Extrem schnittig
Videoeditor LiVES
Fazit
LiVES erschlägt den Hobbyfilmer mit einer schier unüberschaubaren Funktionsvielfalt, die es zudem auch noch hinter einer katastrophalen Benutzeroberfläche versteckt. Hinzu gesellen sich zwei verschiedene Arbeitsmodi, eine so gut wie nicht vorhandene Dokumentation und trotz eines angeblich "stabilen Kerns" immer wieder unmotivierte Abstürze. Einsteigern verlangt LiVES somit eine hohe Leidensfähigkeit ab.
Dafür besitzt es zahlreiche Schnittstellen zu weiteren Effektpaketen, die – zumindest in Sachen Umfang – sogar das Sortiment von Cinelerra toppen. Mit etwas Programmiererfahrung entwickeln Sie sogar selbst RFX-Effekte. Die dazu notwendigen Werkzeuge verbergen sich hinter dem Menüpunkt Advanced.
Das direkte Brennen des geschnittenen Films auf einen Datenträger unterstützt LiVES nicht. Wie die Tippsammlung unter [3] zeigt, brauchen Sie zum Erstellen einer DVD weitere Anwendungen sowie eine lange Befehlskette auf der Kommandozeile.
[1] LiVES: http://www.xs4all.nl/~salsaman/lives/
[2] MPlayer: http://www.mplayerhq.hu
[3] Tipps und Tricks zu LiVES: http://www.reimeika.ca/lives/advanced_tips.html



