Sirius – Alpha 1

Angesichts dieser gewichtigen Ankündigungen war das Interesse an der Version Alpha 1 von Ulteo so groß, dass die Mirror-Server in den ersten Tagen nach dem Release der Testversion teilweise kaum mehr zu erreichen waren. Mittlerweile existiert für Ulteo aber ein großes Mirrorsystem, so dass alle Interessierten die Distribution nun problemlos von einer der auf [2] genannten Seiten bekommen.

Wer die Download-Zeit investiert, sieht nach den Einlegen der CD allerdings zunächst nur wenig Innovatives (Abbildung 1). Ulteo basiert auf Ubuntu und entsprechend startet von der CD ein Livesystem, das dem Original an vielen Stellen ähnelt. Offenbar sollen Nutzer die Möglichkeit haben, das System vor der Installation zu testen. Zum Starten der Installation findet sich am Desktop ein Icon namens Installation. Dahinter verbirgt sich ein Installer, der dem Ubuntu-Installer wiederum verdächtig gleicht.

Abbildung 1: Der Ulteo-Desktop gibt sich auf den ersten Blick sehr aufgeräumt.

Die Installation verläuft erfreulich einfach: Die Routine fragt nach der gewünschten Sprache, dem gewünschten Keyboard-Layout und dem gewünschten Login-Namen. Bei der Festplattenpartitionierung übernimmt der Ubuntu-Partitionierer das Kommando. Damit weiß Ulteo bereits genug, um den Installationsprozess zu starten.

Der erste Login

Rund 1,6 GByte an Daten schaufelt Ulteo auf die Festplatte. Weitere Konfigurationsschritte sind nicht mehr notwendig, und nach einem Reboot landen Sie im neuen System. Obwohl im Test ausdrücklich die Option Deutsch bei der Installation ausgewählt war, erschien das System nach dem ersten Setup jedoch durchgehend in Englisch. KDE auf Deutsch umzustellen scheiterte daran, dass das entsprechende KDE-Paket mit den deutschen Sprachdateien gar nicht vorlag.

Der Desktop ist in vielen Eigenschaften offensichtlich Windows nachempfunden: Der Button für das KDE-Menü trägt den Schriftzug "Start", daneben findet sich eine Schnellstartleiste im typischen Windows-Stil, über die Sie Programme wie Kopete, Thunderbird oder Firefox aufrufen. Im K-Menü finden sich praktisch sämtliche von Kubuntu bekannten Helferlein für die Aufgaben eines Admins, die nicht zentral steuerbar sind. Dazu zählt beispielsweise das Einrichten lokaler Drahtlosnetzwerke.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Brother Drucker DCP-J4120
Achim Zerrer, 09.12.2016 18:08, 0 Antworten
Hallo, ich wollte unter Leap 42.1 den Brother Drucker installieren und dazu das PPD- Datei vom do...
Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...