Gute Aussichten
Beryl und AIGLX
Nervöser Molch
Im 3D-Test mit Ubuntu kam ein frisch installiertes Edgy Eft zum Einsatz, das sämtliche Updates sowie den KDE-Desktop mitbrachte.
Müssen Sie einen eines bereits vorhandenen Nvidia-Treibers deinstallieren, hängt die Vorgehensweise davon ab, wie Sie ihn eingerichtet haben. Das Paket nvidia-glx entfernen Sie einfach über Synaptic – am besten mit der Option Zum vollständigen Entfernen vorbereiten. Stammt das Nvidia-Paket von der Webseite des Anbieters, deinstallieren Sie es mit Root-Rechten über den Befehl nvidia-installer --uninstall und spielen dann einen aktuellen Nvidia-Treiber ein [5].
Besitzer einer ATI-Karte schauen zunächst in der Datei /etc/X11/xorg.conf nach, welche der drei Treiber Sie benutzen: fglrx, ati oder radeon. Gewöhnlich richtet Ubuntu anfangs den Treiber ati ein: Ersetzen Sie diesen Eintrag einfach durch radeon und starten Sie den X-Server neu.
X-Server umpolen
Bevor Sie Beryl installieren, machen Sie noch die /etc/X11/xorg.conf fit für den Auftritt (Abbildung 4). Dazu ergänzen Sie die Section "Device" um zwei weitere Zeilen:
Option "AddARGBGLXVisuals" "True" Option "TripleBuffer" "True"
Die erste Option fügt 32-Bit-Fenstern und -Pixmaps einen Alpha-Kanal hinzu, um Transparenz zu ermöglichen. Die zweite Option erhöht die Grafik-Performance, indem sie einen dritten Grafikpuffer schafft, der die Latenzzeit beim Umschalten der Bilder verbessert. Dann fügen Sie eine neue Sektion ein:
Section "Extensions"
Option "Composite" "Enable"
EndSection
Diese aktiviert die Compositing-Funktion, ohne die AIGLX nicht arbeitet. Nutzen Sie XGL, müssen Sie diese Funktion übrigens über Disable deaktivieren.



