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Alter Simulant!

Emulatoren-Urgestein

Feuer frei

Speichern Sie die geänderte Konfiguration ab und starten Sie Bochs in einem Terminalfenster per bochs. Äußerst redselig spuckt der Emulator nun einige Statusmeldungen aus. Sollte er an der Konfiguration etwas zu meckern haben, beendet er sich mit einer entsprechenden Fehlermeldung. Andernfalls landen Sie nach einer kurzen Wartezeit im Textmenü aus Abbildung 4. Unter 3 dürfen Sie noch einmal an der aktuellen Konfiguration schrauben. Die dort gewählten Punkte überschreiben die Vorgaben aus der Konfigurationsdatei. Da diese im Beispiel stimmen, startet der Menüpunkt 6 die eigentliche Emulation. Das ist die Voreinstellung, insofern genügt im Hauptmenü die Eingabetaste.

Bochs öffnet nun ein Fenster, in dem alle Bildschirmausgaben des virtuellen PC landen. Am unteren Fensterrand finden Sie eine Statusleiste, die detailliert Auskunft über die Aktivitäten der einzelnen Medien gibt. Greift beispielsweise ein Programm auf die virtuelle Festplatte zu, leuchtet das entsprechende Symbol kurz grün auf.

Symbolisch

Am oberen Fensterrand thront eine Symbolleiste, die aus zwei Bereichen besteht. Auf der linken Seite werfen Sie das gleichnamige Medium aus, beziehungsweise legen es wieder ein. Sobald Sie auf das Maussymbol klicken, fängt Bochs Ihren Mauszeiger ein. Damit können Sie nun die im virtuellen PC laufende Software bequem über den kleinen Nager bedienen. Um den Zeiger wieder in das richtige Linux-System zurückzuholen, drücken Sie gleichzeitig [Strg-links] sowie die mittlere Maustaste.

Auf der rechten Seite der Symbolleiste finden Sie ein paar nützliche Hilfswerkzeuge. Über das Tastatursymbol definieren Sie eigene Tastaturkürzel, per Copy und Paste tauschen Sie schnell markierten Text zwischen Gast- und Wirtssystem aus. Der erstgenannte Befehl arbeitet allerdings nur, solange sich der virtuelle PC in einem reinen Textmodus befindet (Abbildung 5). Mit dem Start einer grafischen Oberfläche, wie sie beispielsweise Windows schon nach kurzer Zeit aktiviert, erübrigt er sich automatisch. Bei einem Klick auf Paste füttert Bochs den virtuellen PC mit dem Text aus der Zwischenablage. Dies erledigt der Emulator über fingierte Tastendrücke.

Abbildung 5: Das Symbol Snapshot schiebt den Bildschirminhalt in die Datei snapshot.txt. Dies klappt allerdings nur in einem reinen Textmodus wie diesem.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter www.tim-schuermann.de.


Infos zur Publikation

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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