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Leserbriefe

01.05.2007

SysRescCD und RAID

LU 04/2007: Über die Heft-CD und die darauf befindliche System Rescue CD habe ich mich sehr gefreut. Seit ich meine System-Platte nicht mehr am IDE-Bus habe, sondern über einen RAID-Controller betreibe, erkennt Knoppix, das ich bis dato als Rettungssystem genutzt habe, diese nicht mehr. Leider konnte ich auch mit dem System auf der Heft-CD nicht auf die Platte zugreifen. Gibt es einen Weg, wie ich das System überreden kann, die Platte zu mounten? Kubuntu ließ sich übrigens problemlos auf die Platte installieren und die Desktop-CD erkennt sie auch. Nur kann ich die Platte aus dem Live-System heraus nicht mounten und somit auch keine Festplattentools auf diese anwenden. Knut Hildebrandt

LinuxUser: Grundsätzlich unterstützt SysRescCD zwar RAID-Partitionen, allerdings hängt das im Einzelfall immer vom verwendeten Controller ab. Es ist gut möglich, dass dieser Distribution der entsprechende Treiber für Ihre Karte fehlt. Ein Versuch wäre, das Modul per Hand zu suchen und einzubinden. Der Aufruf lspci gibt Aufschluss über den genauen Typ des Controllers, mit modprobe Modulname aktivieren Sie das Modul, sofern es vorhanden ist. (tle)

YaST-Pfad für NTFS-3g

LU 04/2007, S. 33: In der Abbildung auf Seite 35 hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Zur einfachen Installation von NTFS-3g mittels YaST soll man den Pfad nutzen, der im Bild angegeben ist. Doch der ist nicht ganz korrekt, er müsste wie folgt lauten:

Servername ftp.gwdg.deVerzeichnis pub/linux/misc/suser-jengelh/SUSE-10.2

Sebastian Schönfeld

LinuxUser: Da hat sich tatsächlich der Fehlerteufel in den Screenshot geschlichen. Im Info-Kasten findet sich als Verweis [6] aber der korrekte Pfad zum fraglichen Repository. (kki)

Alternative Total Commander

LU 04/2007, S. 36: In ihrem Artikel über den Zugriff von Windows aus auf Linux-Partitionen haben sie eine sehr praktische und zuverlässige Variante gar nicht erwähnt: Den Total Commander (http://www.ghisler.com) als Dateimanager mit ext2-Plugin (http://www.ghisler.com/plugins.htm#filesys). Allerdings läuft die aktuell stabile Version unter Vista noch nicht zuverlässig – es wird jedoch zügig an der Verträglichkeit gearbeitet.

Des weiteren habe ich einen Hinweis vermisst, dass Ext2ifs – und meines Wissens auch die anderen Ext-FS-Treiber – den sicheren Zugriff lediglich auf Ext2 beherrschen. Der Zugriff auf Ext3 ist in allen Fällen noch nicht ausgereift. Dieser Hinweis könnte Lesern die Dateisystemauswahl erleichtern, die des öfteren von Windows auf Linuxpartitionen zugreifen wollen. Armin Henning

OGG-Encoder: Linux schneller

LU 04/2007, S. 54: Entweder stellen Sie einen Sachverhalt im Text und der Bildbeschreibung falsch dar, oder die Grafik auf Seite 56 ist falsch: In allen Vergleichen liefert laut Bild Windows die encodierte Datei schneller zurück als die Linux-Version, der Text behauptet aber das Gegenteil. Da mir persönlich die Aussage im Text besser gefällt, hoffe ich auf einen Fehler in der Grafik. Dr. Ralf Laichinger

linux_windows.png

So ist's richtig: Linux arbeitet bei der Umwandlung von Musik ins OGG-Format deutlich schneller als Windows.

LinuxUser: Sie hoffen richtig – in der Grafik im Heft wurden die Legendenfarben Blau und Gelb vertauscht. Richtig ist die Aussage im Text: Sowohl Lame als auch die OGG-Encoder arbeiten unter Linux deutlich schneller als unter Windows. (mhi)

FAT32 kann mehr

LU 04/2007, S. 33: Im Artikel zum Zugriff auf NTFS-Partitionen schreiben Sie, dass FAT32 lediglich 32 GByte große Partitionen erlauben würde. Das ist nicht ganz korrekt, das Dateisystem selbst kann mit Partitionen bis zu einer Größe von 2 Terabyte umgehen. Windows ab Version 2000 unterstützt auch FAT32-Partitionen über 32 GByte und kann diese lediglich nicht formatieren. Dennis Schreiber

LinuxUser: Eine berechtigte Kritik – die Aussage ist zumindest unzulässig verkürzt. Allerdings ist bislang keine der Windows-Varianten, auch nicht Vista, in der Lage, mit Bordmitteln FAT32-Partitionen über 32 GByte zu formatieren. Dazu muss man schon externe Werkzeuge bemühen, wie etwa Partitionsmanager (Symantec Partion Magic, Acronis Partition Expert) oder natürlich Linux' Dosfstools. (jlu)

Schnäppchen-Rekorder

LU 03/2007, S. 80: Der Marktkauf-PC für 200 Euro ist wirklich ein Schnäppchen. Ich hatte auch das Glück, einen solchen Rechner – allerdings in einer anderen Kauf-Kette – zu ergattern. Linspire ist sofort runtergeflogen, drauf kam LinVDR. Sat-Karten eingebaut, Infrarotempfänger drangesetzt – läuft. Der Rechner arbeitet sehr leise und sieht obendrein im Wohnzimmer gut aus, der DVD-Brenner brennt die Filme einwandfrei. Ich kann den Schnäppchenrechner jedenfalls jedem empfehlen, der sich einen eigenen Sat-Festplattenrekorder bauen möchte. Norbert Deka

medion-pc-linspire.jpg

Preisgünstige PCs wie der Marktkauf-PC aus Ausgabe 03/2007 lassen sich bestens als Basis für Sat-Festplattenrekorder nutzen.

Heft-DVD-ISOs extrahieren?

LU Heft-DVDs: Gelegentlich würde ich gern eine der auf der Heft-CD/DVD aufgespielten Distributionen als eigenes ISO auf eine Extra-CD überspielen, um ein Exemplar weiterzugeben. Leider haben Sie bisher noch keine Beschreibung beigelegt, wie so etwas funktioniert – ich wäre sehr dankbar, wenn sie mir da den einen oder anderen Tipp geben könnten. Roland Lang

LinuxUser: Wir wandeln die einzelnen ISO-Images in einem recht komplexen Prozess in einen Multiboot-Datenträger um. Dieser Datenträger lässt sich dann leider nur noch sehr kompliziert wieder in die Einzelteile "zerlegen". Im Prinzip müssten Sie dazu wissen, welche Bestandteile jeweils zu den einzelnen Distribution gehören. Derzeit können wir keinen standardisierten Weg anbieten, das mit wenigen Kommandos zu erledigen.

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