Film ab
Mit DeVeDe vom einfachen Videostream zur DVD fürs Wohnzimmer
Digitale Resultate
Nachdem Sie den Inhalt Ihrer DVD, SVCD, VCD oder CVD zusammengestellt haben, wählen Sie den abschließenden Arbeitsschritt für das entsprechende Material. Im Hauptfenster haben Sie dazu bei der DVD-Produktion drei, bei einem anderen Zielformat zwei Alternativen. Mit Nur MPEG-Dateien erzeugen sorgen Sie dafür, dass DeVeDe das Videomaterial zwar konvertiert, letztendlich aber nur in Dateien schreibt.
Der Eintrag Erzeuge ein brennfertiges ISO- oder BIN/CUE-Abbild weist das Programm an, ein Image zu generieren, dass Sie einfach mit einem Brennprogramm auf den DVD-Rohling bannen. Im Fall der Video-DVD legt DeVeDe auf Wunsch auch nur die Disk-Struktur an. In jedem Fall weist das Programm Sie jedoch darauf hin, wenn für die Operation zu wenig Ressourcen in Form von Plattenplatz bereit stehen.
Reicht der Platz aus, startet ein Klick auf den Button Vor das Erzeugen der Ausgabedatei (Abbildung 5). Haben Sie ein sogenanntes Images erzeugt, brennen Sie dies anschließend mit zum Beispiel mit einer Cdrecord-basierten [12] Software, wie K3B, auf den Datenträger. Für die BIN/CUE-Variante ist der Griff zu Cdrdao [13] angeraten.
Fazit
Mit DeVeDe legt das Entwicklerteam ein überschaubares Tool zum Erstellen von Videodatenträgern aus digitalem Ausgangsmaterial vor. Der Vergleich mit Windows-Tools wie Nero Recode hinkt, aber seinen Zweck erfüllt das Helferlein ganz wacker. Ungünstig auf die Arbeit wirkt sich unter anderem aus, dass die Auswahl des Ausgabemediums nicht nachträglich zu ändern ist, ohne das Programm neu zu starten. Auch das direkte Brennen der CDs aus dem Hauptdialog stieße beim Anwender sicher nicht auf Unmut.
Der Aufbau des Interface folgt zum Teil ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten, was sich gerade in einer Gnome-Umgebung mit den stark standardisierten Dialogen recht deutlich abhebt. Der Funktionalität tut dies freilich keinen Abbruch. Von einigen kleinen Schwierigkeiten, wie beispielsweise auch der reichlich umständlichen Installation unter OpenSuse, steht mit DeVeDe dem bequemen Filmvergnügen auf dem Sofa weit ab vom Computer nichts mehr im Wege.
Glossar
CVD
Die China Video Disk folgt im wesentlichen den Vorgaben, die für eine SVCD gelten. Sie verwendet jedoch eine andere Auflösung. Statt 480x576 (PAL/SECAM) oder 480x480 (NTSC) kommt bei CVDs 352x576 (PAL/SECAM) oder 352x480 (NTSC) zum Einsatz.
[1] DeVeDe: http://www.rastersoft.com/programas/devede.html
[2] China Video Disk: http://en.wikipedia.org/wiki/China_Video_Disc
[3] MPlayer für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/mplayer
[4] Lame für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/lame
[5] Dvdauthor für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/dvdauthor
[6] Twolame für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/twolame
[7] Xvid für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/xvid
[8] Mpeg4v2 für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/mpeg4ip
[9] Faad2 für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/faad2
[10] Faac für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/faac
[11] Win32-Codecs für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/Win32-Codecs
[12] Cdrecord: http://cdrecord.berlios.de/old/private/cdrecord.html
[13] Cdrdao: http://cdrdao.sourceforge.net
[14] Download deutsche Sprachdatei: http://www.linux-user.de/Downloads/2007/05/056-devede/



