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Gott für einen Tag

Fantasy-Strategiespiel Dominions 3: The Awakening

01.04.2007 Vielen hartgesottenen Strategiefans gilt Dominions als eines der schönsten und anspruchsvollsten rundenbasierten Strategiespiele überhaupt. Einsteiger hingegen fürchten oft die steile Lernkurve und das sperrige Interface.

Dominions 3: The Awakening erscheint als dritte Inkarnation des rundenbasierten Fantasy-Strategiespiels Dominions, das aus der kleinen schwedischen Spieleschmiede Illwinter Game Design [1] stammt. Schon auf den ersten Blick wartet Dominions 3 mit beeindruckenden Eckdaten auf: 50 auf drei Zeitalter verteilte Völker mit insgesamt über 1500 verschiedenen Einheiten, über 600 Zaubersprüche und 300 magische Gegenstände, Single- und Multiplayer-Spiele, Unterstützung für Mods und ein integrierter Mapeditor.

Das Handbuch umfasst knapp 300 Seiten und liegt, wie das Spiel, nur auf Englisch vor. Der Publisher Shrapnel Games stellt auf der Installations-CD Versionen für Linux, Windows und Mac OS X bereit. Auf Shrapnels Dominions-Website [2] stehen eine eingeschränkt spielbare Demoversion sowie Updates, die Fehler beheben und Erweiterungen bereitstellen. Viele Dominions-Spieler treffen sich im Shrapnel-Benutzerforum [3] zum Erfahrungsaustausch. Der Vertrieb erfolgt in Deutschland beispielsweise über Ixsoft [4] (55 Euro), Linux-Discount (54,95 Euro)[5], Linux-Online-Shop (54,90 Euro) [6] und Udo Grebe Game Design (69 Euro) [7].

Installation

Die Systemanforderungen fallen moderat aus, allerdings setzt die Software eine Grafikkarte mit OpenGL-Support voraus. Im Test lief das Spiel mit reduzierten Details auch auf einem betagten Laptop mit Onboard-Grafikchip (32 MByte) akzeptabel. Nach Einbinden der Installations-CD wechseln Sie in das CD-Verzeichnis und starten die Installation durch Eingabe von ./dominions3_installer.run an der Befehlszeile. Sollte hierbei aufgrund der Systemkonfiguration ein Fehler auftreten, kopieren Sie die Datei von der CD auf die Festplatte und rufen den Befehl von dort erneut auf.

Unbedingt zu empfehlen ist das Einspielen des gegenwärtig aktuellen Patches 3.06, welcher einen Fehler in allen vorherigen Updates behebt. Dieser verhinderte unter 32-Bit-Systemen die Anzeige im Vollbildmodus. Beim ersten Start des Spiels fordert Dominions die Eingabe eines CD-Keys und legt diesen danach im Verzeichnis ~/dominions3 ab. In diesem Verzeichnis finden sich später auch gespeicherte Spielstände und Konfigurationsdaten wieder.

TIPP

Dominions erwartet beim Start den Soundserver Arts. Läuft dieser nicht, starten Sie das Spiel durch Eingabe von dom3 -o, ansonsten bricht der Startvorgang kommentarlos ab.

Grundlagen

In Dominions 3 kämpfen bis zu 21 Völker gegeneinander um die religiöse Vorherrschaft, die Dominion. Jedes Volk hat einen religiösen Führer, den Pretender God. Diesen dürstet danach, das ihn alle Völker als einzig wahren Gott verehren (Abbildung 1). Folgerichtig zieht er aus, den Glauben an sich durch Magie, Predigen und natürlich auch Schwert zu verbreiten. Jeder Spieler entscheidet sich für eine Nation und schneidert sich vor Spielbeginn sein eigenes Oberhaupt nach Maß. Dabei offenbart sich eine besondere Eigenschaft des Spiels: lange Planungsphasen.

Abbildung 1

Abbildung 1: Götter sind um keinen Titel verlegen.

Die gewählte Nation und die Fähigkeiten des von Ihnen generierten Pretender Gods stellen die Weichen für den zukünftigen Spielverlauf. Das Verständnis um die Verbreitungsweise der eigenen Dominion spielt hierbei eine elementare Rolle. Die militärische Herrschaft über eine Provinz erweitert die eigene Vorherrschaft nicht. Diese hängt vielmehr von Faktoren wie zum Beispiel dem anfänglichen Dominion-Wert des eigenen Gottes und von predigenden Priestern ab.

