Home / LinuxUser / 2007 / 04 / Gnomogramm

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher

Gnomogramm

01.04.2007

Schach-Oberfläche mit Komfort

Wie die meisten Schachprogramme besitzt auch Glchess (http://glchess.sourceforge.net/) keine eigene Logik zur Zugberechnung, sondern greift als grafisches Frontend auf bekannte Engines wie GNU-Chess, Phalanx oder Sjeng zurück. Welche Engine installiert ist, erkennt das Programm eigenständig und bindet sie auch korrekt ein.

Startet der Spieler eine neue Partie, muss er sich zuerst für einen Gegner entscheiden. Spielt er gegen einem menschlichen Partner, muss dieser physikalisch am Rechner anwesend sein: In diesem Fall ersetzt Glchess lediglich das Schachbrett. Ein Netzwerkmodus befindet sich noch in der Planung.

Tritt der Spieler gegen die Schach-Engine an, darf er dazu zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. Nach der Farbwahl kann die Partie beginnen, bei der der Spieler seine Figuren mit der Maus steuert. Dabei zeigt Glchess farblich an, welche Züge man mit der jeweiligen Figur machen kann.

Außerdem protokolliert Glchess sämtliche Züge eines Spiels, um später eine schrittweise Analyse zu ermöglichen. Der Spieler darf sich aussuchen, ob das Programm lediglich die Züge notiert oder den Verlauf ausführlich protokollieren soll.

Das komplett in Python implementierte Glchess ist jetzt in der Version 1.0.2 erschienen. Es benötigt neben Python unter anderem Gtk+ sowie die Cairo-Bibliotheken. Wer Glchess mit dreidimensionalen Figuren spielen möchte, braucht außerdem OpenGL.

glchess-02.png

Glchess zeigt dem Spieler farblich an, welche Züge er machen kann.

Fraktaler Augenschmaus

Auf den ersten Heimcomputern dauerte die Berechnung von Fraktalen noch Stunden oder gar Tage. Mit heutiger Rechenleistung und einem Programm wie GkII (http://www.jwm-art.net/gkII/) werden daraus Sekunden. Das Programm basiert auf dem Code von Gfract, bringt jedoch zahlreiche neue Funktionen mit.

So verfügt GkII beispielsweise über neun so genannte Kunge-Typen pro Fraktalfunktion sowie die Möglichkeit, reale oder imaginäre Störungen einfließen zu lassen. Außerdem kann der Anwender zufällige Farbpaletten generieren oder vorhandene Paletten invertieren. Alle Einstellungen lassen sich speichern und zur späteren Weiterbearbeitung wieder laden.

Die jetzt veröffentlichte Version 0.4.6 beherrscht vier neue Kunge-Typen, bei denen es sich aber lediglich um Varianten der Funktionen Xr2 und Gti handelt.

gkII-01.png

Fraktale sind schön anzusehen und mit gkII im Handumdrehen berechnet.

Kurz notiert

Der Smartphone-Hersteller OpenMoko hat sein gleichnamiges Gtk-basiertes Framework für mobile Geräte als Open Source veröffentlicht. Außer dem Quellcode gibt es für externe Entwickler auch ein Wiki,ein Bugtracking-System sowie einen IRC-Channel auf Freenode.net. Openmoko hofft, auf diese Weise möglichst viele freie Entwickler für seine Produkte zu gewinnen.

Mit Gnome 2.17.90 veröffentlichen die Entwickler bereits das sechste Developer-Release der Desktopoberfläche. Gleichzeitig haben sie die Entwicklung an der Benutzerschnittstelle eingefroren und drohen jedem mit symbolischer Stigmatisierung, der über Fehlerkorrekturen hinaus noch Änderungen vornimmt. Damit rückt die für März geplante Veröffentlichung von GNOME 2.18 in greifbare Nähe.

Auch 2007 findet wieder eine GNOME User and Developer Conference (kurz GUADEC) statt – bereits die achte Veranstaltung dieser Art. Im Gegensatz zu Barcelona im Vorjahr bietet diesmal Birmingham jedoch weit weniger Sonne. Vom 15. bis 21. Juli informieren kompetente Dozenten in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen. Das Spektrum reicht von Erfolgsgeschichten rund um den Gnome-Einsatz über die Vorstellung innovativer Neuerungen für kommender Versionen bis hin zur Lösung praktischer Probleme.

Motorola, NEC, Samsung, Panasonic, Vodafone, NiTT und DoCoMo gründeten jetzt gemeinsam die LiMo Foundation zur gemeinsamen Entwicklung mobiler Linux-Software. Bislang kennt man nur wenige Details zur Roadmap der Mobilfunk-Platzhirsche. Fest steht aber, dass Gtk+ für die Oberflächenprogrammierung zum Einsatz kommen soll.

Für die Grafiker unter den Gnome-Anwendern gibt es mit Tablet Apps und GNOME Wacom Applet zwei neue Programme für Grafiktabletts von Wacom. Tablet Apps erlaubt, zwischen den Eingabemodi des Tabletts zu wechseln sowie den Druck des Zeichenstifts zu justieren. GNOME Wacom Applet hingegen zeigt lediglich den aktuellen Druck auf den Zeichenstift grafisch an. Beide Programme finden sich auf http://alexmac.cc/tablet-apps/.

Viel positive Resonanz erhält Nokia für sein neues Internet Tablet N800. Wie der Vorgänger N770 glänzt auch das N800 durch eine Gtk-basierte Oberfläche. Renommierte Websites wie Cnet, NYTimes oder OSNews nahmen den Neuling unter die Lupe und vergaben trotz einiger Kritikpunkte durchweg gute Noten. Zum Preis von 400 US-Dollar ist der N800 allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

587 Hits
Wertung: 97 Punkte (6 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...