Leserbriefe
KMyFirewall und Suse
LinuxUser 01/2007, S. 36: Gratulation zum interessanten Heftschwerpunkt "Security" in der Ausgabe 01/2007. Besonders der Artikel über KMyFirewall hat mir gefallen. Allerdings habe ich – als Suse-Linux-10.1-Benutzer – Informationen darüber vermisst, inwieweit sich die Benutzung von KMyFirewall mit der bei mir aktivierten Suse-Firewall verträgt.
Wirken sich Änderungen oder Einstellungen in KMyFirewall auch auf die Suse-Firewall aus? Wie kann ich sicherstellen, dass ich die Suse-Firewall später wieder benutzen kann, ohne Angst haben zu müssen, etwas verstellt zu haben? Bernd Giesen
LinuxUser: KMyFirewall legt natürlich eigene Tabellen an. Die Einstellungstabellen der Suse-Firewall liegen im Verzeichnis /etc/sysconfig in der Datei SuSEfirewall2. Wenn Sie die Suse-Einstellungen behalten wollen, erstellen Sie eine Kopie dieser Datei und benennen diese um, damit sie nicht versehentlich überschrieben wird. Dann dürfte eigentlich nichts schief gehen.
Grundsätzlich macht es keinen Sinn, zwei Firewalls gleichzeitig auf einem Host zu betreiben. Schalten Sie beim Betrieb von KMyFirewall die Suse-Firewall ab. Falls Sie KMyFirewall nicht dauerhaft nutzt möchten, aktivieren Sie die Suse-Firewall später mithilfe der gespeicherten Konfigurationsdatei wieder. (Erik Bärwaldt)
Megabook plattgemacht
LinuxUser 01/2007, S. 88: Ihr Bericht zum MSI Megabook M662 bringt die Sache voll auf den Punkt. Im Dezember habe ich ein solches Notebook bei Vobis erstanden und vor Ort den Hauptspeicher um 512 MByte erweitern lassen. Zu Hause angekommen, konnte ich das System nicht nutzen: Zwar war ein Benutzerkonto eingerichtet, doch nirgends fand sich ein Hinweis zu Benutzername und Password. Kurzerhand habe ich das System platt gemacht und neu installiert. Und siehe da: Nun konnten auch die Updates geladen werden. Das Notebook läuft ganz zufriedenstellend, wenn man keine zu hohen Ansprüche stellt.
Bisher war ich ein zufriedener Suse-Anwender. Seit der Erfahrung mit meinem neuen MSI-Notebook und Suse Linux 10 liegt die Linux-User-DVD mit Ubuntu 6.06 LTS immer in Sichtweite meines Notebooks. Ein weiterer guter Grund, der gegen Suse Linux spricht, ist der Deal zwischen Novell und Microsoft. Heinz-Werner Elter