Der beim Erstellen des eigenen Gottes zugewiesene Anfangswert für die Dominion steigt im Spiel nur durch die Anzahl der errichteten Tempel. Dabei steigt die höchstmögliche Dominion im eigenen Herrschaftsbereich alle fünf erbauten Tempel um den Wert 1. Besitzt ein Pretender God einen Anfangswert von 5 und errichtet im Verlauf des Spiels insgesamt neun Tempel, so beträgt die gegenwärtig höchstmögliche Dominion 6 von 10. Baut er einen weiteren Tempel, klettert die maximal zu erreichende Dominion auf sieben. Ziel ist, Provinzen voller Ungläubiger durch eine hohe Dominion zum Übertritt zu bewegen.

Oh, mein Gott

Nach dem Starten des Spiels erstellen Sie über Game Tools | Create a Pretender God einen eigenen Gott. Haben Sie sich für eines der drei Zeitalter (siehe Kasten "Zeitalter") entschieden, steht nun im Fenster Select Nation die Auswahl eines geeigneten Volkes an. Klicken Sie auf eine Nation, öffnet sich ein Fenster mit umfangreichen Informationen zum jeweiligen Volk. Schauen Sie sich diese Informationen genau an, Cancel bringt Sie wieder zum Auswahlfenster.

Haben Sie sich für ein Volk entschieden, notieren Sie sich die unter Magic aufgeführten Magiepfade und bestätigen mit Ok. Das folgende Fenster Design Pretender God enthält alle Details zur neuen Gottheit. Zum Aufrüsten des Gottes stehen Ihnen 350 Punkte zur Verfügung, die es sorgsam zu verteilen gilt.

Über Select Physical Form öffnen Sie das Auswahlfenster aller verfügbaren Gottheiten. Wählen Sie eine, deren Grundkonfiguration zu den zuvor gewählten Magiepfaden passt, und die eine möglichst hohe Anfangs-Dominion besitzt. Unter Dominion erhöhen Sie durch einen Linksklick auf Dominion strength: den Anfangswert für die Dominion Ihres Gottes; ein Rechtsklick reduziert den Wert.

Der Wert des Dominion verändert sich im Lauf des Spiels, sollte aber den Wert 7 nicht unterschreiten. Behalten Sie den angezeigten Punktestand im Auge und wenden sich nun den magischen Fähigkeiten unter Magic zu. Als Daumenregel gilt, die zuvor notierten magischen Fähigkeiten auszubauen. Möchten Sie mit dem so erstellten Charakter später an einem Onlinespiel teilnehmen, setzen Sie mit Set Password ein Passwort, da Mitspieler sonst in der Lage sind, die Kontrolle über Ihr Volk zu übernehmen.

Sind Sie mit Ihren Einstellungen zufrieden, schließen Sie die Erstellung Ihres Gottes durch Klicken auf Ready und anschließendes Benennen ab. Verlassen Sie diesen Bereich mittels Exit und legen ein neues Spiel über Create a New Game an.

Zeitalter

In Dominions 3 üben Zeitalter eine wichtige Rolle auf das Spielgeschehen aus. Für Anfänger eignet sich im Singleplayer-Modus die Nation Ermor im Mittleren Zeitalter. Ihre Priester verstehen sich auf das Wiederbeleben Toter und erstellen damit sehr schnell riesige Armeen, ohne die knappen Ressourcen anzuzapfen. Im Onlinespiel gegen erfahrene menschliche Gegner dagegen sollten Sie genau um Ermors Schwächen: Viele Nationen verfügen nämlich über äußerst effektive Spells gegen Untote.

Frühes Zeitalter: Die Technologie ist noch nicht weit entwickelt, es überwiegt die Magie. Erhöhte Vorkommnisse magischer Orte. Schwere Rüstungen und Waffen sind selten.

Mittleres Zeitalter: Ausgewogenheit von Magie und Technologie. Dieses Zeitalter ähnelt der Spielweise des Vorgängers Dominions 2.

