Große Lasershow
Lightscribe-Software von Lacie
Brennen
Sind Sie mit dem Ausschnitt der Grafik zufrieden, klicken Sie auf das Symbol in der rechten oberen Ecke, um den Brenndialog zu öffnen (Abbildung 3). Hier sollten Sie sich in jedem Fall zuerst über Preview eine Voransicht des Bildes anzeigen lassen (Abbildung 4).
Über einen Klick auf den runden Pfeil hinter Medium testen Sie, ob Lightscribe Labeler die CD/DVD erkannt hat und als Medium akzeptiert. In den Tests mit Lightscribe-CDs von Verbatim kam es hardwareseitig zu keinerlei Problemen. Unseren Brenner von LG (GSA 4166B, intern) erkannte das Programm problemlos.
Danach startet ein Klick auf Drucken den Brennvorgang. Bei einem vollflächigen Motiv dauert dieser 20 Minuten. Brennen Sie ein Medium im Titel-Modus, dann erledigt das Programm seine Arbeit in zwei Minuten, im Inhaltsmodus dauert es fünf Minuten. Komplett beschriebene Medien lassen sich nicht mehr verändern. Auf CDs oder DVDs, die nur teilweise bedruckt wurden, lässt sich der noch freie Bereich in einem zweiten Durchgang vervollständigen.
Probleme mit Zwischenspeicher
Ein erster Test des Programms verlief ohne Schwierigkeiten. Beim Ausprobieren des Titel- und des Inhaltsmodus weigerte sich Lightscribe Labeler jedoch, die neue Grafik anzuwenden und bedruckte das Testmedium stets mit der Grafik des vorherigen Labels (Abbildung 5). Der Modus stimmte zwar, das Motiv war aber das falsche. Im Vorschaumodus zeigte das Programm diesen Fehler allerdings nicht an. Nach einem Neustart druckte Lightscribe Labeler weiterhin die zuletzt als Vollmotiv verwendete Grafik, anstelle der eigentlich beabsichtigten. Abhilfe ließ sich nur dadurch schaffen, das Programm als root zu starten. Ein Rechteproblem?
Wie sich herausstellte, speichert das Frontend 4L-gui die zu brennende Grafik im Ordner /tmp unter dem Namen 4L_render.bmp und brennt anschließend diese Datei über das Kommandozeilenwerkzeug 4L-cli auf das Medium. Das grafische Frontend gibt aber keine Fehlermeldung aus, wenn es die Datei /tmp/4L_render.bmp nicht überschreiben kann.
Im Zweifelsfall hilft es, über den Befehl rm -fr /tmp/4L* sämtliche temporären Dateien von Lightscribe Labeler zu löschen und dann das Programm neu zu starten. Root-Rechte sind für den Brennvorgang – zumindest unter Suse Linux – nicht zwingend erforderlich.



