Software-News

01.11.2006

Retro-Scifi für Ballerfreunde

Fans des Egoshooters Alien Arena (http://red.planetarena.org) können sich über eine neue Version freuen: Die 2007er-Version des unter der GPL stehenden Spiels verfügt mit CRX 6.0 über einen auf der Quake2-Engine basierenden Grafik-Kern. Er besticht durch in Echtzeit berechnete Schatten, eine verbesserte dynamische Ausleuchtung sowie verschiedene neue Modi. Zehn spielbare Charaktere mit acht unterschiedlichen Waffen in fünf verschiedenen Spielmodi auf 37 Spielfeldern runden das Bild ab. Außer gegen den Rechner kann der Spieler auch online gegen andere Spieler antreten. Für Linux existiert sowohl eine Client- als auch eine Server-Version. Der mit 190 MByte Größe recht umfangreiche Download ist nur Anwendern mit Breitbandanschluss zu empfehlen.

Der Egoshooter Alien Arena 2007 wartet mit einer Quake2-basierenden Grafik-Engine, fünf Modi, 37 Levels und 10 spielbare Charakteren auf. (Bild: COR Entertainment)

Latenight im Dateisystem

In der DOS-Ära war der Norton Commander das Maß aller Dinge, wenn es um die Dateiverwaltung ging. Der ihm nachempfundene Midnight Commander (http://www.ibiblio.org/mc/) nimmt diesen Platz heute auf der Linux-Konsole ein.

Besonders für Shell-Neulinge ist der Midnight Commander ein Segen, da er alle wichtigen Funktionen in einer übersichtlichen Menüstruktur bereitstellt. Dabei wurden viele Tastenkürzel vom Norton Commander übernommen, wie beispielsweise [F5] zum Kopieren oder [F8] zum Löschen einer Datei. Auch die zweispaltige Verzeichnisansicht haben die Entwickler beim Norton Commander abgeschaut.

Wie das Original verfügt auch der Midnight Commander über einen integrierten Dateibetrachter, der auch Manpages oder HTML-Dateien korrekt anzeigt. Ein leistungsfähiger Editor, der im Gegensatz zum Urvater Syntax-Highlighting beherrscht und sich damit für kleinere Programmieraufgaben empfiehlt, ist selbstverständlich auch im Commander enthalten. Außerdem besitzt der Midnight Commander ein virtuelles Dateisystem (kurz VFS), mit dessen Hilfe der Anwender Samba-Freigaben oder FTP-Server wie ein lokales Laufwerk einbinden und bearbeiten kann.

Die aktuelle Version 4.6.1 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Dazu zählt beispielsweise die massive Erweiterung der unterstützten Programmiersprachen im Syntax-Highlighting des Editors. Selbst C# und ASP.Net erkennt der Editor und bereitet den Code farblich auf. Darüber hinaus überarbeiteten die Entwickler den VFS-Code, beseitigten eine Reihe kleinerer Fehler und aktualisierten die deutsche Sprachanpassung. Damit ist der Midnight Commander nach wie vor ein Tool, das in keiner Installation fehlen sollte.

Funktional und zeitlos: Die Oberfläche des Midnight Commanders.

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