Spätes Zeitalter: Magie schwindet zugunsten technologischer Errungenschaften, konventionelle Kriegsführung. Schwere Rüstungen und Waffen verfügbar.

Auf geht's

Wählen Sie eine der vorgegebenen Maps, oder erzeugen Sie eine per Zufallsgenerator. Eine große Map mit nur wenigen Teilnehmern bringt Ungeübten den Vorteil, das ihnen Zeit bleibt, sich mit dem Interface und der Umgebung vertraut zu machen. Haben Sie sich für eine Map entschieden, bestätigen Sie mit Ok und geben dem Spiel anschließend einen Namen. Nach Auswahl des zu Ihrem Gott passenden Zeitalters wählen Sie im Fenster Choose Participants die teilnehmenden Parteien aus.

An oberster Stelle klicken Sie in der Spalte Nation auf den Vorgabewert Random und wählen das Volk Ihres Gottes. Wählen Sie nun die Spielstärke Ihrer computergesteuerten Gegner, und fügen Sie die gewünschte Anzahl an Gegnern hinzu. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Ok, öffnet sich der zuvor erschienene Dialog Design Pretender God, in welchem Sie die nun verfügbare Option Load Pretender God und daraufhin den zuvor erstellten Gott auswählen. Diese Prozedur wirkt auf den ersten Blick mühsam, hat jedoch den Hintergrund, dass ein einmal erzeugter Gott auch in weiteren Spielen zur Verfügung steht.

Das neu erstellte Spiel beginnt nun und begrüßt Sie mit einigen allgemeinen Nachrichten. Solche Nachrichten erscheinen zu Beginn jeder neuen Runde und informieren Sie über den Ausgang von Schlachten und anderen besonderen Vorkommnissen. Sie sollten sie aufmerksam lesen, da sie im weiteren Verlauf essentielle Informationen zum Spielgeschehen liefern. Das Interface gliedert sich in nach Funktionen eingeteilte Bereiche auf (Abbildung 2). Das Element am linken Rand listet die in der Provinz stehenden Befehlshaber auf, die in der Lage sind, weitere Einheiten anzuführen. Darüber befindet sich der Bereich mit allgemeinen Informationen zur Provinz, zum Beispiel zu Dominion, Einnahmen und Kosten.

Abbildung 2

Abbildung 2: Neben dem Spielfeld blendet das Programm Informationen über Ressourcen, Befehlshaber und Finanzen ein. Im Bild befindet sich Bandar Log (gelb) im Grenzkrieg mit Ermor (lila). Während Bandar Logs Dominion innerhalb der eigenen Grenzen durchweg positiv ist, weisen die beiden Ermor-Provinzen aus Sicht von Bandar Log verschieden hohe negative Dominions aus.

Oben rechts finden sich Informationen zur wirtschaftlichen Lage Ihrer Nation, zum Beispiel Guthaben, Gesamteinnahmen und Unterhaltskosten für Ihre Einheiten sowie Art und Anzahl der magischen Edelsteine, die sich in Provinzen mit magischen Orten finden. Zur Rechten befinden sich drei Menüs. Das obere Menü enthält grundlegende Einstellungen, das mittlere Optionen für militärische Einheiten; das untere Menü listet in der Provinz erstellte Bauwerke und dort gefundene magische Orte, die den Spieler mit magischen Edelsteinen versorgen.

Speicherproblem

Dominions 3 bietet von Haus aus keine Möglichkeit, Spielstände gezielt zu speichern. Beim Beenden einer Runde führt die Software alle zuvor eingeleiteten Aktionen aus und speichert das Spiel automatisch. Dies ist durchaus so gewollt, und vielen Spieler begrüßen das auch, denn der Spielverlauf besteht zum großen Teil aus Planung, und die ist mit Bedacht zu wählen.

Allerdings frustriert es, durch ein kleines Detail die möglicherweise entscheidende Schlacht eines schon seit Tagen laufenden Spiels zu verlieren. Möchten Sie vielleicht mit einigen Spells experimentieren, ohne gleich eine herbe Niederlage zu riskieren? Insbesondere bei Neulingen löst dies bisweilen Unmut aus. Aus dieser Misere gibt es jedoch einen Ausweg.

