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Zentralregister

Mit KAddressbook Kontakte sinnvoll verwalten

01.02.2007 KAddressbook ist ein pfiffiges Helferlein, mit dem Sie Ihre Adressen und Kontakte aller Art sinnvoll und konsistent verwalten.

Wenn bei Ihnen wie fast überall das gute alte Telefonregister bereits vor einigen Jahren seinen letzten Weg in die Mottenkiste angetreten hat, kennen Sie das Problem vermutlich: Handy, PDA und Festnetztelefon haben häufig sehr eigene Vorstellungen davon, wie Kontakte und die dazugehörigen Nummern sowie Adressen sinnvoll zu verwalten sind. Versuchen Sie außerdem, Adressen wenigstens auf Ihrem Computer sinnvoll und konsistent zu verwalten, ist das Chaos meist perfekt.

Denn davon, wie ein beliebiges KDE-Programm Adressen speichert, möchte beispielsweise Thunderbird lieber nichts wissen. Um hier den Überblick nicht vollends zu verlieren, bedarf es eines mächtigen Helfers und einiger Planung. KDE bringt das Programm KAddressbook [1] mit, das den großen Teil dieser Arbeit erledigt. Wie Sie das Projekt clever angehen, lesen Sie in diesem Artikel.

Vorbereitende Maßnahmen

Ein nicht zu verachtender Vorteil von KAddressbook liegt in der Tatsache, dass es zum KDE-Grundsystem gehört und mithin zusammen mit KDE auf das System kommt. Wenn Sie eine Distribution mit KDE verwenden, ist es also bereits vorhanden. Sie starten das eigentliche Adressbuch entweder über die Kommandozeile mit kaddressbook oder mit [Alt]+[F2] und dem gleichen Befehl.

Allerdings präsentiert sich das Programm in der Standardansicht und ohne vorhandene Kontakte sehr karg. Nutzen Sie die Gelegenheit und verschaffen Sie sich einen Überblick über die einzelnen Bedienelemente. Zentral sehen Sie unten links eine Liste vorhandener Adressbücher. Im Feld darüber finden Sie die Liste aller Einträge im gerade ausgewählten Adressbuch. Wählen Sie einen Kontakt aus, erscheint in der rechten Spalte der ausgewählte Kontakt mit allen verfügbaren Informationen.

Konsistente Kontaktverwaltung

Zum konsistenten Verwalten von Kontakten gehört nicht nur, dass nach Möglichkeit alle Programme auf die gleiche Quelle zugreifen, sondern auch, dass Sie diese Kontaktquelle möglichst sorgfältig führen. Das bedeutet, dass es sich durchaus empfiehlt, für geschäftliche Kontakte und private Kontakte innerhalb von KAddressbook zwei separate Zweige, also Adressbücher, anzulegen. Die Telefonnummer des besten Freundes ist im Büro schließlich nur selten von Nutzen, und im umgekehrten Falle interessiert die Nummer eines Kunden nicht, wenn Sie Bekannte und Verwandte anrufen wollen.

Klicken Sie unten links auf Hinzufügen. Es erscheint eine Liste aller Adressbuchtypen, die die Software unterstützt. Im Normalfall wählen Sie hier Ordner aus und klicken auf Weiter. Tragen Sie im nächsten Dialog einen passenden Namen für das neue Adressbuch ein. Bei Typ übernehmen Sie den voreingestellten Wert vCard. Legen Sie das Adressbuch mit einem Klick auf Anlegen an. Es erscheint in der Liste der vorhandenen Bücher. Wiederholen Sie den Schritt anschließend für alle anderen Kategorien, für die Sie entsprechende Adressbücher anlegen möchten.

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LinuxUser 03/2012

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