Home / LinuxUser / 2007 / 04 / Nexuiz

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mit Openbox 3.5
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Nexuiz

Optisch gelungen

01.04.2007 Mit gut ausbalancierter Bewaffnung, schneller Action und ansehnlicher Grafik auf Basis der Quake-I_Engine glänzt Nexuiz.

Das Entwicklerteam Alientrap nahm alle Elemente, die ihrer Meinung nach eine gute Mehrspielerpartie ausmachen und baute aus diesen Zutaten das 3D-Action-Spiel "Nexuiz" [1]. Im Vordergrund stehen dabei gut ausbalancierte Waffen und schnelle Action. Dieser Logik folgend bieten die zur Verfügung stehenden Spielmodi dann aber auch lediglich Altbekanntes: Verschiedene "Deathmatch"-Varianten, "Capture the Flag" und "Domination" müssen genügen. Einzig das so genannte Rune Match sorgt für etwas frischen Wind. In dieser "Deathmatch"-Variation verleihen Bonusobjekte ihrem Träger spezielle positive oder negative Eigenschaften. Leider existiert jedes dieser im Level verstreuten Objekte nur genau einmal – folglich rückt es sein Besitzer nicht freiwillig heraus.

Pro Spielmodus existieren zwar gerade einmal eine Handvoll Level, die erweisen sich jedoch als abwechslungsreich und überlegt gestaltet. Richtige Gurken gibt es darunter nicht – was aber auch daran liegen kann, dass sie sich stark an den Mehrspielerkarten der alten Spiele aus dem Hause id Software orientieren. Immerhin sorgt ein Map-Pack auf der Nexuiz-Homepage für ordentlichen Nachschub in Form insgesamt 35 neuer Arenen.

Als erstaunlich erweist sich die Leistungsfähigkeit der verwendeten Darkplaces-3D-Engine. Obwohl ihre Basis die Quake-I-Engine aus dem Jahr 1996 bildet, macht "Nexuiz" dank der zahlreichen Erweiterungen eine extrem gute Figur. Im Vergleich mit Alien Arena, das auf der eigentlich neueren Quake-II-Engine basiert, schneidet "Nexuiz" eindeutig besser ab – sowohl spielerisch, als auch optisch.

Um in die futuristische Welt von "Nexuiz" einzutauchen, genügt es bereits, das Archiv von der Webseite auf dem heimischen Computer zu entpacken und das Spiel per ./nexuiz-linux-glx.sh in einem Terminalfenster zu starten. Im Hauptmenü führt der erste Weg zu den Options: Dort wählen Sie unter Video und dann Resolution die gewünschte Auflösung. Schalten Sie unter Effects einige der rechenintensiven Effekte aus, klappt es auch mit der flüssigen Grafik. Vergessen Sie nicht, zur Bestätigung Apply anzuklicken. Unter Player geben Sie dann auch gleich noch dem Alter Ego eine neue Identität. Zwar sind die Spielermodelle mittlerweile feiner und detaillierter ausgearbeitet als ihre Pendants aus "Alien Arena", könnten aber gegenüber der kommerziellen Konkurrenz immer noch etwas Feinschliff vertragen.

Als erste Aufwärmübung empfiehlt sich wie so oft das Solospiel. Nexuiz stellt hierfür eine Kampagne bereit, die sich hinter dem Menüpunkt Campaign verbirgt. Sie führt durch mehrere vorgegebene Karten langsam in das Spiel ein und macht mit den Spielmodi vertraut. Die dabei zum Einsatz kommenden Bots genügen auch dem Profi für eine annehmbare Aufwärmübung. Leider darf man nur beim Erstellen einer Mehrspielerpartie ihre Gehirnleistung beeinflussen.

Wer eine schnelle Partie gegen menschliche Mitspieler bevorzugt, klickt im Hauptmenü auf Join. Nexuiz sucht nun alle über das Netzwerk erreichbaren Server, die eine Partie anbieten, und präsentiert das Ergebnis in einer Liste. Hier genügt ein weiterer Doppelklick, um das entsprechende Spiel zu betreten.

Der Weg zur eigenen Mehrspielerpartie führt im Hauptmenü über den Punkt Create. Im neuen Fenster wählt man mit den braun unterlegten Pfeilen über dem Vorschaubild eine passende Karte und startet anschließend die Partie über die gleichnamige Schaltfläche. Solange sich kein menschlicher Mitspieler findet, ersetzen Bots die fehlenden Gegner. Auf diese Weise drehen Sie schnell eine kleine Trainingsrunde.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

831 Hits
Wertung: 122 Punkte (13 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...