Haben Sie alle Aktionen einer Runde eingeleitet, zum Beispiel einen Angriff auf eine stark verteidigte Provinz, beenden Sie das Spiel über Options | Save game and quit. Verlassen Sie Dominions kurzfristig mittels [Alt]+[Tab]. Öffnen Sie einen Dateimanager oder ein Terminalfenster und wechseln Sie nach ~/dominions3/savedgames. Legen Sie eine Kopie des Verzeichnisses an, in dem die Spieldaten abgelegt sind.

Kehren Sie zu Dominions zurück und öffnen wie gewohnt Ihr Spiel. Beenden Sie die Runde nun über End turn beziehungsweise [E]. Sollte das Ergebnis nicht Ihren Hoffnungen entsprechen, beenden Sie das Spiel ohne zu speichern. Löschen Sie den gespeicherten Spielstand und ersetzen ihn durch die zuvor angelegte Kopie. Leerzeichen im Verzeichnisnamen sind hierbei nicht erlaubt. Kehren Sie mit [Alt]+[Tab] zurück zu Dominions und öffnen Ihr Spiel. Ändern Sie nun die erfolglose Vorgehensweise in etwas Erfolg versprechendes. Rinse and repeat.

Im Labor

Werfen Sie einen Blick ins Laboratory. Es fungiert als Schaltzentrale aller Magie und ist in vier Bereiche eingeteilt: Research listet die sieben Magiepfade, die Sie erforschen können. Hier sollten Sie sich viel Zeit nehmen, um herauszufinden, wonach Ihr Gott und seine Magier forschen sollen.

Liegt der Schwerpunkt Ihres Volkes und Ihres Gottes auf Natur, empfiehlt sich unter Umständen, Enchantment zu erforschen, um dort die global und dauerhaft wirkenden Zaubersprüche Gift of Health (Level 5) und Gift of Nature's Bounty (Level 9) zu erlernen (Abbildung 3).

Abbildung 3

Abbildung 3: Bei den Magiepfaden repräsentieren die Anzahl und Art der Symbole die Anforderungen.

Neigen Sie mehr zur Todesmagie, bietet sich zum Beispiel der Pfad Conjuration an, da hier der globale Zauber Well of Misery zu finden ist, der den beeindruckenden Appetit von Todesmagiern auf Death Gems stillen hilft. Um einen erforschten Zauberspruch auch anwenden zu können, muss der Magier die verlangte Bildungsstufe dafür besitzen. Um diese zu erlangen, klicken Sie im linken Einheitenfenster auf die gerade ausgeführte Tätigkeit des Charakters und wählen Empowerment. Hierfür ist ein gewisser Obolus in Form von Edelsteinen zu entrichten. Fehlt Ihnen der geforderte Edelsteintyp, wählen Sie stattdessen Alchemy, um nicht benötigte Edelsteine gegen die erforderlichen einzutauschen.

Der zweite Bereich des Labors, Global Enchantments, listet alle aktiven global wirkenden Zaubersprüche auf und signalisiert durch eine Flagge in der Farbe des jeweiligen Volkes deren Urheber. Von diesen Zaubersprüchen können nie mehr als fünf gleichzeitig aktiv sein. Der dritte Punkt, Magic Resource Treasury, enthält eine Übersicht aller magischer Edelsteine, über die ein Spieler verfügt.

Übergeben Sie Edelsteine an Befehlshaber, setzen die diese während des Kampfes für Zaubersprüche ein und erhöhen dadurch ihre Kampfkraft. Der vierte und letzte Bereich im Labor, Magic Item Treasury, beinhaltet als eine Art Schatzkammer selbst erstellte und auf dem Feld gefundene magische Gegenstände, wie zum Beispiel kräftestärkende Waffen, Antimagie-Hüte und Siebenmeilenstiefel. Klicken Sie auf einen der darin enthaltenen Gegenstände, öffnet sich eine Liste aller Befehlshaber in dieser Provinz. Ein weiterer Klick auf den Namen rüstet den Befehlshaber mit dem magischen Gegenstand aus.

