Leserbriefe
Richtige Richtung
LinuxUser 01/2007, S. 72: Zu allererst möchte ich euch für eine durchweg brauchbare Zeitschrift gratulieren. Ich gehöre zu den Abonnenten der "ersten Stunde", besitze alle Ausgaben, die gut archiviert sind auf meinem Dachboden. Manchmal hole ich die eine oder andere Ausgabe nochmal hervor, um in Erinnerungen zu schwelgen. Es hat sich wirklich sehr viel bisher an der Linux-Front getan, was auch mit euer Verdienst ist.
Auf meinem System läuft Suse 10.0 Professional, mit allen Updates, und ich kann eure Erfahrung mit LinDVD und den Skripten zur Installation nicht bestätigen: Bei mir lief alles sauber durch, ohne Fehlermeldungen, und auch die angesprochenen Probleme tauchten auf keinem meiner Rechner auf. Ich werde für jeden meiner PCs eine Version kaufen und installieren, um die Community weiter zu unterstützen. Eure Bemühungen gehen in die richtige Richtung: Das gefällt mir, und ich will meinen Beitrag leisten. Ich hoffe, es denken viele Leute so. Christian König
Linux-Registry
LinuxUser 01/2007, S. 72: Der Artikel zu LinDVD war Anlass genug, die paar Euro zu investieren und das Programm zu kaufen, zudem auch eine kleine Spende an ein Open-Source-Projekt fließen wird. Der Ärger, den man bisher mit dem Abspielen von DVDs unter Linux hat, scheint damit vorbei. Die im Artikel vorgeschlagene manuelle Installation ist mitsamt in der Dokumentation erläutertem Anlegen von Links auf Library und Binary in wenigen Minuten erledigt, und LinDVD läuft dann fast problemlos.
Sie bemerken, dass es zu Abspielproblemen kommt, wenn die DVD "in einem Laufwerk liegt, das LinDVD nicht mag". Anscheinend ist /dev/dvd in LinDVD hardcodiert, denn einen Hinweis auf dieses Device findet man beim Konsolenstart von LinDVD in dessen Bildschirmausgaben. Also flugs einen Link von /dev/dvd auf das DVD-Device angelegt, und LinDVD ist glücklich.
Dennoch sollte der Hersteller hier mehr Flexibilität zeigen und die Linux-Hausaufgaben besser machen; ein Blick in das persönliche Konfigurationsverzeichnis ~/.intervideo zeigt deutlich, dass LinDVD seine Ursprünge unter Windows hat: Die unter Windows in der Registry niedergelegten Konfigurationseinstellungen werden unter Linux eins zu eins als Verzeichnisbaum abgebildet. Marcus Roeckrath



