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Eleganter Brückenschlag

Drei WLAN-Ethernet-Adapter im Test

WLAN-Feinheiten

Der D-Link DWL-G730AP meldet sich beim Access Point mit der MAC-Adresse des Adapters an. Die Buffalo-Geräte übertragen auf Wunsch die MAC-Adresse der Ethernet-Karte, Voreinstellung ist aber auch hier die Hardwareadresse des Adapters. Möchten Sie also auf dem WLAN-Access-Point Zugriffe per MAC-Adresse festlegen, müssen Sie dazu die Hardwareadresse des Ethernet-WLAN-Adapters angeben, nicht diejenige der Ethernet-Karte. Die Adresse befindet sich in der Regel auf einem Aufkleber am Gerät selbst.

Die meisten Benutzer setzen zu Hause WLAN ein, um keine Kabel legen zu müssen. Dabei liegt die Distanz zwischen Rechner und Access Point oft im 10-Meter-Bereich. Hier lohnt es sich, die Sendeleistung des WLAN-Adapters herunterzuschrauben: Das Gerät verbraucht dann weniger Strom, und Ihre Nachbarn merken gar nicht, dass Sie ein Funknetz betreiben.

Beim D-Link-Adapter finden Sie die entsprechende Option unter Advanced | Antenna transmit power, die Buffalo-Geräte halten Sie über Advanced | Wireless Settings | Wireless Output Power in den Zügeln. Auch der Adapter von US Robotics bietet eine entsprechende Option auf dem Reiter Wireless. Hier können Sie zudem die Betriebsart auf den langsameren Standard 802.11b (11 Mbit/s) beschränken.

Fazit

Ethernet-WLAN-Adapter stellen eine ideale Lösung dar, um einen beliebigen Linux-Rechner um WLAN-Fähigkeiten zu erweitern. Herkömmliche USB-WLAN-Sticks gibt es zwar bereits für 20 Euro, Linux-Treiberunterstützung stellt bei den Sticks aber die Ausnahme dar. Der Adapter von D-Link ist nicht viel größer als ein USB-Stick und arbeitet wahlweise sogar als Access Point. Als günstigster Adapter im Testfeld geht er als klarer Gewinner hervor. Möchten Sie über eine Ethernet-WLAN-Brücke mehrere Clients mit dem Internet verbinden, ist der Buffalo WLI-TX4-G54HP mit integriertem Hub die erste Wahl. (mhi/jlu) n

Glossar

Access Point

Zentrale Basisstation in drahtlosen Netzen, stellt die Verbindung zum kabelgebundenen LAN her.

SSID

Service Set Identifier, der Name eines Funknetzes. Er bestimmt, welche Rechner zum gleichen WLAN-Netz gehören. Der Bezeichner any steht für ein beliebige SSID.

MAC-Adresse

Hardware-Adresse jedes einzelnen Netzwerkadapters, die zur eindeutigen Identifikation des Geräts im Netzwerk dient. MAC steht für Media Access Control, eine Teilschicht des OSI-Netzwerkmodells.

Infos

[1] Ndiswrapper: http://ndiswrapper.sourceforge.net

[2] DHCP-Server einrichten: Marcel Hilzinger, "Home sweet home", LinuxUser 11/2005, S. 44, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/11/044-heimnetz/

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Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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