Feinschliff

Klicken Sie auf Army Setup, um Ihrer Armee militärischen Schliff zu verpassen (Abbildung 4). Das Auftreten als undisplizinierte Meute, die noch keine Anweisungen erhalten hat, macht sie sonst zur leichten Beute für jeden Gegner. Gehen Sie der Reihe nach Ihre Kommandeure durch, um die Vorgabe set battle orders an den Charakter anzupassen. Nicht-Magier wie einfache Commander zum Beispiel sollten Sie die Order Stay behind Troops zuweisen. Ein Scout dagegen sollte gar nicht erst kämpfen; daher wählen Sie Retreat.

Abbildung 4

Abbildung 4: Mit den richtigen Kommandos verwandeln Sie einen unkoordinierten Haufen in eine schlagfertige Armee.

Für alle Arten von Magiern reicht anfangs die Option Cast spells, welche Sie im Laufe des Spiel verfeinern. Die Kampfposition regeln Sie über die jeweiligen grünen Kästchen: Klicken Sie darauf, erscheint eine vergrößerte Ansicht des Schlachtfeldes. Der kleine Punkt im Zentrum repräsentiert die Position des Charakters. Die Vorgaben für Befehlshaber dürfen Sie anfangs übernehmen; die der kommandierten Einheiten jedoch nicht. Klicken Sie hier auf die rechts gelegenen grünen Kästchen und weisen Ihnen eine Position zu.

Als Grundregel gilt: Nahkämpfer nach vorn (rechts), Fernkämpfer wie Bogenschützen nach hinten. Stehen Ihnen berittene Truppen zur Verfügung, platzieren Sie diese vorn am Rand und weisen sie an, hinten stehende Feinde anzugreifen. Weisen Sie jedem Befehlshaber mindestens vier Leibwächter über Guard Commander zu. In der Schlacht sind Ihre Truppen auf sich gestellt, auch trachten feindliche Assassine Ihren Kommandeuren nach dem Leben. Nach Kampfbeginn besteht keine Möglichkeit mehr, ins Geschehen einzugreifen.

Verlassen Sie diesen Bildschirm, und wenden Sie sich dem Rekrutieren neuer Einheiten zu. Jede Provinz darf nur einen Befehlshaber pro Runde rekrutieren, aber bei einfachen Einheiten sind die Grenzen nur durch den Geldbeutel und die verfügbaren Ressourcen gesetzt. Kehren Sie zum Spielbildschirm zurück. Von nun an liegt das Schicksal Ihres Volkes in Ihren Händen.

Anschließend schicken Sie Ihren Scout auf Erkundungstour in die nähere Umgebung, erteilen den Magiern die Aufgabe zu forschen und erobern mit Ihren Truppen neue Provinzen. Auf den ersten Blick etwas widersinnig, aber im Rahmen der Spielidee durchaus logisch nimmt sich der Rat aus, nach Möglichkeit nur wohlgesonnene, durch weiße Kerzen gekennzeichnete Provinzen anzugreifen. In diesen ist die Moral Ihrer Truppen besonders hoch. Schwarze Kerzen markieren eine negative Dominion, und beim Einmarsch in eine solche sinkt die Moral Ihrer Truppen recht rasch.

Fazit

Grafik im schicken und zeitgemäßen 3D-Look suchen Sie bei Dominions 3 vergebens. Das Spiel versucht, Anwender durch enorme Vielfalt und Spieltiefe in seinen Bann zu ziehen. Sind Sie willens, sich in die Tiefen von Magie- und Kampfstrategien einzuarbeiten, stellen sich bald erste Erfolge ein. Wer sich auf die steile Lernkurve einlässt, den belohnt das Programm mit einem unnachahmlichen Spielerlebnis, das auch alten Hasen immer wieder Überraschungen bereitet: "Komme gleich, eine Runde noch".

Infos

[1] Illwinter Game Design: http://www.illwinter.com

[2] Shrapnel Games: http://www.shrapnelgames.com/Illwinter/Dom3

[3] Benutzerforum: http://www.shrapnelcommunity.com/threads/postlist.php?Board=dom3

[4] Ixsoft: http://www.ixsoft.de

[5] Linux-Discount: http://www.linux-discount.de

[6] Linux Online-Shop: http://www.linux-onlineshop.de

[7] Uwe Grebe Game Design: http://www.ugg.de

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