Erweiterte Einstellungen

Im Menü Applications and Gaming lassen sich das Port Forwarding und Triggering sowie Bandbreitenanpassungen einstellen. Das ist für Anwendungen wie Videotelefonie oder VoIP, relevant, aber auch für Online-Spiele. Auch den Betrieb von Web-, Mail- oder FTP-Servern im lokalen Netz, die vom Internet her erreichbar sein sollen, steuert man hier.

Der fortgeschrittenen Einrichtung des Routers widmet sich das Menü Administration. Hier lagt man beispielsweise das zur Konfiguration des Routers verwendete Passwort fest. Das werksseitig vergebene Passwort admin sollte der Administrator schleunigst ändern, um so den Zugriff auf den Router durch Dritte zu verhindern.

Die Funktionen zur Remote Administration und zum Remote Upgrade gilt es unbedingt zu deaktivieren: Anderenfalls lässt sich der Router von außen nicht nur problemlos umkonfiguriert, sondern sogar mit neuer Firmware versehen. Über das Untermenü Factory Defaults setzt man den Router bei fehlerhafter Konfiguration mit einem einzigen Mausklick auf die Werkseinstellungen zurück.

Fazit

Der Linksys BEFSR41 bietet sowohl dem Einsteiger, der ohne grundlegende Netzwerkkenntnisse schnell seine heimischen PCs über den DSL-Zugang mit dem Internet verbinden möchte, als auch dem EDV-Administrator in kleinen und mittleren Firmen genügend Funktionalität, um mit wenigen Mausklicks die DSL-Verbindung aufzubauen.

Die ab Werk vorgegebenen Einstellungen bieten bereits eine grundlegende Sicherheit, die für das Heimnetz des ambitionierten Anwenders in aller Regelfall ausreichen. Bei professionellen Anwendern trüben lediglich die ungenügenden Einstellungsmöglichkeiten der Firewall den insgesamt positiven Eindruck.

Glossar

DSL

Digital Subscriber Line. Technik für breitbandige Internetanschlüsse über Kupferkabel.

WiMAX

Worldwide Interoperability for Microwave Access. Standard für eine breitbandige Internet-Zugangstechnik über Funk (IEEE 802.16). Der Versorgungsradius einer Basistation in städtischer Umgebung liegt üblicherweise bei zwei bis drei Kilometern.

PPPoE

Point-to-Point Protocol over Ethernet (RFC 2516). Die gängige ADSL-Zugangstechnik in Deutschland und der Schweiz.

PPTP

Point-to-Point Tunneling Protocol (RFC 2637). Eigentlich eine VPN-Technik, wird PPTP in Österreich auch für den DSL-Zugang eingesetzt.

Patchkabel

Vorkonfektioniertes, gebrauchsfertiges Twisted-Pair-Netzwerkkabel.

Crossover

Spezielles Patchkabel mit gekreuzten Adernpaaren für direkte Geräteverbindungen, etwa zwischen zwei Rechnern.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol (RFC 2131). Protokoll zur dynamischen Vergabe von IP-Adressen und anderen Parametern an Rechner in einem Netzwerk.

MAC-Adressen

Eindeutige, 48 Bit lange Hardware-Adresse eines Netzwerkadapters. MAC-Adressen werden in hexadezimaler Form als sechs Bytes notiert.

VPN

Virtual Private Network. Virtuelles privates Netzwerk; nutzt zum Transport privater Daten einen so genannten Tunnel durch ein öffentliches Netzwerk.

Stateful Inspection

Auch: Stateful Packet Inspection (SPI). Dynamische Paketfilterungstechnik bei Firewalls, bei der jedes Paket einer aktiven Verbindung zugeordnet und dementsprechend akzeptiert oder verworfen wird.

Port Forwarding

Technik, über die sich interne Rechner über den Router aus dem Internet direkt ansprechen lassen. Port Triggering erweitert das Forwarding so, dass sich mehrere Rechner einen weitergeleiteten Port teilen können.

Infos

[1] DSL-Alternativen: http://www.kein-dsl.de

[2] Astranet: http://www.astranet.com

[3] Linksys: http://www.linksys.com

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