich auf meinem PC nahezu ausschließlich mit Linux (derzeit OpenSuse 10.2). Leider gibt es noch immer einige wenige Ausnahmen, wo ich auf Windows-Software zurückgreifen muss. Allerdings haben sich nicht zuletzt durch das Lesen Ihrer Zeitschrift diese Ausnahmen bis auf vier leider noch notwendige Programme reduziert. Auf diesem Wege schon mal ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit. Allerdings stoße ich gelegentlich auch auf Artikel, die einen Installationsprozess beschreiben, der einfach nicht funktioniert oder nicht korrekt beschrieben ist.

Ganz aktuell betrifft dies den Artikel "Film ab" zu DeVeDe. Sie beschreiben den Installationsprozess unter OpenSuse 10.2 als sehr aufwendig. Doch es gibt einen sehr viel einfacheren Weg: Man bindet Packman als Installationsquelle ein und gibt einfach in der YaST-Komponenten Software installieren den Suchbegriff "DeVeDe" ein. Sämtliche Abhängigkeiten sind damit sofort aufgelöst, alle fehlenden Module werden automatisch installiert und die Software läuft sofort mit der deutschen Benutzeroberfläche. Bernd Hiltel

LinuxUser: Ähnlich ging es dem Leser Johannes Kastl, der die süffisante Frage stellte, was den bitte an apt install devede so aufwändig sei? Die Antwort: Zu Redaktionsschluss gab es noch keine deutschsprachig lokalisierte DeVeDe-Version in den entsprechenden Repositories, denn die hatte erst wenige Tage zuvor unser Autor auf unsere Bitte hin im Rahmen des Artikels für DeVeDe 2.12 erstellt. Dass das neue Paket binnen drei Wochen – mehr Zeit lag nicht zwischen der Lokalisierung und dem Erscheinen des Hefts – seinen Eingang in die fraglichen Repositories fand, sprich nur für die Qualität, mit der diese gepflegt werden: Unser Kompliment an die Maintainer. (jlu)

Verkabelungsfragen

LU 05/2007, S. 72: Ich möchte das LC-Display aus dem Workshop "Alles im Blick" nachbauen. Dem Artikel entnehme ich, dass folgende Bauteile und Materialien benötigt werden: Das LCD, ein Parallelport-Kabel oder -Stecker, USB-Kabel sowie ein Lötgerät.

Können Sie eine genaue Bauteilliste zusammenstellen? Auf Seite 75 ist auf dem Foto eine Platine und eine blaue Klemme abgebildet – werden weitere Kabel zum Löten benötigt? Stefan Junge

LinuxUser: Das Display kommt von Pollin (http://www.pollin.de). Es trägt die Typbezeichnung TC1602A-09 (Bestellnummer 27-120422) und kostet 7,95 Euro.

Aus der selben Quelle stammt die blaue Anschlussklemme (Bestellnummer 27-450856), die pro Stück 10 Cent kostet. Im Webshop findet man sie nicht, im aktuellen Katalog ist sie aber enthalten. Mit dieser Anschlussklemme haben wir das USB-Kabel deshalb angeschlossen, um bei Bedarf auf unkomplizierte Art das LCD wechseln zu können.

Die kleine Platine trägt nur zwei Leiterbahnen: Eine für die 5 Volt des USB-Anschlusses, eine für die Masse des USB-Anschlusses. Sie erleichtert die Verkabelung, denn mit den 5 Volt für USB müssen zwei Pins des LC-Displays verbunden werden, mit der USB-Masse drei Pins des LC-Displays sowie Pin 18 bis 25 der parallelen Schnittstelle. Die Platine haben wir nicht gekauft, sondern bei einem alten Lötprojekt einfach ein paar Zentimeter abgesägt.

Außerdem brauchen Sie etwa 0,5 Meter Litze für die Verbindungen vom LC-Display zu 5 Volt und Masse des USB-Anschlusses. Wir haben rote und schwarze Litze genommen, um die Anschlüsse besser unterscheiden zu können. Bei Pollin kosten 10 Ringe Litzen und Drähte in unterschiedlichen Querschnitten und Farben mit 10 m pro Ring alles zusammen 2,95 Euro (Bestellnummer 27-800277).

Die erwähnten Potentiometer stammen nicht von Pollin, sondern aus der Restekiste. Bei ihnen handelt es sich ohnehin nur um eine optionales Feature, das sich auch nachträglich noch leicht einbauten lässt. (Christian Baun)

Schmackhafte Lösung: LCD mit Platine und Kabel an Anschlussklemme (links oben).

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LinuxUser 03/2012

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