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Datei hoch drei

Verzeichnisse mit 3D-Unterstützung erforschen

Tdfsb: Vorschau inklusive

Den Dateisystembrowser Tdfsb richten Sie unter Ubuntu einfach via sudo apt-get install tdfsb ein. Unter Suse müssen Sie den Quelltext von [3] herunterladen und selbst übersetzen. Dazu benötigen Sie die SDL-Entwicklungspakete SDL-devel und SDL_image-devel. Die notwendigen Abhängigkeiten löst YaST auf. Des weiteren setzt die MPEG-Vorschau smpeg-0.4.4-1.i386.rpm sowie smpeg-devel-0.4.4-1.i386.rpm voraus. Beide Dateien holen Sie von der Smpeg-Website [5] und installieren sie mittels sudo rpm -Uhv smpeg*.rpm. Anschließend bringt ein ./compile.sh && sudo cp tdfsb /usr/local/bin/ im Tdfsb-Quelltextverzeichnis das Programm auf die Festplatte. Der Programmstart erfolgt via tdfsb im Terminal oder Schnellstarter.

Abbildung 4: Tdfsb bietet bereits beim Navigieren eine Vorschau auf den Inhalt einer Datei.

Bei Tdfsb (Abbildung 4) erfolgt die Navigation über Maus und Pfeiltasten, wobei die Maus den Blickwinkel steuert und [Pfeil-oben] respektive [Pfeil-unten] eine Bewegung nach vorn oder hinten auslösen. Verzeichnisse stellt Tdfsb als Kugeln dar. Das Betreten einer solchen Kugel löst einen Verzeichniswechsel aus.

Die einzelnen Dateien stellt Tdfsb abhängig von ihrem Typ dar: Bilder zeigt es als Miniaturen an, Textdateien (auch HTML) als gelbe Säulen mit dem Dateiinhalt als Lauftext.MPEG-Videos visualisiert Tdfsb durch einen Vorschau-Frame, MP3-Dateien durch eine CD. Klickt man ein solches File mit der linken Maustaste an und betätigt bei gedrückter Maustaste die [Eingabe], so beginnt die Wiedergabe des Audio- oder Videoinhalts. Die wichtigsten Tasten zur Bedienung fasst die Tabelle "Tdfsb: Tastenkürzel" zusammen.

Tdfsb: Tastenkürzel

Taste

Funktion

[Esc] Programm beenden
[T] Anzeige von Dateinamen umschalten (aus, rotierend, feststehend)
[C] Fadenkreuz an- bzw. ausschalten
[U] Entspricht cd ..
[M] Darstellung von Objekten (glatte Oberfläche / Polygone)
[H] Hilfe anzeigen
[F] Vollbildmodus
[0] Entspricht cd ~
[.] Anzeigen von "."-Dateien zulassen oder verbieten

3Dfm: Dateinetz

Der 3D-Dateimanager 3Dfm [4] ordnet Dateien und Verzeichnisse in einer spinnennetzartigen Struktur an. Nach dem Herunterladen und Entpacken der Quellen erfolgt das Übersetzen durch das übliche ./configure && make && sudo make install. Dadurch landet die Programmdatei, die Sie im Terminal oder Schnellstarter durch interface (siehe Abbildung 5) starten, im Verzeichnis /usr/local/bin.

Abbildung 5: 3Dfm verpackt die Verzeichnisstruktur in einer netzwerkartigen Struktur. Deren Zentrum bildet stets das aktuelle Verzeichnis.

Nach dem Programmstart zeigt 3Dfm zunächst das beim Programmstart aktive Verzeichnis an. Unterverzeichnisse stellt es durch das gängige Ordnersymbol (eine Aktenmappe) dar. Linien bilden Unterverzeichnisbeziehungen ab. Um in ein Unterverzeichnis zu wechseln, klicken Sie auf das entsprechende Icon. Das jeweils aktuelle Verzeichnis steht dabei immer in der Mitte des Fensters. Einen Mausklick auf dieses Symbol zeigt eine Liste der sich im Verzeichnis befindenden Dateien an (die Unterverzeichnisse "hängen" ja an den Linien). Das Mutterverzeichnis des aktuellen Folders stellt 3Dfm rötlich eingefärbt an, versteckte Unterverzeichnisse erscheinen grün. Wollen Sie an "tiefer gelegene" Verzeichnisse kommen, verändern Sie die Ansicht durch Bewegen der Maus bei gedrückter rechter Maustaste.

Abbildung 6: 3Dfm lässt sich menübasiert anpassen.

Gefallen Ihnen die vordefinierten Farben nicht, so passen Sie diese menübasiert individuell an. Der entsprechende Dialog (Abbildung 6) verbirgt sich hinter dem Piktogramm in der linken oberen Fensterecke. Im Reiter Filter dieses Dialogs legen Sie beispielsweise fest, ob 3Dfm versteckte Verzeichnisse überhaupt anzeigen soll.

Links oben im Fenster befindet sich noch ein weiterer Schalter. Er öffnet einen Eingabedialog, über den Sie Verzeichnisse per Texteingabe ansteuern.

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