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Heimfunker

Die UMTS Surf@home-Box von O2 im Test

Schreib mal wieder

Abbildung 3: Nicht nur bei den Netzwerkfunktionen erlaubt das Gerät Ihnen weitreichende Freiheiten. Auch DHCP- oder NTP-Server, SIM-Karte und sogar SNMP stellen Sie hier ein.

Neben der Vielzahl an fortgeschrittenen Konfigurationsmöglichkeiten gibt es unter Erweitert einen so genannten SMS Manager. Mit ihm versenden und empfangen Sie SMS über die Surf@home-Box: Einfach den Text sowie eine Telefonnummer eingeben und auf Senden klicken. Mit der Option Flash-SMS zeigt das empfangende Handy die SMS direkt im Display an, ohne dass der Empfänger sie zu öffnen braucht.

Teilen Sie Freunden und Kollegen die Mobilfunknummer Ihrer Box mit, können diese Ihnen eine SMS wie auf ein gewöhnliches Handy schicken. Das Gerät zeigt dann ein Briefsymbol im Display an, die Nachricht öffnen Sie über den Eingang des SMS Managers.

Fazit

Das Surfen per UMTS war lange Zeit gut betuchten Geschäftsleuten vorbehalten. Mittlerweile haben die Anbieter erkannt, dass sie so die hohen Gebühren für die Funklizenzen so nicht wettmachen und bieten auch für Privatkunden erträgliche Preise an. O2s UMTS-Surf@home-Box stellt hier ein erfreuliches Produkt dar.

Für Haushalte, die nicht im DSL-Einzugsgebiet liegen, scheint das Angebot auf den ersten Blick interessant, doch wo es kein DSL gibt, gibt es erfahrungsgemäß auch kein UMTS. Diesen Kunden nützt das Surf@home-Angebot also nicht wirklich viel. Allerdings sehen es viele DSL-Kunden nicht mehr ein, für einen reinen DSL-Anschluss auch noch die Gebühr für eine Telefonleitung zu bezahlen, es gibt schließlich IP-Telefonie. In diesem Bereich könnte sich Surf@home als durchaus attraktive Alternative erweisen.

Glossar

SSID

Service Set Identifier. Die SSID gibt jedem Funknetzwerk, das auf dem Standard IEEE 802.11 aufbaut, einen eindeutigen Namen. So unterscheiden Nutzer, mit welchem der verfügbaren Funknetze in der Umgebung sie sich verbinden wollen.

DMZ

Eine demilitarisierte Zone (DMZ) stellt eine zusätzliche Schicht zwischen dem Internet und dem lokalen Netz dar. In komplexeren Netzwerkkonfigurationen befinden sich alle Server, die Dienste ins Internet anbieten, in der DMZ, um das lokale Netz vor Zugriffen von außen zu schützen.

Port Triggering

Normalerweise erlaubt ein Router nur ausgehende Verbindungen, eingehende fängt er bereits am Router-Port ab. Haben Sie Port Triggering aktiviert, erlaubt der Router, sobald Sie an einem bestimmten Port raussenden, eingehende Verbindungen an einem anderen, vorher festgelegten Port und leitet sie an den Ursprungs-PC weiter, der die Verbindung nach außen geöffnet hat. Für bestimmte Dienste wie IRC, der (per Ident, Port 113) die Identität des Clients abfragt, ist Port Triggering daher sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.

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Infos zum Autor

Max Jonas Werner

Mein Blog: http://maxwerner.de/blog/


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LinuxUser 06/2012

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