Gute Aussichten
Beryl und AIGLX
Rote Edelsteine
Nach dem Start von Beryl erscheint in der Kontrollleiste ein roter Edelstein. Über dessen Kontextmenü deaktivieren Sie Beryl, falls der Windowmanager Probleme macht. Sie nutzen dann Metacity für Ihren Gnome-Desktop und Kwin für KDE, was über Wähle Fenster-Manager auch im laufenden Betrieb klappt. Setzen Sie im Menü ein Häkchen bei Starte Ausweich-Fenster-Manager [...] übernimmt der 2D-Windowmanager das Kommando, falls beim Start von Beryl etwas schief läuft.
Interessanter dürften aber die Beryl Einstellungen sein, die Sie über den roten Edelstein ebenfalls erreichen. Auf der linken Seite des Optionsfensters definieren Sie, welche Effekte Sie einsetzen wollen. Entfernen Sie das Häkchen neben Splash, zeigt Beryl beim Start nicht mehr den roten schwabbelnden Splashscreen an. Auf der rechten Fensterseite kümmern Sie sich um das Feintuning: Sie bestimmen, welche Tasten und Mauskombinationen die Effekte aufrufen, und verändern Geschwindigkeit und Aussehen des Effekts – so zum Beispiel für den Eintrag Desktop Cube.
Über [Strg]+[Alt] und die gedrückte linke Maustaste lassen Sie den Desktop in Würfelform um die eigene Achse rotieren. Den Effekt aktiviert Beryl automatisch. Verbraucht er zu viele Ressourcen, entfernen Sie das Häkchen auf der linken Seite neben Desktop Cube, um ihn abzuschalten.
Während Sie den Würfel drehen, erscheint ein einfarbiger Hintergrund. Einen attraktiveren Hintergrundeffekt bietet der Skydome: Dabei handelt es sich um ein Hintergrundbild, das der Compositing-Manager als Panorama hinter den Würfel legt. Drehen Sie den Würfel, bewegt sich der Hintergrund mit. Das sieht aus, als segelt Ihr Desktop als Würfel durch eine Wüste oder über die Berge – je nachdem, welches Bildmotiv Sie wählen. Um den Effekt zu verstärken, machen Sie den Würfel zusätzlich transparent. Diese Parameter bestimmen Sie über die Feineinstellungen auf der rechten Seite: Wählen Sie Choices und setzen Sie Häkchen bei Transparent Cube, Skydome und Animate Skydome.
Skydome einrichten
Für den Skydome brauchen Sie ein entsprechendes Bild im PNG-Format und einer Auflösung von 4096x1025, 2048x1024 oder 1024x512 Pixeln, wobei sich der erste Wert am besten für ein Panorama eignet. Am besten laden Sie ein freies Panorama-Bild aus dem Internet herunter [8], skalieren es über Gimp und speichern es dann als PNG. Wechseln Sie zum Reiter Filenames (Abbildung 5) und tragen Sie den Pfad zum Bild in die Zeile Skydome Image ein. Klicken Sie auf Aktualisieren und testen Sie, ob der Würfel das Hintergrundbild richtig anzeigt.



