Lernen mit der Maus

Erster Eindruck nach dem Klick: Das Programm startet eher schwerfällig. Da das Longman-Wörterbuch auf dem etwas trägen Mozilla-Browser und dem Flash-Player aufsetzt, dauert der Start der Software auch auf schnellen Rechnern einige Sekunden. Zweiter Eindruck: Die aufgeräumte Oberfläche präsentiert sich ungewohnt, aber intuitiv bedienbar. Auf Menüleisten mit überladenen Untermenüs verzichtet das Programm zugunsten einer Benutzerführung ausschließlich über Buttons.

Das Hauptfenster gliedert sich in zwei Teile: Links im großen Fenster zeigt das Lexikon gesuchte Begriffe mit Erläuterungen und Beispielen; rechts befinden sich untereinander drei kleinere Fenster, in denen das Programm neben Phrasen und Beispielen zur Anwendung des Suchbegriffs im Bereich Activate your language auch sinn- und sachverwandte Begriffe präsentiert. Der Klick auf ein kleines Seitensymbol öffnet ein neues Fenster mit detaillierten Angaben zum jeweiligen Beispiel oder zur Phrase.

Die wichtigsten Bedienelemente finden sich im Hauptfenster oben links: eine Zeile zur Eingabe eines Suchbegriffs sowie Buttons für Suche sowie für Druck- und Kopierfunktionen. Über der Eingabezeile befinden sich fünf farblich abgehobene Schaltflächen, von denen Dictionary, Exercises und Grammar am interessantesten sind (Abbildung 1).

Abbildung 1: Menüfrei, aber intuitiv bedienbar präsentiert sich das Longman Dictionary of Contemporary English.

Auskunftsfreude: Sehr gut!

Das Wörterbuch gibt sich auf Anfrage sehr auskunftsfreudig: Tragen Sie in die Eingabezeile einen Suchbegriff ein, so zeigt das Lexikon im Hauptfenster neben den nach Wortarten getrennten Ergebnissen viele zusätzliche Erläuterungen und – sofern vorhanden – auch Bildmaterial zum Suchbegriff. Bilder und Grafiken lassen sich per Mausklick auch vergrößert anzeigen.

Nützlich sind zudem die bei den meisten Erläuterungen eingeblendeten Lautsprechersymbole. Klickt man darauf, liest das Programm einen Beispielsatz mit dem gesuchten Begriff vor. Auch der Suchbegriff selbst lässt sich durch Anklicken des Lautsprechersymbols vorlesen. Dabei öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem Sie die Aussprache getrennt nach amerikanischem und britischem Englisch auswählen; für viele Begriffe gibt es dort außerdem kontextsensitive Beispielsätze zu sehen und zu hören.

Verfügt Ihr Rechner über die Möglichkeit, vorgegebene Sätze per Mikrofon aufzunehmen, können Sie hier Ihre eigene Aussprache mit der des Lexikons vergleichen. Wer keine Möglichkeit zur Soundausgabe hat, lässt sich die Ergebnisse auch in Lautschrift anzeigen und vollzieht über diesen Weg die Aussprache nach.

Neben den ausführlichen Erläuterungen eines Begriffs bietet das Longman Dictionary aber auch Trainingsmöglichkeiten: Ein Klick auf den Button Exercises öffnet ein Fenster mit einer stattlichen Anzahl von Übungen, die das Programm zusätzlich noch in verschiedene Themen unterteilt (Abbildung 2).

Abbildung 2: Die vielen Übungen des Programms erleichtern das Sprachverständnis.

In dieser Abteilung gibt es sowohl grundlegende Übungen aus den Themengruppen Grammatik und Vokabular, als auch Aufgaben zum Hörverständnis der Sprache. Besonders hervorzuheben sind aber die Trainingseinheiten zu den so genannten Social Skills: Hier geht es um das Erlernen kultureller Eigenheiten, etwa in den Bereichen Around the world, Famous People, Festivals and holidays, Historic events, Organizations oder Who or what. Diese Einheiten wurden eigens für die Online-Bearbeitung am Rechner konzipiert; ein Klick auf den Schalter Check Answer führt in Sekundenbruchteilen eine Korrektur durch, während der Button Show Answerdie richtige Lösung anzeigt.

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