Home / LinuxUser / 2007 / 03 / G-Schwindigkeit

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(241 Punkte bei 17 Stimmen)
Re: War doch klar...
(178 Punkte bei 7 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

G-Schwindigkeit

WLAN-Adapter im Test

Treiber installieren

Packen Sie den passenden Treiber von der Heft-CD aus oder laden Sie sich gegebenenfalls eine aktuelle Version bei Serialmonkey herunter. Bei den Treibern auf der Heft-CD handelt es sich um den CVS-Snapshot vom 19. Januar. Im allgemeinen funktionieren die CVS-Versionen problemlos.

Um das benötigte Kernelmodul bauen zu können, müssen Sie unter Open Suse per YaST die Schemata Grundlegende Entwicklung und Linux-Kernel-Entwicklung installieren. Benutzer von Ubuntu richten über den Paketmanager oder per apt-get install die Pakete linux-headers-Kernelversion und build-essential ein. Die passende Kernelversion verrät der Befehl uname -a.

Danach wechseln Sie in den Unterordner Module im entpackten Treiberverzeichnis, zum Beispiel mit cd rt73-cvs-20070119/Module, und geben hier den Befehl make ein. Die Übersetzung des Treibers dauert selbst auf langsamen Rechnern nur einige Minuten. Ein anschließendes sudo make install kopiert den Treiber (Kernelmodul und Firmware) an die richtige Stelle und aktualisiert per depmod -a die Liste der verfügbaren Kernelmodule.

Schließen Sie jetzt eine Hardware mit dem passenden Ralink-Chipsatz an, lädt das System den neuen Treiber. Die Ausgabe von lsmod | grep rt zeigt jetzt bei USB-Geräten nicht mehr den Eintrag rt73usb an, sondern rt73. Der Aufruf von /sbin/iwconfig (Ubuntu) beziehungsweise /usr/sbin/iwconfig (Suse) listet das Gerät rausb0 (USB) oder ra0 (PCI und Cardbus) auf. Im Systemlog sehen Sie bei einem USB-Stick parallel die Meldung:

usbcore: registered new driver rt73

Das Interface wird allerdings erst aktiv, nachdem Sie es auf der Kommandozeile über den Befehl sudo ifconfig Gerät up aktivieren. Sie sehen dann folgende Meldungen in der zentralen Logdatei:

rt73 driver version - 1.0.3.6 CVS
 *rt73 *: Interface goes up for the first time, activating permanent MAC
 *rt73 *: Active MAC is: 00:0e:2e:9f:fa:b5.

Zugleich beginnt die LED des WLAN-Adapters zu leuchten. Das Gerät ist nun einsatzbereit und Sie können zum Beispiel über iwconfig rausb0 essid ESSID die Netzwerk-ID (ESSID) setzen und danach per dhclient rausb0 eine IP-Adresse anfordern. Unter Open Suse ändert sich durch einen Bug die Gerätenummer des WLAN-Adapters mit jedem Neustart. Details dazu lesen Sie im Kasten "Soft-MAC-Probleme mit Suse".

Soft-MAC-Probleme mit Suse

Novell hat für Open Suse 10.2 eine Methode entwickelt, um Netzwerkgeräten immer die gleiche Gerätebezeichnung zuzuweisen. Dazu wertet eine Udev-Regel beim Systemstart die vorhandene Hardware aus und weist bekannten Geräten stets das selbe Device-File zu. Für die Authentifizierung der Hardware greift Udev auf die MAC-Adresse des Netzwerkgeräts zu. Findet das Skript eine Hardware mit unbekannter MAC-Adresse, erhöht es die Nummer der Gerätedatei automatisch um einen Zähler. Arbeiten Sie zum Beispiel mit zwei verschiedenen USB-WLAN-Sticks, ordnet Open Suse über diese Methode Stick A immer die Gerätedatei wlan0 und Stick B immer das Device wlan1 zu – egal, welcher von beiden Sticks sich im Rechner befindet.

Leider hat Novell bei dieser eleganten Lösung ein kleines Detail übersehen: Aktuelle WLAN-Geräte besitzen keine feste MAC-Adresse, sondern die Firmware ordnet diese dem Gerät nach dem Anschließen per Software zu. Da die Initialisierung des Treibers erst nach dem Start der Udev-Skripte erfolgt, findet Suse ein WLAN-Gerät ohne (also: mit unbekannter) MAC-Adresse und weist diesem deshalb die nächst höhere Gerätedatei zu. Beim nächsten Start beziehungsweise beim nächsten Anschließen der Hardware beginnt das Spiel von neuem. Novell kennt das Problem – vermutlich steht zum Erscheinungstermin dieser Ausgabe bereits ein Online-Update bereit, das den Fehler behebt.

Firmware-Cutter

Besitzen Sie eine der getesteten Cardbus-Karten mit dem Broadcom-Chipsatz 4318, müssen Sie kein eigenes Kernelmodul bauen. Die Karte verlangt aber ebenfalls nach einer Firmware. Da sich diese in der Setup.exe-Datei des Treibers befindet, liefern die meisten Distributionen ein Tool mit, das den Treiber aus dem Internet herunterlädt, die Firmware daraus extrahiert und nach /lib/firmware kopiert.

Installieren Sie das Paket bcm43xx-fwcutter. Es befindet sich bei Open Suse 10.2 auf der DVD, Ubuntu-Benutzer installieren es aus dem Universe-Repository. Anschließend rufen Sie unter Suse mit Admin-Rechten den Befehl install_bcm43xx_firmware auf. Unter Ubuntu lautet der passende Befehl /usr/share/bcm43xx-fwcutter/install_bcm43xx_firmware.sh. Beide Befehle legen die extrahierten Dateien im Verzeichnis /lib/firmware ab. Nach den Befehlen rmmod bcm43xx und modprobe bcm43xx ist die Karte einsatzbereit.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 88 Punkte (43 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 3 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...