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Ikonen-Malerei

Eigene Icons mit Inkscape

01.05.2007 Mit Inkscape erstellen Sie im Handumdrehen skalierbare Icons für KDE, Gnome oder Ihre Webseite.

Vektorgrafiken lassen sich im Gegensatz zu Pixelgrafiken verlustfrei vergrößern und deswegen überall dort einsetzen, wo Pixel an ihre unscharfen Grenzen stoßen. Ein beliebtes und mächtiges Programm für vektorbasiertes Zeichnen unter Linux ist Inkscape. Wir demonstrieren im folgenden, wie Sie mit drei Kreisen und einem Stern ein schickes Programmsymbol wie in Abbildung 1 erstellen.

Abbildung 1: Dieses Icon erstellen Sie im Verlauf des Workshops.

Das erstellte Icon können Sie übrigens als Grundlage für eigene Symbole verwenden: Sie müssen dazu nur das eingearbeitete Symbol (hier ein Stern) entfernen und durch ein anderes ersetzen. Vergessen Sie während der Arbeit nicht, Ihr Dokument regelmäßig abzuspeichern. Inkscape sichert seine Dokumente standardmäßig im SVG-Format.

Alle gängigen Distributionen bringen bereits fertige Inkscape-Pakete mit, die Sie nur noch über den Paketmanager einzuspielen brauchen. Auf der Projektseite von Inkscape [1] finden Sie zwar auch die Quellen, das Übersetzen im Alleingang bleibt aufgrund zahlreicher Abhängigkeiten jedoch eher erfahrenen Anwendern vorbehalten.

Die Benutzeroberfläche

Obwohl Inkscape ein mächtiges Werkzeug ist, gestaltet sich die Benutzeroberfläche recht intuitiv. Sie teilt sich in fünf Bereiche auf (siehe Abbildung 2):

  • Menü- und Symbolleiste
  • Werkzeugleiste und Leiste für Werkzeugoptionen
  • Arbeitsfläche
  • Farbleiste
  • Statusleiste

Abbildung 2: Inkscape wartet mit einer intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche auf, die sich in fünf Bereiche unterteilt: Menü- und Symbolleiste (1), Werkzeugleiste und Leiste für Werkzeugoptionen (2), Arbeitsfläche (3), Farbleiste (4) und Statusleiste (5).

Die Menüleiste fasst sämtliche Funktionen des Programms unter verschiedenen Menüpunkten zusammen. Die wichtigsten Funktionen erreichen Sie zudem über die Icons der Symbolleiste darunter. Ganz links finden sich Dateifunktionen wie Öffnen, Speichern oder Exportieren, danach die Copy/Paste-Schalter sowie die gängigsten Programmwerkzeuge.

Unterhalb der ersten Symbolleiste führt eine weitere Leiste die gebräuchlichsten Werkzeugoptionen auf. Je nachdem, welches Tool Sie auswählen, ändert sich die angebotenen Icons automatisch. So erhalten Sie stets unmittelbaren Zugriff auf die wichtigsten Eigenschaften eines Werkzeugs.

Die Werkzeugleiste am linken Fensterrand enthält alle Tools, die Sie zum Arbeiten mit Inkscape benötigen. Innerhalb der Tooltips dieser Werkzeuge stehen auch die entsprechenden Tastenkürzel, mit denen man diese Funktionen auch ohne Maus aufrufen kann. Wenn Sie sich ein wenig durch Menüleiste klicken, sehen Sie, dass neben fast jedem Eintrag ein Tastenkürzel steht.

Im unteren Teil des Inkscape-Fensters residiert eine Farbleiste, aus der Sie schnell bestimmte Farben auswählen. Darunter liegt eine Statusleiste, die ein Ausklappmenü beherbergt. Dieses dient dazu, Ebenen auszuwählen.

Grundlagen schaffen

Nachdem Sie Inkscape gestartet haben, liegt vor Ihnen ein leeres Dokument, das Sie nun ein wenig verändern. Wählen Sie dazu zunächst aus dem Menü Datei den Punkt Dokumenteneinstellungen. Tragen Sie dort unter dem Reiter Seite im Bereich Benutzerdefinierte Zeichenfläche als Einheit px (Pixel) und als Format 300 Pixel Breite und 300 Pixel Höhe ein. Einen Schalter müssen Sie zur Bestätigung nicht drücken, schließen Sie einfach das Einstellungsfenster: Inkscape dimensioniert das Dokument Ihrer Eingabe entsprechend. Damit Sie optimal arbeiten können, drücken Sie einmal auf die Taste [5]. Inkscape passt daraufhin das Dokument dem Programmfenster an.

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