Home / LinuxUser / 2007 / 06 / Duell virtuell

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(233 Punkte bei 16 Stimmen)
Re: War doch klar...
(162 Punkte bei 6 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Duell virtuell

Virtualisierungslösungen im Vergleich

01.06.2007 Systeme in virtuellen Umgebungen zu betreiben liegt nicht nur bei Servern voll im Trend. Auch Privatanwendern bietet diese Technik etliche Vorteile. Welche Software sich für wen am besten eignet, zeigt der Test.

Auch viele Privatanwender nutzen inzwischen Virtualisierungtechniken – sei es, um neue Systeme zu testen, oder um Programme zu starten, die es nur für ein bestimmtes Betriebssystem gibt. Die meisten Produkte kommerzieller Anbieter sind zwischenzeitlich soweit ausgereift, dass auch ein Einsteiger die Software problemlos auf seinem Rechner einrichtet und bedient.

Virtualisierungsprogramme ermöglichen den Betrieb von fremden Betriebssystemen innerhalb einer geschlossenen Umgebung auf dem Wirtsrechner. Die Software bildet in so genannten Gastsystemen die Hardware-Umgebung eines PCs nach, den das darin installierte Betriebssystem nicht von einem echten Rechner unterscheiden kann. Gastsysteme installieren Sie entweder über ein ISO-Image oder die Installations-CD/DVD, die Sie in die virtuelle Maschine einbinden. Bei der Unterstützung möglicher Gastsysteme gibt es zwischen den Herstellern kaum mehr Unterschiede: Die Palette reicht von allen Windows-Varianten (Windows 3.11 bis Vista) über Linux-Systeme mit Kernel 2.4 und 2.6 bis hin zu exotischeren Vertretern wie den diversen BSD-Derivaten, Sun Solaris oder OS/2.

Das Testfeld

Zum Test treten vier typische Virtualisierungslösungen für den Desktop in den zu Redaktionsschluss aktuellsten Versionen an: Innotek VirtualBox 1.3.99 Beta, Parallels Workstation 2.2 für Linux, VMware Workstation 6.0 Beta und VMware Server 1.0.2.

Während Sie VirtualBox und VMware Server kostenlos einsetzen dürfen, kostet Parallels 49,99 US-Dollar und VMware Workstation in der finalen Version 189 US-Dollar. Parallels bietet zu Testzwecken eine auf 14 Tage Laufzeit beschränkte Version an, die Beta-Variante der VMware Workstation steht kostenlos zum Download bereit.

Der Testrechner verfügt über eine 64-Bit-CPU (AMD 3200) und ein GByte Hauptspeicher, das Wirtsystem stellt Opensuse 10.2. Als Gastsysteme kommen Windows Vista Business Edition und Opensuse 10.2 zum Einsatz.

Einer der Testschwerpunkte liegt im Datenaustausch zwischen Gast- und Wirtsystem, der vor allem dann wichtig ist, wenn Sie im Gastsystem erstellte Dateien transferieren möchten. Der Test klopft verschiedene Methoden auf ihre Funktionstüchtigkeit ab. Diese reichen von gemeinsam verwendeten Ordnern über das Einbinden physikalischer Partitionen bis hin zum Drag&Drop von Dateien zwischen Gast und Wirt.

Generelles

Zur Installation bringen alle Kandidaten ihre eigenen Kernelmodule mit, die sie beim Setup kompilieren und einbinden. Deswegen müssen Sie in allen Fällen vor der Installation – sowohl der Virtualisierungssoftware als auch der Guest-Addons für Linux – den GCC-Compiler sowie die zum Kernel passenden Quellen oder Header installieren. Opensuse hat ab Version 10.2 die USBFS-Unterstützung aus Sicherheitsgründen aus dem Kernel entfernt. Da außer VMware 6.0 beta alle getesteten Virtualisierer ihren USB-Support darauf aufbauen, funktioniert dieser nicht. Sofern Sie jedoch eine andere Distribution mit entsprechender Unterstützung verwenden, funktioniert der USB-Support.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

823 Hits
Wertung: 85 Punkte (17 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Thomas Leichtenstern

Thomas Leichtenstern

CD/DVD-Redakteur


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...